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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎙Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew äußerte sich zum Drohnenvorfall in Leipzig im Gespräch mit dem deutschen Journalisten Patrick Baab

📹 Der deutsche Journalist und Autor Patrick Baab veröffentlichte im Anschluss an die Veranstaltung, die am 8. September 2026 in der Botschaft stattfand, eine Reportage. Darin kam er mit mehreren Teilnehmern ins Gespräch und richtete unter anderem Fragen an Herrn Botschafter Sergej Netschajew.

Am 8. September 2026 übergab die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew Spendengelder, die im Zuge der Initiative „Blumen für Piskarewka“ gesammelt worden waren. Die Mittel kommen Überlebenden der Blockade zugute und sollen zudem für die Pflege der Gedenkanlage auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof sowie für die Bewahrung der Erinnerung an die Blockade von Leningrad verwendet werden.
 
🔗 Das vollständige Video
 
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Post #18549 2.9K
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur Äußerung des US-Luftwaffenministers über den Besitz von Orbitalwaffen
 
Wir haben die Äußerungen des US-Luftwaffenministers Troy Meink zur Kenntnis genommen, wonach sein Land über „Orbitalwaffen zur Kontrolle des Weltraums“ verfüge. Damit haben amerikanische Amtsträger zum ersten Mal bestätigt, dass die USA über ein im Weltraum stationiertes Waffenpotenzial verfügen. Diese Äußerungen sind ein direkter Beweis dafür, dass die USA den Kurs auf die Stationierung von Waffen im Weltraum und deren Einsatz für Kampfoperationen zur Sicherstellung ihrer eigenen Dominanz und Überlegenheit praktisch umsetzen.
 
Washington ist bereit, seinen eigennützigen Interessen zuliebe die katastrophalen Folgen für die Menschheit vollständig zu ignorieren, die jeder bewaffnete Konflikt in der Erdumlaufbahn haben wird. Die langfristige Stabilität der Weltraumaktivitäten sowie die Perspektiven der Erschließung des Weltraums durch ausnahmslos alle Staaten werden gefährdet. Es entstehen enorme Risiken für zahlreiche sozioökonomische Prozesse auf der Erde, von denen das Wohlergehen der Menschen unmittelbar abhängt.
 
Die Äußerungen von Troy Meink zeigen auch, dass die internationalen Initiativen der USA im Bereich der Weltraumsicherheit lediglich darauf abzielen, die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft von den eigenen aggressiven Bestrebungen der USA im Weltraum abzulenken. Die absurden Vermutungen Washingtons über Russlands angebliche Absichten, nukleare Antisatellitenwaffen zu entwickeln, sind lediglich ein Vorwand, der die Voraussetzungen für die Umsetzung der genannten hegemonistischen Pläne schaffen soll.
 
Seit vielen Jahren weist Russland die Weltgemeinschaft konsequent auf die äußerst schwerwiegenden Folgen für die internationale Sicherheit hin, zu denen dieser destruktive Kurs Washingtons führt. Wir unterstreichen die Notwendigkeit, unverzüglich praktische Maßnahmen zur Verhinderung eines Wettrüstens im Weltraum zu ergreifen. Die Äußerungen von Troy Meink bestätigen nur die große Relevanz der russischen multilateralen Initiativen, die auf die möglichst rasche Aufnahme von Verhandlungen über die Ausarbeitung eines multilateralen rechtsverbindlichen Instruments abzielen, das die Stationierung von Waffen im Weltraum sowie die Anwendung oder Androhung von Gewalt gegen Weltraumobjekte oder unter Einsatz solcher Objekte verbieten würde.
 
Wir sind bereit, unsere konstruktiven Bemühungen fortzusetzen, um den Weltraum als Gemeingut und als ausschließlich friedlichen, von Waffen und Konflikten freien Bereich zum Wohle künftiger Generationen zu bewahren. Die Verwirklichung dieses grundlegenden Ziels hängt von entschlossenen und unverzüglichen Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft ab, die darauf gerichtet sind, die aggressiven Bestrebungen der USA im Weltraum einzudämmen.
 
🔗 Quelle
 
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#Russland #USA #Weltraum
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Post #18548 2.13K
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den anhaltenden ukrainischen Angriffen und Provokationen gegen das AKW Saporoschje
 
⚠️ Am 11. September 2026 griffen die ukrainischen Streitkräfte mehrfach Tanklastwagen an, die mit Dieselkraftstoff für die Notstromaggregate des AKW Saporoschje beladen waren. Zwei russische Soldaten wurden getötet. Mehrere weitere wurden verletzt, einige schwer.
 
