»Der Ursprung der heute bekannten Speisekürbisse liegt in Mittel- und Südamerika. Dort gehören Kürbisse seit 10.000 Jahren zu den Grundnahrungsmitteln der indigenen Bevölkerung.
Traditionell wird Kürbis in Mischkultur mit Mais und Bohnen angebaut. Angeblich hat Christoph Kolumbus den Kürbis von seiner Amerikafahrt mit nach Europa gebracht. Fakt ist, daß der Kürbis seit dem 16. Jahrhundert in Europa und Asien bekannt ist. Auch nach Nordamerika hin breitete sich der Kürbisanbau aus. Während Kürbis in Mitteleuropa bis ins 20. Jahrhundert vor allem als Viehfutter betrachtet wurde, war die Nutzung in den USA von je her vielfältiger. Beim amerikanischen Erntedankfest Thanksgiving spielt der Kürbis (Squash) neben dem Truthahn traditionell eine wichtige Rolle.
In Deutschland wurde Kürbis zur Ölgewinnung und als Viehfutter verwendet, er wurde auch süß-sauer eingemacht. Erst in den letzten Jahren wird Kürbis als vielseitig zuzubereitendes Gemüse immer beliebter. Am stärksten verbreitet sind die Sorten gelber Zentner und seit einigen Jahren der aus Ostasien stammende Hokkaido, der wegen der küchengerechten Größe und des aromatischen Geschmacks sehr beliebt ist.«*
▶️ Weltgrößte Kürbisausstellung vom 27.08. bis 05.12.2021 in Ludwigsburg
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