Chinas Griff nach der deutschen Wirtschaft geht weiter – trotz gestoppter Cosco-Übernahme
Die Bundesregierung hat den geplanten Verkauf von 80 Prozent der Hamburger Spedition Konrad Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco aus Sicherheitsgründen gestoppt. Cosco ist bereits mit knapp 25 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort beteiligt und wollte seinen Einfluss nun auf die Lieferketten ins Binnenland ausweiten.
Kritiker sehen darin eine richtige Entscheidung, denn chinesische Unternehmen sichern sich seit Jahren systematisch Einfluss auf die deutsche Wirtschaft – durch Übernahmen und eigene Ansiedlungen. Allein 2024 überholte China die USA als wichtigste Herkunftsnation ausländischer Investitionen in Deutschland. Die Gefahr liegt vor allem im staatlichen Zugriff Pekings auf Technologien, Daten und kritische Infrastruktur.
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