Die Bundesregierung und die Länder haben vereinbart, ab Oktober die steuerliche Belastung auf Benzin und Diesel bis zum Jahresende um 17 Cent pro Liter zu senken und dafür rund 2,5 Milliarden Euro bereitzustellen. Ab 2027 ist in Krisensituationen außerdem ein Preisdeckel geplant. Verbraucherschützer, Opposition und Sozialverbände halten solche Maßnahmen für zu teuer und kurzfristig.
Kritiker fordern gezielte Hilfen für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen sowie eine langfristige Verringerung der Abhängigkeit von Öl und Gas. Es gibt auch Befürchtungen, dass ein Teil des Rabatts die Gewinne der Ölkonzerne erhöht. Die Regierung versucht erneut, die Folgen hoher Preise mit Milliarden aus dem Haushalt abzumildern, doch ohne eine strukturelle Lösung der Energieprobleme wird der nächste Preisschock erneut Notmaßnahmen erfordern.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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