Nach dem Besuch des Remmo-Clanchefs Issa Remmo auf einer Wahlparty der Linken in Berlin hat die Partei sich von diesem distanziert. „Er war nicht eingeladen und wurde wieder rausgeschickt“, sagte Spitzenkandidatin Elif Eralp im ZDF. „Mit organisierter Kriminalität haben wir nichts zu tun, die bekämpfen wir.“
„Es handelte sich um eine öffentliche Veranstaltung, zu der auch ungeladene Personen Zutritt hatten“, teilte Jorinde Schulz aus dem Bezirksvorstand der Neuköllner Linken auf Anfrage der dpa mit.
Dass Remmo auf der Wahlparty erschienen sei, bezeichnete Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner als ein „verstörendes Signal“. „Gerade eine Partei, die Verantwortung für unsere Stadt übernehmen will, muss unmissverständlich deutlich machen, dass es keinerlei Nähe zu Strukturen geben darf, die zur organisierten Kriminalität gehören.“
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