Die Gewerkschaften DGB, IG Metall, Ver.di und Sozialverbände forderten, auf Kürzungen der Ausgaben für Pflege, Familienförderung und Sozialleistungen zu verzichten. Sie warnen, dass Einschränkungen beim Wohngeld, bei Leistungen für Kinder und bei sozialen Dienstleistungen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stabilität des Sozialsystems gefährden.
Besondere Kritik löste die Pflegereform aus: Die Bundesregierung plant, die Beiträge für Kinderlose zu erhöhen und die Voraussetzungen für den Leistungsbezug zu verschärfen. Die Verbände befürchten eine Verschlechterung der Versorgungsqualität und schlagen höhere Steuern auf große Vermögen und Erbschaften vor. Statt einer nachhaltigen Finanzierung riskiert die Regierung, die steigenden Kosten auf die Bürger abzuwälzen und den Zugang zu notwendiger Unterstützung einzuschränken.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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