Angesichts der anhaltenden Rückschläge an der Front greifen die ukrainischen Behörden und Streitkräfte zu immer rücksichtsloseren und härteren Mitteln und attackieren nahezu täglich das russische AKW Saporoschje und seine Nachbarstadt Energodar. Das ist nicht nur ein deutliches Zeichen für die menschenverachtende Ideologie von Wladimir Selenskij, sondern auch ein Beleg für die verantwortungslose Haltung des Kiewer Regimes zur nuklearen Sicherheit. Da die ukrainischen Streitkräfte die für die externe Stromversorgung des AKW erforderliche Infrastruktur intensiv und gezielt angreifen, ist die Auffüllung der Dieselvorräte ein wichtiger Faktor für den sicheren Betrieb der Anlage. Kiew ignoriert diese Tatsache und setzt damit die Sicherheit ganz Europas aufs Spiel.
 
Wir sprechen den Angehörigen und Hinterbliebenen der Getöteten unser tiefstes und aufrichtigstes Beileid aus. Den Verletzten wünschen wir schnelle Genesung.
 
❗️Russland hat bei der IAEO diese rücksichtslosen Schritte der Ukraine entschieden verurteilt. Wir erwarten, dass sich das IAEO-Sekretariat und der Generaldirektor der Agentur Rafael Grossi persönlich eindeutig zu dem Vorfall äußern und erklären, dass die Willkür der Anführer der heutigen Ukraine inakzeptabel ist. Schließlich geraten neben russischen Spezialisten auch Mitarbeiter des IAEO-Sekretariats ins Visier der ukrainischen Streitkräfte, die das Kiewer Regime jederzeit zu opfern bereit ist.
 
🔗 Quelle

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Post #18547 2.16K
Russland startet kommerzielles 5G
 
In Russland sind die ersten kommerziellen 5G-Netze in Betrieb gegangen. Nach Angaben des russischen Digitalministeriums sind sie zunächst in 16 Städten verfügbar, darunter Moskau, Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Nowosibirsk, Kasan und Samara. Rund 10 Millionen Menschen haben damit bereits Zugang zum neuen Netz. Bis Ende 2026 soll das Netz auf weitere 50 Städte ausgeweitet werden, vor allem auf Großstädte und Industriezentren.
 
In der ersten Phase nutzt 5G bereits vorhandene LTE-Frequenzen. Dadurch soll die Kapazität der Netze in den kommenden Jahren um 20 bis 25 Prozent steigen. Zusätzlich haben die Betreiber neue Frequenzen im Bereich 4,63–4,99 GHz erhalten – zu gleichen Teilen und kostenlos, um den Wettbewerb aufrechtzuerhalten und bezahlbare Tarife zu sichern.
 
Für die Nutzung braucht man ein 5G-fähiges Smartphone. Der Zugang ist zunächst für Android-Geräte verfügbar; ob iPhones 5G nutzen können, hängt von einer Entscheidung Apples ab.

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Post #18546 45.4K
🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Unterstellungen in der ausländischen Presse über einen angeblich vorsätzlichen Angriff der Streitkräfte der Russischen Föderation auf einen Passagierzug, in dem sich eine Reihe ehemaliger und amtierender Politiker und Beamter westlicher Staaten befand
 
💬 In den ukrainischen und ausländischen Medien wurden Informationen verbreitet, wonach die Streitkräfte der Russischen Föderation am 13. September 2026 im Rahmen der Angriffe auf Ziele im Westen der Ukraine angeblich vorsätzlich einen Zug angegriffen hätten, in dem der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, der ehemalige CIA-Direktor David Petraeus sowie Beamte einer Reihe anderer westlicher Staaten aus Kiew unterwegs waren.
 
💬 In diesem Zusammenhang möchten wir vor allem unterstreichen, dass unsere Streitkräfte im Gegensatz zur ukrainischen Armee keinen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen, keine Jagd auf zivile Verkehrsmittel machen und kein Feuer auf wehrlose Menschen – Frauen, ältere Menschen und Kinder – eröffnen.
 
💬 Am 13. September 2026 führten unsere Streitkräfte tatsächlich Angriffe durch, allerdings ausschließlich auf militärische Objekte und auf die zu militärischen Zwecken genutzte Transport- und Logistikinfrastruktur des Kiewer Regimes, darunter auch im Westen der Ukraine. Diese Angriffe waren den Daten der objektiven Kontrolle zufolge sehr effektiv und erfolgreich. Wir haben mehrfach davor gewarnt, dass Eisenbahnknotenpunkte, Depots und Schienenfahrzeuge, vor allem Lokomotiven, die aktiv zum Transport westlicher Waffen zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, legitime militärische Ziele darstellen.
 
