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Post #70 11.7K
Der Eichel-Kaffee spielte in der Nachkriegszeit als „Arme-Leut-Kaffee“ eine große Rolle. Er eine kräftigende, beruhigende und wohltuende Wirkung.
Rezept für Eichel-Kaffee
Folgendes wird zur Zubereitung benötigt:
1-2 Hände voll Eicheln
2 Schüsseln
1 Nussknacker
1 Messer
Wasser
1 Pfanne
1 Mörser oder Mixer
Die frisch gesammelten Eicheln lasst ihr 1-2 Tage lang an der Luft trocknen. Dadurch schrumpft die Frucht im Innern der Schale etwas zusammen und lässt sich somit leichter schälen. Um die Eicheln zu schälen verwendet ihr am besten einen Nussknacker. Damit wird die Schale ringsum angeknackst und dann entfernt. Das ist zugegeben recht mühsam.
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Post #69 8.87K
So könnt Ihr die Eiche am Besten erkennen, Blätter, Eicheln, Blüten und Samen...
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Post #68 8.98K
Fortsetzung zur Eiche... Du kannst die Eiche sowohl entlang von periodisch überfluteten Auenwäldern als auch auf trockenen Sandböden zusammen mit Kiefern oder Birken finden. Sie hat ledrige 10 bis 15 Zentimeter lange buchtig gelappte Blätter. Sie glänzen in einem tiefen Grün. Ihre Blüten sind eher unscheinbar aber ihre Früchte die Eicheln kennt wahrscheinlich jeder 😉
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Post #67 9.45K
So macht es die Mutter mit ihren Lieben auch. Allerdings, der Begriff Mutterbaum kommt daher nicht! Dazu ein anderes Mal mehr.

Ein fröhlicher Gruß aus dem verschneiten Pfälzer Wald. Der Waldcoach
Michel
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Post #66 10.4K
Die Natur wäre nicht so bewundernswert, wenn sie nicht auch hier eine smarte Lösung bereithalten würde. Die Laubwälder, in Mitteleuropa vorwiegend die Buche, nutzen die Gewitterregen oder Platzregen die es im Sommer immer wieder gibt. Sobald ein Starkregen einsetzt, beginnen die Äste sich nach oben zu "recken", um das Wasser über eine Blättertrichter zum Stamm zu leiten an dem nun das Wasser in Strömen nach unten abfließt um direkt den Weg zwischen Rinde und Laubteppich ins Erdreich zu nehmen. Manchmal entstehen dabei sogar Schaumkronen am Fuß des Baumstammes. Das sind die Momente in einem Baumleben, das man als Party und Saufgelage bezeichnen kann. Jetzt wird Wasser aufgenommen um danach über das Blattwerk wieder allmählich zu verdunsten. Der Baum hilft dabei, den Waldboden wieder mit Wasser zu versorgen um das Leben von Mikroorganismen, Pilzen und natürlich den Baumkindern sicherzustellen.
Fortsetzung folgt...
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Post #65 9.6K
Wusstest du, dass...?

Bäume Feiern Parties? Bäume veranstalten ein regelrechtes Saufgelage? Lass dich verzaubern von den Wundern die da draußen passieren!

