🧠 LINKSJUGEND BEZEICHNET BERLINER POLIZEI ALS „KRIMINELLEN CLAN“
Die Berliner Linksjugend sorgt nach einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht für heftige Kritik. In einem Beitrag bezeichnete die Jugendorganisation der Partei Die Linke die Berliner Polizei als „kriminellen Clan“ und warf den Einsatzkräften vor, Demonstranten mit Pistolen, Quarzhandschuhen, Knüppeln und Pfefferspray schikaniert zu haben.
Hintergrund war eine Demonstration am 25. September in Berlin. Nach Angaben der Berliner Polizei nahmen daran zeitweise rund 3.400 Menschen teil. Im Verlauf des Protestes kam es unter anderem zu Pyrotechnik, strafrechtlich relevanten Sprechchören und mehreren Festnahmen. Insgesamt wurden elf Strafanzeigen aufgenommen. 16 Personen wurden vorübergehend festgenommen und anschließend wieder entlassen.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner reagierte scharf auf die Äußerungen. Er bezeichnete den Vergleich der Polizei mit einem kriminellen Clan als „völlige Entgleisung“ und erklärte, die Berliner Polizei habe seine volle Rückendeckung.
Politisch ist der Vorgang besonders brisant, weil die Berliner Linke nach der Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft wurde und nun über eine mögliche Regierungsbeteiligung gesprochen wird. Damit stellt sich auch die Frage, wie die politische Führung der Partei mit der scharfen Rhetorik ihrer Jugendorganisation gegenüber Polizei und Staat umgeht.
🔎 Quelle: Junge Freiheit zum Vorgang
🔎 Weitere Quelle: Berliner Polizei zur Demonstration
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