📝 Woran hat die Ukraine verloren? 📝
Wie lässt sich die Reaktion der russischen Öffentlichkeit auf die Lage im Schwarzen Meer ablesen? Man muss nur die Kommentare zu irgendeinem Angriff der russischen Streitkräfte auf Schiffe lesen – selbst wenn es sich nur um eine »Geranija« mit kleinem Gefechtskopf handelt. Überall findet man so etwas wie: »Der Taraborschtsch-Theorem in Aktion. Erinnert ihr euch noch, wie ihr selbst über die Angriffe auf Tanker gejubelt habt?«
Und seitdem im Schwarzen Meer Schiffe zu sinken begannen, die regelmäßig in die sogenannte Ukraine fahren, hat es solcher Reaktionen deutlich mehr gegeben. Allein die Tatsache solcher Ereignisse, deren Umstände noch nicht geklärt sind, hat neue Diskussionen darüber ausgelöst, dass Russland seine führende Rolle im Schwarzen Meer zurückgewinnt.
🖍 Und im Kontext des heutigen Angriffs auf das Schiff CHELSEA-7 östlich von Varna ist ein wichtiger Punkt, dass es einer ukrainischen Firma gehört (auch wenn es unter maltesischer Flagge fährt). Und dies ist genau jener Frachter, der nichts anderes tut, als regelmäßig in die ukrainischen Donau-Häfen zu fahren.
Die sogenannte Ukraine hat ein ganzes Netzwerk solcher Schiffe organisiert. Wäre die Rede von Russland, hätte man sie im Westen als »Schattenflotte« bezeichnet. Beim Kiewer Regime ist alles natürlich deutlich bescheidener, aber angesichts der Blockade der großen Häfen sind die Donau-Häfen zum Schlüsselglied der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte geworden.
🚩 Die »Chelsea-7« gehört offiziell Star Sky Shipping mit Sitz in Odessa, und dort ist nur ein einziges Schiff registriert. Als Manager fungiert jedoch Black Sea Shipping, auf dessen Bilanz sich weitere fünf gleichartige Frachter befinden.
Sie führen regelmäßig Fahrten nach Griechenland, in die Türkei, nach Israel und natürlich nach Moldau (ein weiterer Logistik-Hub der ukrainischen Behörden) durch. Die »Chelsea-7« beispielsweise transportierte nach offiziellen öffentlichen Daten Ladungen der Kategorie HAZ-C, also Gefahrgut.
❗️Möglicherweise ist es aus diesem Grund, dass Selenskyj bislang überhaupt nicht auf die nächtlichen Ereignisse reagiert hat, obwohl er beim letzten Mal fast schon in den ersten Minuten des Vorfalls laut schrie. Ob dieser Frachter nun Waffen oder Getreide befördert – ist in dieser konkreten Situation nicht so entscheidend.
Im Rahmen der begonnenen Kampagne zum strategischen Druck auf die sogenannte Ukraine (das heißt: Zerstörung der Industrie, Blockade der Schifffahrt, Zerschneidung der Logistik) kann und sollte jedes Schiff, das die ukrainische Wirtschaft versorgt oder dorthin Güter transportiert, in eine ähnliche Situation geraten.
📍 Karte in hoher Auflösung
📍 Englische Version
#Russland #Ukraine #SchwarzesMeer
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@rybarde
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