In einem intakten Buchenwald ist der Boden übersät mit alten Blättern. Eine Aufgabe der Blätter am Boden ist es, das empfindliche Erdreich vor der Austrocknung zu schützen. Jedoch ist jeder Schutz auch gleichzeitig eine Behinderung, nämlich die, der Wasseraufnahme des Waldbodens. Im Herbst und Winter sind es die langanhaltenden Regenfälle bzw. der langsam schmelzende Schnee und Eis, die es dem Wasser ermöglichen, durch diesen dicken "Blattteppich" zu sickern. Zeit und Kontinuität sind hier die Schlüssel. Ganz anders im Sommer. Da muss der Regen erst mal durch das grüne Blätterdach hindurch um dann auf den "Blattteppich" aufzutreffen. Durch die enorm große Oberfläche des gesamten Laubes eines Baumes, bleiben erhebliche Mengen in der Baumkrone. Es scheint, als wäre im Sommer die Wasserversorgung schwierig sicherzustellen.
Fortsetzung folgt gleich...
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Post #64 10.3K
Die Eiche wurde aber auch stets als zutiefst mütterlicher Baum verehrt in Dankbarkeit zu der alten Erdgöttin Gaia (altgriechisch oder zu altdeutsch Gäa) die für Fruchtbarkeit, Nahrung und Fülle sorgte.
Viel Freude mit meinem Beitrag.
In Liebe & Dankbarkeit Eure Waldfee 🍀🧚🏻
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Post #63 10.1K
Als den Göttern geweihter Baum nahm das Oberhaupt eines Stammes unter einer Eiche Platz, um das Raunen der Götter zu hören um Gericht zu halten und für Gerechtigkeit zu sorgen. Man sagt unter Eichen fielen die Urteile härter aus - im Gegensatz zu den Linden, da fielen die Urteile „gelinder“ aus.
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Post #62 11K
Bei unseren keltisch-germanischen Vorfahren wurden die Schamanen und Medizinmänner auch Druiden genannt. Das Wort Druide leitet sich aus „duir-wid“ ab, wobei „duir“ so viel wie „Baum“ oder „Wald“ bedeutet und „wid“ von „Wissen“ bzw. „Sehen“ abgeleitet wird. Somit galten die Druiden, die Medizinmänner und Schamanen der Kelten als „Baum-Wissende“. Wem fällt nicht bei Druiden sofort „Miraculix“ mit seiner goldenen Sichel und Misteln ein? Die Mistel galt übrigens als besonders heilig, wenn sie auf Eichen wuchs. Bei den Römern galt die Eiche als Sitz des Göttervaters Zeus. Dadurch assoziiert man sie mit den männlichen Attributen wie Stärke, Treue und Kampfeskraft. Viel Freude mit meinem Beitrag.
In Liebe & Dankbarkeit Eure Waldfee 🍀🧚🏻
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Post #61 10.8K
Die Eiche
Der König/die Königin unter den Laubbäumen
Mit über 450 Arten weltweit, ist die Stiel-Eiche die am weitesten verbreitete Eichenart in Mitteleuropa. Mit einer Stammhöhe von 20 bis 40 Meter und einem Stammumfang von 3 bis 8 Metern bei freistehenden Eichen, wirkt sie sehr Majestätisch. An einem guten Standort kann die Eiche bis zu 1000 Jahre alt werden und wird somit ihrem Ruf als Sinnbild für Kraft und Stärke mehr als gerecht.
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Post #60 12.5K
Guten Morgen ihr Lieben. Ich möchte euch heute Morgen mit einem altlitauischen Gebet inspirieren und einen bedeutsamen Tag wünschen.

Lass mich keinen Baum ohne heiliges Bedürfnis fällen. Lass mich nicht auf ein blühendes Feld treten. Lass mich immer Bäume pflanzen. Die Götter sehen mit Wohlwollen auf jene, die Bäume an den Straßen pflanzen, zu Hause und an heiligen Orten, an Wegkreuzungen und bei Häusern.
Wen du heiratest, pflanze einen Hochzeitsbaum. Wenn ein Kind geboren wird, pflanze einen Baum. Wenn ein Geliebter stirbt, pflanze einen Baum für seine Seele. Zu allen Festen, bei allen wichtigen Anlässen, besuche Bäume. Gebete werden durch Bäume des Dankes geheiligt. So soll es sein.
(Abschluss eines altlitauischen Gebetes)

Dein Waldcoach
Michel
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Post #58 11.2K
Fortsetzung...
Wie übersteht die Buche die heißen Sommertage, wenn ihre Wohlfühltemperatur bei 18°C liegt? Sie macht es wie du. Sie schwitzt! Genauer gesagt, die Buchen schwitzen im Kollektiv und kühlen somit die Umgebung unterhalb des geschlossen Blätterdaches, auch Buchenhallen genannt, deutlich runter. Du kannst das spüren, wenn du von dem Feldweg in den Wald eintrittst. Der Wald kühlt sich selbst. Messungen über Laubwälder haben bestätigt, dass die Durchschnittstemperatur, im Vergleich zu Acker, Steppen und Städte etc., um 15°C niedriger ist und über Nadelwälder noch moderate 10°C geringer ist. Das kann auch ein Gegenmittel der viel diskutierten Klimaerwärmung sein.

