Die Walnuss - Verbindung zu den Göttern
Die Walnuss ähnelt mit Schale und Kern den Signaturen des Kopfes (Schädeldecke) und des Gehirns (Kern mit ,,Hirnwindungen" und Kernhäutchen als "Hirnhaut"). In der Sympathiemedizin wird daher z.B. Fieber auf den Nussbaum übertragen, wenn vor Sonnenaufgang ein Zettel in den Stamm gesteckt wird, auf dem der Name des Erkrankten steht. Dazu muss ein Splitter aus dem Stamm geschnitten und folgender Spruch aufgesagt werden:
„Nussbaum ich komme zu dir,
nimm meine siebenundsiebzigerlei Fieber von mir,
ich will dabei verbleiben.“
Werden Walnüsse unter einem Hut oder am Kopf getragen, schützen sie vor Sonnenstich und gegen Kopfschmerzen. Aus dem 17. Jahrhundert stammt der Glaube, ein Nuss-Amulett würde gegen Epilepsie helfen.
Die Walnuss galt gewissermaßen als ein Tabubaum: Von Plinius (1. Jahrhundert) stammt die Weisung, niemals unter einem Walnussbaum zu schlafen, da dies für den Schläfer im schlimmsten Fall tödlich enden könnte. Schon alleine der Schatten des Baums
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