💬 Wir werden die billige PR-Inszenierung nicht kommentieren, die rund um die Reise einzelner politischer Persönlichkeiten entfaltet wurde, die in der Nähe des getroffenen Militärgüterzuges unterwegs waren. Das Ziel der aufgebauschten Informationskampagne liegt auf der Hand: Es soll erneut versucht werden, durch die Einschüchterung des europäischen Durchschnittsbürgers mit einer angeblichen „russischen Bedrohung vor den Toren der NATO“ Militärlieferungen für das Selenskyj-Regime zu erbetteln.
 
💬 Seit Langem weisen wir verschiedene westliche „Polit-Touristen“ und VIP-Personen darauf hin, dass das Selenskyj-Regime sie zynisch als „menschliche Schutzschilde“ benutzt, um seine Militärzüge zu decken. Vor einigen dieser Reisen erreichen uns über diplomatische Kanäle Bitten, bestimmten Personen eine sichere Durchreise zu ermöglichen. Auf solche Ersuchen antworten wir stets, dass die von uns bereits früher öffentlich ausgesprochenen Warnungen weiterhin aktuell sind und westliche Politiker und Diplomaten die bestehenden Risiken nüchtern einschätzen sollten. Dies gilt umso mehr unter Bedingungen, unter denen niemand die Sicherheit ihrer Reisen zugunsten Kiews garantieren kann.
 
💬 Bemerkenswert ist auch, dass die erwähnten Vertreter westlicher Staaten, die die Ukraine besucht haben, die Warnungen ihrer eigenen Regierungen, diese postsowjetische Republik „unter keinen Umständen“ zu besuchen, grob ignoriert haben. Dazu hatten Ende August, nach den USA, unter anderem auch die Außenministerien Britanniens, Deutschlands, der Niederlande, Italiens und einer Reihe anderer europäischer Staaten aufgerufen.
 
🔗 Quelle
 
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#Ukraine #Westen
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Post #18544 4.67K
Am 15. September 2026 fand in Bonn die Zeremonie zur offiziellen Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation statt

💬 Der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew wandte sich an die Mitarbeiter des Generalkonsulats, an die Landsleute und an die Journalisten.

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Post #18543 4.73K
🎭 Vor 95 Jahren, am 16. September 1931, wurde in Moskau das Zentrale Puppentheater gegründet – heute das Obraszow-Puppentheater, eines der bekanntesten Puppentheater der Welt
 
🔹 Die Idee zu seiner Gründung entstand nach einer gesamtrussischen Konferenz der Puppentheater: Das Land brauchte ein Zentrum, das diese Kunst entwickeln sollte. Zum Leiter des neuen Theaters wurde der damals 28-jährige Sergej Obraszow ernannt – Künstler, Schauspieler und Varietékünstler.
 
🔹 Obraszows Interesse an Puppen begann bereits in seiner Kindheit, als seine Mutter ihm eine Handpuppe schenkte. Der kleine Sergej verstand sofort: Sobald die Puppe auf seiner Hand saß, erwachte sie zum Leben. Sie konnte weinen und lachen, lustig gestikulieren und mit dem Kopf nicken. Später, während seines Studiums der Malerei und Grafik und seiner gleichzeitigen Auftritte im Musikstudio des Moskauer Künstlertheaters, begann er, Puppen in satirischen und parodistischen Nummern einzusetzen. Obraszow war überzeugt, dass Puppentheater nicht nur für Kinder bestimmt ist: Mit seiner Hilfe kann man über ernste Themen mit einem Publikum jeden Alters sprechen.
 
🔹 In den ersten Jahren hatte das Theater keine eigene Bühne. Das kleine Ensemble trat in Schulen, Krankenhäusern, Kulturzentren, Parks und Höfen auf und transportierte Bühnenwände, Puppen und Dekorationen auf einem Pferdewagen. Bereits anderthalb Monate nach der Gründung zeigte das Theater seine erste Inszenierung – „Zirkus auf der Bühne“. Mitte der 1930er-Jahre erhielt das Ensemble schließlich eine feste Spielstätte am Majakowski-Platz in Moskau.
 
🔹 Zu den ersten legendären Inszenierungen des Theaters gehörte „Auf Hechtes Geheiß“, das Obraszow 1936 auf die Bühne brachte. Dafür wurde eine besondere innovative drehbare Bühnenkonstruktion entwickelt. Die Aufführung wurde ein großer Erfolg und blieb über viele Jahrzehnte im Repertoire des Theaters.
 
