Beschleunigte Bewusstseinsentwicklung
Ein weiterer zentraler Gedanke ist, dass die bevorstehende Veränderung nicht über viele Generationen oder Inkarnationen stattfinden müsse.
Die Sprecherin argumentiert mit einem „Quanten“-Modell des Bewusstseins: Innerhalb kurzer Zeit könnten Erfahrungen und Entwicklungen stattfinden, für die unter normalen Bedingungen sehr lange Zeiträume notwendig wären.
Die angeblich neu eintreffenden engelhaften Frequenzen sollen genau diese Entwicklung beschleunigen.
Warum dabei Trauer entstehen soll
Die Entwicklung auf der höheren Zeitlinie könne laut Text gleichzeitig Gefühle von Trauer oder Schuld auslösen.
Menschen könnten beispielsweise denken:
• Was geschieht mit meinen Angehörigen?
• Entferne ich mich von Menschen, die ich liebe?
• Lasse ich andere zurück?
• Darf ich mich weiterentwickeln, während andere leiden?
Die Antwort des Textes lautet, dass das eigene Leiden niemand anderen befreie. Ein Mensch solle deshalb positive Entwicklungen nicht aus Schuldgefühl ablehnen.
Das Gefühl der „Leere“
Ausführlich behandelt der Text außerdem ein Gefühl, das als „hollow“ – hohl bzw. leer beschrieben wird.
Menschen könnten während dieser Veränderung das Gefühl bekommen, dass etwas in ihrem Leben fehle.
Die Sprecherin interpretiert diese Leere allerdings nicht als Verlust, sondern als Folge davon, dass Chaos, innere Unruhe und äußere Beeinflussung verschwinden.
Als Vergleich verwendet sie sinngemäß jemanden, der sein ganzes Leben neben einer extrem lauten Musikanlage gelebt hat. Wenn der Lärm plötzlich verschwindet, werde die Stille zunächst nicht als Frieden, sondern als ungewöhnliche Leere wahrgenommen.
„Du selbst bist deine Aufgabe“
Ein wichtiger Teil des Textes beschäftigt sich mit dem persönlichen Lebenszweck.
Die Sprecherin warnt davor, den empfundenen Zeitdruck so zu interpretieren, dass man sofort seine berufliche oder gesellschaftliche „Mission“ finden müsse.
Stattdessen lautet die zentrale Aussage:
„You are your purpose.“ – Du selbst bist dein Lebenszweck.
Der eigentliche Zweck bestehe demnach in einer stärkeren Verbindung mit sich selbst und darüber schließlich mit Gott bzw. dem Spirituellen.
Beruf, Einkommen oder gesellschaftliche Funktion seien dafür nicht entscheidend.
Vorbereitung auf das Kommende
Das am Anfang beschriebene Gefühl vieler Menschen, sie müssten sich auf „irgendetwas“ vorbereiten, wird gegen Ende des Textes aufgelöst.
Nach Aussage der Sprecherin gehe es ausdrücklich nicht um die Vorbereitung auf einen Weltuntergang.
Die Vorbereitung betreffe vielmehr den Übergang zu:
mehr Liebe → mehr Verbindung → mehr Vergebung → mehr Akzeptanz → mehr Gemeinschaft → mehr Einheit.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer inneren bzw. „energetischen“ Vorbereitung.
Physische Vorbereitung ist trotzdem erlaubt
Interessanterweise lehnt die Sprecherin praktische Vorsorge nicht grundsätzlich ab. Als Beispiel erwähnt sie sogar Regenwassersammeltanks.
Wer sich dazu hingezogen fühle, könne entsprechende Vorbereitungen treffen. Entscheidend sei jedoch die Motivation.
Der Text unterscheidet zwischen:
Vorbereitung aus Zuversicht und Horten aus Angst.
Die wichtigste Vorbereitung bleibe die Veränderung des eigenen Bewusstseins.
Was mit den „dunklen Entitäten“ geschehen soll
Gegen Ende entwickelt der Text noch ein eigenes Modell für das weitere Schicksal der angeblichen niedrigfrequenten Entitäten.
Menschen sollten diese nicht aktiv bekämpfen. Stattdessen sollten sie die höhere bzw. „lichte“ Zeitlinie verstärken.
Wenn immer mehr Menschen die niedrigere Zeitlinie verlassen, würden die dort vorhandenen Entitäten zunehmend ihre „Nahrungsquelle“ verlieren. Da sie sich nach Vorstellung des Textes von bestimmten niedrigen Bewusstseinszuständen ernähren, würden sie dadurch schließlich selbst erschöpft.
Auch dieser Prozess soll letztlich zu einer spirituellen Entwicklung führen.
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