Künstliche Sprache & 80 Kilometer VatikanarchiveAus der Sicht von Chronologiekritikern wie Fomenko, Topper und Pfister ist Latein ganz klar eine am Schreibtisch erschaffene Kunstsprache.
Die Mainstream-Erzählung besagt, das antike Hochlatein sei im Mittelalter verfallen, woraus im Lauf der Jahrhunderte die romanischen Sprachen (Italienisch, Spanisch, Französisch etc.) entstanden seien.
In Wirklichkeit lief der Prozess jedoch exakt umgekehrt ab. Zuerst existierte in Europa eine organisch gewachsene Vielfalt an regionalen Volksdialekten.
Zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert (in der Renaissance) haben Gelehrte und die Kirche aus diesen echten, gesprochenen Sprachen ein starres, fast schon mathematisches Regelwerk abgeleitet. Dieses künstliche Konstrukt wurde rückwirkend "Latein" genannt.
Eine in ihrer Syntax und Grammatik viel zu starre Sprache.Von Grund auf derart hochkomplex, dass das einfache Volk sie niemals sprechen oder gar verstehen konnte, sicherte diese Kunstsprache den Eliten die absolute Kontrolle über Recht, Theologie und Wissenschaft (bis heute).
Und praktischerweise tauchen alle großen "antiken" lateinischen Manuskripte (Texte von Tacitus, Cicero, Livius) erst im 14. und 15. Jahrhundert völlig aus dem Nichts in europäischen Klosterbibliotheken auf - angeblich "wiederentdeckt" von Humanisten.
Offensichtlich wurden diese Texte nie "gefunden", sondern in den Schreibstuben der Renaissance frisch verfasst.
Doch wenn viele dieser offiziellen Dokumente reine Propaganda sind, was liegt dann in den berühmt-berüchtigten Archiven des Vatikans?
Meine Sicht darauf: Für die Massen gab es eine künstliche Geschichte in künstlichen Sprache - das echte Wissen hingegen wurde systematisch konfisziert und weggesperrt.
Das Vatikanische Apostolische Archiv und die Vatikanische Bibliothek umfassen zusammen über 80 Kilometer Regale. Nur ein winziger Bruchteil davon wurde jemals in moderne Sprachen übersetzt.
Gerade im Bereich Magie, Alchemie, Astrologie und dem Naturwissen besitzt der Vatikan gigantische Bestände. Diese stammen aus Jahrhunderten von Beschlagnahmungen durch die Inquisition und den Index der verbotenen Bücher.
Diese Manuskripte lagern dort meist genau so, wie sie konfisziert wurden - entweder auf Latein oder sogar noch völlig original in alten Dialekten, völlig unberührt und unübersetzt.
Der mit Abstand größte Teil dieser Texte liegt physisch in Rom bzw. im Vatikan in Regalen und wurde nie abfotografiert oder abgetippt. Eine KI wie ChatGPT und Co. kann also nicht auf dieses Wissen zugreifen.
Stattdessen haben diese großen Sprachmodelle nur Zugriff auf jene beschränkte Auswahl an Texten, die Historiker bearbeitet und in universitären Datenbanken veröffentlicht haben.
Nur jenes Wissen, das bewusst durch den Flaschenhals der Digitalisierung geschleust wird, ist für uns Menschen hierbei ersichtlich. Es wird klar bestimmt, welche Regalkilometer eingescannt werden und welche nicht.
▶️ Zeichen der Zeit