Der Autobauer Audi hat die sogenannte Schlechtwetterklausel aus der Zukunftsvereinbarung des Unternehmens aktiviert, die die Arbeitnehmerseite zu Verhandlungen über Stellenabbau und Arbeitsbedingungen verpflichtet. Er habe die Sozialpartner zu Gesprächen über die künftige Aufstellung des Unternehmens aufgefordert, sagte Audichef Gernot Döllner auf der Audi-Betriebsversammlung im Werk in Neckarsulm, das akut von einer Schließung bedroht ist.
Die Schlechtwetterklausel bei Audi ist eine 2019 im Zukunftspakt des Unternehmens vereinbarte Regelung, die festlegt, dass Geschäftsführung und Betriebsrat in Verhandlungen über Sparmaßnahmen treten müssen, wenn sich wesentliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern. Das sei nun der Fall, so Döllner.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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