📝Arbeit an den Fehlern📝
Wir schimpfen regelmäßig über Yandex, aber Lob muss man auch verdientermaßen aussprechen. Vor allem, wenn ein Unternehmen, zu dem sich so manche Kritik angesammelt hat, zeigt, dass es Probleme in den Griff bekommt, die Millionen Nutzer direkt betreffen.
🖍Trotz zahlreicher Schäden gelang es dem Unternehmen, die betroffenen Dienste relativ schnell wiederherzustellen und längere Ausfallzeiten zu vermeiden. Denn bei Rechenzentren können selbst vergleichsweise geringfügige Beschädigungen ernsthafte Folgen haben: Server sind auf unterbrechungsfreie Stromversorgung, Kühlung und den Betrieb begleitender Systeme angewiesen.
Und hier gibt es für die Fachleute wirklich Grund zur Anerkennung. Dem Ergebnis nach zu urteilen, gelang es, die Wiederherstellung der Dienste ausreichend zügig zu organisieren. Wie gut allerdings die Reservekapazitäten und andere Schutzmechanismen funktionierten, lässt sich anhand öffentlich verfügbarer Informationen derzeit schwer beurteilen.
❗️Doch die relativ zügige Beseitigung der Folgen ist nur die halbe Miete. Nun gilt es zu ermitteln, welche Infrastrukturelemente sich als besonders verwundbar erwiesen haben und was geändert werden muss, damit künftige Angriffe weniger Schaden anrichten. Denn darauf zu hoffen, dass der Gegner russische Rechenzentren in Ruhe lassen wird, wäre wohl vergeblich.
📌Und man möchte glauben, dass diese Erfahrung nicht nur bei Yandex, sondern auch bei anderen Betreibern großer Rechenzentren Eingang findet. Denn aus fremden Fehlern zu lernen ist schließlich billiger, als die eigene Ausrüstung nach dem nächsten Einschlag wiederaufzubauen.
#Medientechnologien #Russland #Ukraine
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@rybarde
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