Clankriminalität als vermeintlicher Rassismus: Die jahrelange Realitätsverweigerung der Linkspartei
Die Linke versucht, den Vorwurf der Nähe zu Clans an andere Parteien weiterzugeben – und brandmarkt zugleich den Begriff Clankriminalität selbst als rassistisch. Diese Haltung hat in der Partei eine lange Tradition.
Insbesondere in Berlin, vor allem im Bezirksverband Neukölln, wird der Begriff scharf kritisiert. Politiker wie Jorinde Schulz und Ahmed Abed sprechen von einem „Mythos“ und fordern, Polizeieinsätze in Shisha-Bars und Brennpunkten zurückzufahren. Stattdessen sollen Mittel in soziale Projekte fließen. Ähnliche Positionen finden sich bei Linken-Politikern in NRW, Niedersachsen und Hessen.
Hintergrund der aktuellen Debatte ist die Bekanntschaft des Berliner Abgeordneten Ferat Koçak mit dem Clan-Chef Issa Remmo. Die Partei wehrt sich dagegen, indem sie den Begriff pauschal als diskriminierend darstellt – und damit die reale Problematik jahrelang relativiert.
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