Wie der für das Margarine-Institut arbeitende Ernährungswissenschaftler Ancel Keys in seiner 7-Länder-Studie die Statistik fälschte, um einen Zusammenhang zwischen Herzinfarkt und tierischen Fetten, insbesondere Butter, herzustellen.*
Cholesterin ist Grundbaustein für Vitamin D und Geschlechtshormone, Kortisol und vieles mehr. Dabei gibt es nicht nur »böses« Cholesterin.
Das LDL gilt als verantwortlich für Ablagerungen in den Blutgefäßen und soll der Wert von 160 mg/dl nicht überschreiten. Neuere Empfehlungen reichen bis max. 55 mg/dl.
LDL findet sich in: Innereien, fettreiche Wurst, Käse über 30%, Alkohol, Sahne, Frittiertes.
LDL (Low-Density Lipoprotein) lässt sich senken durch gute Fette wie Avocado, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünem Tee sowie Obst und Gemüse.
Das HDL (High-Density Lipoprotein) ist hingegen gesundheitsförderlich und sollte sich zwischen 45–60 mg/dl bewegen. HDL ist vor allem in Kohlsorten und anderem Gemüse enthalten. Am besten roh oder gedämpft verzehren.
Ist die Butter denn nun tödlich?
Es gilt, wie bei allem, die Dosis macht das Gift. Als Richtwert gelten 30g/Tag. Butter liefert einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen.
Und die Margarine?
Um sie fest, aber auch streichfähig zu machen, werden flüssige Fette wie Oliven- oder Rapsöl verfestigt, wodurch ungesunde Transfette entstehen. Außerdem enthalten einige Margarinesorten das umstrittene Palmöl.
▶️ Teil 1/2
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