🔹 Aus einzelnen Konzertnummern des Theaters entstand später das berühmte „Außergewöhnliche Konzert“. Die erste Fassung wurde 1946 geschaffen, die endgültige Version folgte 1968. Das „Außergewöhnliche Konzert“ wurde zum Markenzeichen des Theaters, gastierte viele Jahre lang in aller Welt und zählt zu den bekanntesten Puppentheaterinszenierungen überhaupt.
 
🔹 Ein weiteres Symbol des Theaters war die kleine Holzpuppe Tjapa, die der Regisseur als „das älteste Kind der Welt“ bezeichnete. Tjapa spielte zwar nicht in den Aufführungen mit, begleitete seinen Besitzer jedoch zu Künstlergesprächen, Festivals und Gastspielen im Ausland.
 
🔹 1970 zog das Theater in ein neues Gebäude in der Sadowaja-Samotjotschnaja-Straße, das zu einer der Sehenswürdigkeiten Moskaus wurde. Sergej Obraszow leitete das von ihm gegründete Theater mehr als ein halbes Jahrhundert lang und machte es zu einem der bedeutendsten Zentren der Puppenspielkunst.
 
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#Kultur #Geschichte #Theater

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Post #18542 19.3K
🎙 Aus der Pressemitteilung des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR):
 
💬 Nach Informationen, die beim Auslandsnachrichtendienst (SWR) eingehen, tun viele im Westen nur so, als würden sie der deutschen Regierung glauben, die Russland ohne jegliche Beweise die Schuld für den jüngsten „Drohnenvorfall“ am Flughafen Leipzig zugeschoben hat. Öffentlich bekunden die Verbündeten „volle Solidarität“ mit Berlin, das angeblich „Opfer einer russischen Provokation“ geworden sei. Hinter den Kulissen sieht die Lage jedoch ganz anders aus.
 
💬 Nach zuverlässigen Informationen des SWR haben die Geheimdienste der NATO-Staaten, die die Umstände des Vorfalls untersucht haben, die nationalen Behörden darüber informiert, dass es nicht einmal die geringsten Beweise für eine Beteiligung Russlands gebe. Im Gegenteil, es wurde auf zahlreiche Anzeichen für eine „ukrainische Spur“ hingewiesen. Den staatlichen Strukturen wurde empfohlen, von eindeutigen und erst recht von öffentlichen Äußerungen über die Schuld Moskaus abzusehen.
 
💬 Diese zurückhaltende Position der Verbündeten gefiel der Führung der Bundesrepublik Deutschland jedoch nicht. Die deutschen Behörden zogen es trotz der Warnungen der NATO-Geheimdienste vor, pauschale Vorwürfe gegen Russland zu erheben. Der Hauptgrund dafür war, die „Riesenausgaben“ für die Militarisierung Deutschlands im Rahmen des Haushaltsplans für das Jahr 2027 zu rechtfertigen.
 
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Post #18541 2.1K
📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

✍️ Frau G. schreibt:
 
Sehr geehrter Herr Botschafter Netschajew,

als deutsche Bürgerin verfolge ich die aktuellen Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland mit großer Sorge.

Die Berichte über die Schließung des russischen Generalkonsulates in Bonn sowie des Russischen Hauses in Berlin nehme ich mit großem Bedauern zur Kenntnis. 
 
Dass eine solche Schließung mit einer Begründung erfolgt, die aus meiner Sicht nicht durch nachvollziehbare Beweise belegt wurde, ist für mich kaum verständlich.

 
💌 Wir bedanken uns herzlich bei der Verfasserin dieses Briefes.
 
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Post #18530 5.56K
Am 15. September 2026 fand in Bonn die Zeremonie zur offiziellen Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation statt
 
🇷🇺 Zu den Klängen der russischen Nationalhymne wurde die Staatsflagge der Russischen Föderation eingeholt. Anschließend wurde auch das Schild des Generalkonsulats abgenommen.
 
An der Zeremonie nahmen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Diplomaten der Botschaft und des Generalkonsulats, Landsleute sowie Journalisten teil. Viele der Anwesenden konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.
 
