Das Wort zum Sonntag! ❤️
Ein Techtelmechtel klingt harmlos-charmant – dabei steckt in seiner Geschichte ein regelrechtes Geheimnis.
Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt und geht auf das ältere österreichische „Dechtlmechtl" (Ende des 18. Jahrhunderts) zurück, das ein geheimes Einverständnis bezeichnete. Die genaue Herkunft gilt als ungeklärt, meist wird sie jedoch auf das italienische „a teco meco" zurückgeführt – wörtlich „(ich) mit dir, (du) mit mir", verwandt mit dem lateinischen „tecum" und „mecum". Gemeint war ursprünglich also ein Gespräch, ein Einverständnis unter vier Augen.
Aus diesem heimlichen Zwiegespräch wurde im Laufe der Zeit die unverbindliche Liebschaft, die wir heute kennen: ein Flirt, eine kleine Liebelei, nichts Ernstes – aber eben auch nichts, das man jedem auf die Nase bindet.
Hatten Sie auch schon einmal ein Techtelmechtel, von dem später alle wussten? 😉
Der Buttervogel wünscht Ihnen einen erholsamen Sonntag.
➡️ Sie lieben die deutsche Sprache. Dann folgen Sie dem BUTTERVOGEL. 🦋
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