Immer mehr Rockstars wollen keine politischen Predigten mehr auf ihren Konzerten
In der Rockmusik regt sich wachsender Widerstand gegen Belehrungen auf der Bühne. Metallica-Sänger James Hetfield machte kürzlich in Las Vegas klar: Seine Band sei nicht da, um das Publikum mit politischem Bullshit zu beeinflussen, sondern damit die Leute den Alltag für ein paar Stunden vergessen können – mit Liebe, Energie und harter Musik.
Ähnlich äußerten sich Mötley-Crüe-Bassist Nikki Sixx, Alice Cooper und Mick Jagger. Cooper findet, wer den Fans Wahlempfehlungen gibt, sei kein Musiker mehr, sondern Politiker. Jagger sieht seine Aufgabe darin, den Besuchern eine gute Zeit zu ermöglichen, ohne Vorträge zu halten. Immer mehr Rockstars setzen damit ein Zeichen: Konzerte sollen verbinden und den Lärm der Außenwelt ausblenden – nicht spalten.
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