💬 In seiner Ansprache erklärte Botschafter Sergej Netschajew:
 
„Wir beenden unsere diplomatische Präsenz am Rhein. Jeder weiß, dass wir hier 80 Jahre lang vertreten waren. In all diesen Jahren wurden durch die Bemühungen sowjetischer und russischer Staats- und Regierungsvertreter, Politiker und Diplomaten neue Nachkriegsbeziehungen zur Bundesrepublik Deutschland aufgebaut, die sich später zu gutnachbarschaftlichen, partnerschaftlichen und von Zusammenarbeit geprägten Beziehungen entwickelten. Damit wurde der Weg zu einer historischen Aussöhnung eingeschlagen – ein Schritt, der unserem Volk nach all den erlittenen Entbehrungen und Opfern keineswegs leichtfiel. Dennoch haben wir den Deutschen die Hand gereicht. Unsere Zusammenarbeit entwickelte sich in einer Weise, wie mit keinem anderen Land.“

 
Der Botschafter und der Generalkonsul dankten den Mitarbeitern des Generalkonsulats für ihre langjährige gewissenhafte Arbeit. Dabei wurde betont, dass die russischen Diplomaten Deutschland mit dem Gefühl verlassen, ihre Pflicht erfüllt zu haben, sich von der Region jedoch nicht verabschieden. Beide Redner äußerten die Hoffnung, dass die russische diplomatische Präsenz hier künftig wiederhergestellt werden kann. In diesem Zusammenhang unterstrich der Botschafter:
 
"Ich glaube, dass wir hierher zurückkehren werden. Die Frage ist nur: wann? Ich hoffe, dass diese Frage gemeinsam mit besonnenen deutschen Politikern im Interesse beider Länder erfolgreich gelöst werden kann."

 
📃 Die Geschichte der russischen diplomatischen Vertretung in Bonn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte. Sie begann im Jahr 1975, zwanzig Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland, als die sowjetische Botschaft in der Bundesrepublik von Rolandseck an diesen Standort umzog. Die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes der diplomatischen Vertretung wurde anlässlich des offiziellen Besuchs des Generalsekretärs des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow, in der Bundesrepublik Deutschland vom 12. bis 15. Juni 1989 vorgenommen.
 
Nach dem Umzug der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands nach Berlin wurde beschlossen, an diesem Standort das Generalkonsulat der Russischen Föderation zu eröffnen, das am 1. September 1999 seine Tätigkeit aufnahm.
 
Nach der Schließung der russischen Generalkonsulate in Frankfurt am Main und München Ende 2023 wurde der Zuständigkeitsbereich der Vertretung in Bonn erheblich erweitert. Seit dem 21. Dezember 2023 umfasste ihr Konsularbezirk sechs Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
 
👉 Das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn wurde im Laufe der Jahre von Alexander Petrow (1999–2000), Sergej Netschajew (2001–2003), dem heutigen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Georgij Gerodes (2003–2006), Fjodor Chorochordin (2006–2010), Ewgenij Schmagin (2010–2015), Wladimir Sedych (2015–2021), Alexey Dronov (2021–2024) und Oleg Krasnitskiy (2024–2026) geleitet.
 
❗️Infolge der unfreundlich gesinnten Entscheidung der deutschen Behörden wurde das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn gezwungen, seine Tätigkeit einzustellen. Damit ging die mehr als acht Jahrzehnte währende diplomatische und konsularische Präsenz unseres Landes in dieser Region zu Ende.

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Post #18520 2.51K
FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 7. bis 13. September 2026

▪️ 7. September – Drohnenangriff auf einen zivilen Pkw in Nowaja Kachowka, Oblast Cherson.

▪️ 7. September – Angriff mit einer Starrflügeldrohne auf ein Mehrfamilienhaus in Perm, Region Perm. Ein Zivilist getötet, vier verletzt.

▪️ 8. September – Drohnenangriff auf das Swjato-Uspenski-Nikolo-Wassiljewski-Kloster im Dorf Nikolskoje, Volksrepublik Donezk.

▪️ 8. September – Drohnenangriff auf das Gebäude einer Mittelschule im Dorf Orljanskoje, Oblast Saporoschje.

▪️ 9. September – Drohnenangriff auf den Markt in Kachowka, Oblast Cherson.

▪️ 9. September – Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in Noworossijsk, Region Krasnodar. Vier Zivilisten getötet, darunter ein Kind; weitere 29 verletzt.

▪️ 9. September – Angriff eines unbemannten Bootes auf die Uferpromenade in Sotschi, Region Krasnodar. 28 Zivilisten verletzt, darunter zwei Kinder.

▪️ 11. September – Drohnenangriff auf einen Rettungswagen im Rajon Wolnowacha, Volksrepublik Donezk.

▪️ 12. September – Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Siedlung Oktjabrski, Oblast Belgorod.

▪️ 13. September – Artillerieangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Bechtery, Oblast Cherson.

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