AfD-Politikerin will Hündin adoptieren: Tierschutzverein sagt wegen Parteibuch ab
Die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt wollte über den Tierschutzverein Fortuna Animali eine junge Setter-Hündin aus Italien adoptieren. Statt einer Prüfung von Haltungsumfeld, Wohnsituation oder Hundeerfahrung erhielt die Politikerin jedoch bereits nach wenigen Minuten eine ausdrückliche Absage.
In der schriftlichen Begründung erklärte die Ansprechpartnerin des Vereins unverhohlen, man leiste Auslandstierschutz und sehe aufgrund der politischen Zugehörigkeit der Abgeordneten von einer Vermittlung eines ausländischen Hundes ab. Reguläre Vermittlungskriterien wie Zeitaufwand oder Wohnverhältnisse spielten bei der Entscheidung offenkundig keine Rolle mehr.
Der Vorfall sorgt im Netz für scharfe Kritik. Wenn selbst im ehrenamtlichen Tierschutz ideologische Ausgrenzung über das Wohl eines Tieres und ein passendes Zuhause gestellt wird, zeigt das exemplarisch, wie weit die politische Spaltung mittlerweile in den privaten Alltag hineinreicht.
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