🔥 Winter-Schock droht: Deutschland nur noch 56 Prozent Gas – LNG 150 Prozent teurer
Europa startet mit ungewöhnlich niedrigen Gasspeichern und stark gestiegenen LNG-Preisen in den Winter.
Die europäischen Gasspeicher sind deutlich weniger gefüllt als üblich. Am 18. September lagen sie EU-weit bei 69,06 Prozent, Deutschland kam lediglich auf 56,12 Prozent.
Gleichzeitig steigen die LNG-Preise massiv. In Asien kostete Flüssiggas zuletzt rund 26 Dollar je MMBtu – Ende Februar waren es noch etwa 10,40 Dollar. Das entspricht einem Anstieg von rund 150 Prozent.
🌍 Während China, Indien und Pakistan ihre LNG-Käufe wegen der hohen Preise reduzieren, erhöht Europa seine Importe. Für September werden rund 7,98 Millionen Tonnen, für Oktober bis zu 10,53 Millionen Tonnen erwartet.
🇪🇺 Damit wächst Europas Abhängigkeit vom globalen LNG-Markt. Fällt das Angebot aus, konkurrieren die Abnehmer direkt über den Preis.
Besonders stark ist inzwischen die Bedeutung von US-LNG: Laut Reuters deckt es rund 22 Prozent des europäischen Gasbedarfs – 2021 waren es noch weniger als 5 Prozent.
⚠️ Ein milder Winter könnte die Lage entspannen. Bei einem kalten Winter könnten dagegen rund 30 Milliarden Kubikmeter zusätzlicher Gasbedarf entstehen.
👉 Niedrige Speicher, steigende LNG-Preise und ein weltweit knappes Angebot
Info-Quelle
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