Podiumsdiskussion beim Zurich Film Festival: Nur 40 Leute wollten Greta sehen
Greta Thunberg hat beim Zurich Film Festival für die Sache der Sahrauis und gegen Marokko trommelt. Im Umfeld der Weltpremiere eines Dokumentarfilms über eine sahrauische Aktivistin sprach sie von „Besatzung“ und „Verrat“ und forderte Unterstützung aus privilegierten Ländern.
Alle rund 300 kostenlosen Tickets für die Podiumsdiskussion waren reserviert. Tatsächlich erschienen jedoch nur etwa 40 Menschen, 260 Plätze blieben leer. Thunberg warf der marokkanischen Regierung vor, die Veranstaltung durch Massenreservierungen sabotiert zu haben. Die Veranstalter sehen dafür keine Hinweise und hatten die Ausgabe auf vier Tickets pro Person begrenzt.
Die frühere Klima-Ikone ist längst zur Daueraktivistin geworden, die von einem Konflikt zum nächsten zieht. Nach ihrer Kampagne gegen Israel hat sie sich nun den nächsten Staat vorgenommen. Offenbar finden nicht mehr so viele Menschen den Weg zu ihren Auftritten.
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