Aufforsten statt Bäume ernten ist somit eine offensichtliche Lösung.
Darüber kann man in Ruhe mal nachdenken.

Ich grüße dich freundlich, Waldcoach
Michel
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Post #57 11.1K
Wusstest du, dass…?

Der Platzhirsch unter den heimischen Bäumen ist die Buche. Sie findet über Polen hinaus bis Mitte Frankreich optimale Voraussetzungen bzgl. der Temperatur und Bodenbeschaffenheit. Wenn du vor 3000 Jahren unsere Wälder gesehen hättest, dann wären die Vorkommen an Buchen am größten gewesen, gefolgt von der Eiche. Ausnahmegebiete sind die Uferzonen von Bäche, Flüsse und Seen, oder allgemein – Gewässer. In diesen Bereichen machen sich andere Bäume breit, weil die Buche keine nassen Füße haben will.
Die Buche fühlt sich am Wohlsten, wenn die Außentemperatur ca. 18°C beträgt. Jetzt fühlt sie sich pudelwohl und ihr Wachstum ist ausgeprägter als bei sommerlichen 30°C oder Temperaturen kleiner 10°C.
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Post #56 11.3K
Fortsetzung...
Wenn die Erde, der Mond und ein dritter Planet in einer Linie stehen, plustern sich die Knospen so auf, wie bei einem frierenden Vogel das Gefieder. Es wird jetzt möglich, dass Sonnenlicht zwischen den Knospenblättchen zum Mikro-Blatt gelangt und dort das Licht über minimalste Photosynthese vom Baum erkannt wird. Im Falle der Rotbuche ist der dritte Planet der Saturn und bei der Eiche ist es der Mars.
Das witzige an der Geschichte… Die Planetenkonstellation Erde – Mond – Saturn wiederholt sich alle 14 Tage. Bleibt noch die Frage der 13h! Diese Frage darf als Geheimnis weiter im Wald bleiben. Derzeitig liegen keine klaren Erkenntnisse dazu vor.
Ich hoffe du verstehst welche Uhr um uns herum tickt. Man darf die Frage stellen, auf was sie noch alles Einfluss nimmt!

Herzliche Waldgrüße, Waldcoach
Michel
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Post #55 12K
Wusstest du, dass...?

Wer im Frühling aufmerksam die Wälder beobachtet, kann erkennen, dass die Buchen wie von Geisterhand gleichzeitig ihre zarten Blätter austreiben. Wie machen das die Bäume? Sprechen sie sich ab?
Die Buchen benötigen über 14 Tage Leichteinstrahlung von 13 Stunden und moderate Temperaturen. Interessant dabei ist, wie stellt die Buche das fest wenn sie doch keine Blätter hat, welche Photosynthese betreiben können um einen Hinweis auf Sonnenlicht zu geben?
Die Antwort ist einfach aber auch verblüffend. Im Bild oben siehst du eine Knospe, mit den übereinander angeordneten Knospenblättchen. Bevor das Blatt austreibt, ist es bereits als Mikro-Blatt am Astgrund angelegt. Ist die Knospe, so wie zur Zeit draußen zu sehen ist, noch ganz geschlossen, so nimmt unser Planetensystem Einfluss auf die Knospe. Sie pulsiert mit den Rhythmen pflanzen-spezifischer Planetenkonstellationen.
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Post #54 26.2K
Fühl dich herzlich gegrüßt mit einem kleinen Denkanstoß in den Tag.

"Ich kann meine Hände verlieren und dennoch leben. Ich kann meine Beine verlieren und dennoch leben. Ich kann meine Augen verlieren und dennoch leben. ...
Wenn ich aber die Luft verliere, sterbe ich. Wenn ich die Sonne verliere, sterbe ich. Wenn ich das Wasser verliere, sterbe ich. Wenn ich die Erde verliere, sterbe ich. Wenn ich die Pflanzen und Tiere verliere, sterbe ich. Sie alle sind mehr ein Teil von mir, notwendiger für jeden meiner Atemzüge, als mein sogenannter Körper. Was ist mein Körper?"
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Post #53 10.4K
Fühl dich herzlich gegrüßt mit einem kleinen Denkanstoß in den Tag.
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Post #52 12.2K

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Post #51 12.2K
Waldveilchen
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