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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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Post #18457 2.01K

Forwarded from Fenster nach Russland

Heute ist der Tag der Sprachen der Völker Russlands! 🔤 🔤 🔤

Welche Sprache hat die meisten Fälle? Und in welcher gibt es Dutzende verschiedener Wörter für Schnee? „Fenster nach Russland“ verrät Ihnen Fakten, die Sie überraschen werden!

#welcometoRussia #Russland #VölkerRusslands

🪆 Fenster nach Russland
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Post #18452 3.05K
🕯 Am 8. September 2026 fand in der Russischen Botschaft in Berlin eine Gedenkveranstaltung der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns der Blockade von Leningrad statt
 
▫️ Im Rahmen der Veranstaltung übergab die Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew Spendengelder, die im Zuge der Initiative „Blumen für Piskarewka“ gesammelt worden waren. Die Mittel kommen Überlebenden der Blockade zugute und sollen zudem für die Pflege der Gedenkanlage auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof sowie für die Bewahrung der Erinnerung an die Blockade von Leningrad verwendet werden.
 
▫️ Das Ziel der Gesellschaft ist, die Erinnerung an die Verbrechen während der Blockade Leningrads und an ihre Opfer wachzuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass die Blumen auf ihren Gräbern nicht verblühen.
 
▫️ Im Rahmen der Gedenkfeier richteten Botschafter Sergej Netschajew und der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft Torsten Rexin ihre Glückwünsche an die 92-jährige Walentina Hantke, die als Kind die Blockade von Leningrad überlebt hatte. Sie wurde zum Ehrenmitglied der Gesellschaft für Deutsch-Russische Freundschaft ernannt.
 
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Post #18451 4.26K
🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew sprach bei der Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des Lagers „Stalag 326 (VI K) Senne“ in Schloß Holte-Stukenbrock:

💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit dem Westen. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Wir haben schon mehrmals erzählt, wir haben keine Absichten in diesem Sinne. Absolut.

Wir glauben an die Vernunft, an die gute Zukunft, an die Fäden, die uns immer noch verbinden. Und einer der wichtigsten Fäden ist die heutige Veranstaltung, die objektive Erinnerungskultur, die Pflege der sowjetischen Kriegsgräber, unserer Denkmäler. Wir haben in Deutschland mehr als viertausend Kriegsgräber und Mahnmale. Sie sind ordentlich gepflegt und das wissen wir zu schätzen.

☝️ Diese gemeinsame objektive Erinnerungskultur ist ein Unterpfand für eine mögliche Wiederherstellung der Normalität, die von uns aus nicht gebremst werden muss.

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Post #18450 5.48K
🇷🇺 8. September – Tag der Sprachen der Völker der Russischen Föderation

Im Jahr 2026 wird in Russland erstmals ein neuer staatlicher Gedenktag begangen – der Tag der Sprachen der Völker der Russischen Föderation. Er wurde durch einen Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, vom 4. November 2025 ins Leben gerufen, um die einzigartige sprachliche Vielfalt des Landes zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Der 8. September ist der Geburtstag des großen sowjetischen und awarischen Dichters Rasul Gamsatow, dessen Werk zu einem Symbol für die Freundschaft zwischen den Völkern und den interkulturellen Dialog geworden ist.

🌍 Russland gehört zu den sprachlich vielfältigsten Ländern der Welt. Neben dem Russischen gibt es in der Russischen Föderation rund 100 Schriftsprachen, von denen mehr als 60 den Status von Literatursprachen haben. In zahlreichen Sprachen der Völker Russlands wird an Schulen und Hochschulen unterrichtet. Es gibt Print- und Onlinemedien, elektronische Wörterbücher und digitale Schriftarten. Zugleich werden die Möglichkeiten erweitert, die Nationalsprachen auch im digitalen Raum zu verwenden.

Eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des sprachlichen und literarischen Erbes spielt das seit 2016 umgesetzte Programm zur Förderung der Nationalliteraturen der Völker der Russischen Föderation.

📚 Im Rahmen des Programms werden alle Literatursprachen der Völker Russlands sowie mehr als zehn weitere Schriftsprachen, 22 Dialekte und Mundarten berücksichtigt. Zu den wichtigsten Schwerpunkten gehören die Veröffentlichung und Förderung der Nationalliteraturen, der Ausbau des literarischen Übersetzens, die Unterstützung junger Autorinnen und Autoren, die Durchführung kultureller Veranstaltungen sowie die Bewahrung des literarischen Erbes im digitalen Raum.

Zu den größten Projekten des Programms gehört die Anthologienreihe „Moderne Literatur der Völker Russlands“. Sie umfasst Publikationen zu den Bereichen Lyrik, Kinderliteratur, Prosa, Dramatik, literarischer Publizistik und Volksweisheit. Darüber hinaus wurden Anthologien zur Literatur der finno-ugrischen und samojedischen Völker, der turksprachigen und mongolischen Völker sowie der Völker des Nordkaukasus veröffentlicht.

Besondere Bedeutung hat die Anthologie „Volksweisheit“: Sie enthält rund 14.000 Sprichwörter und Redewendungen aus 65 Sprachen und 22 Dialekten der Völker Russlands.

Mehr über das Programm erfahren Sie in der Broschüre „Nationalliteraturen der Völker Russlands“

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Post #18449 1.49K
❗️ Aus der Stellungnahme des Föderationsrats der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation
 
▪️ Am 8. September 2026 jährt sich der Beginn der Blockade der Stadt Leningrad, die 872 lange Tage dauerte, zum 85. Mal. Infolge der verbrecherischen Handlungen der Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer aus anderen Staaten Europas, unter denen Finnland einen besonderen Platz einnahm, starben mehr als eine Million Stadtbewohner, darunter ältere Menschen, Frauen und Kinder, an Hunger, Kälte und Krankheiten.
 
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation betont, dass die Blockade der Stadt Leningrad Teil des barbarischen Plans der Nazi-Führung unter Hitler war, die Stadt vollständig zu vernichten. Angaben dazu enthält das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs zur Aburteilung und Bestrafung der Hauptkriegsverbrecher der europäischen Achsenmächte (Nürnberger Tribunal).
 
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation erklärt, dass die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie ein Akt des Völkermordes am sowjetischen Volk ist.
 
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation unterstreicht die Unzulässigkeit der von den Staaten des kollektiven Westens betriebenen Politik der Rehabilitierung des Nazismus, der Leugnung des entscheidenden Beitrags der Sowjetunion zum Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazi-Deutschland und seine Satelliten, der Glorifizierung der Nazi-Verbrecher und ihrer Helfershelfer sowie der Befürwortung des Abrisses und der Schändung von Denkmälern für die sowjetischen Befreier.
 
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation verurteilt entschieden die Militarisierung der Europäischen Union, die Waffenlieferungen ihrer Mitgliedstaaten an das neonazistische Kiewer Regime sowie aggressive Äußerungen europäischer Politiker und Militärs über die Notwendigkeit, bis 2030 für einen Krieg gegen Russland bereit zu sein. Ein derartiger unverantwortlicher Kurs der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten kann zur Wiederbelebung der Hitler-Politik des „Drangs nach Osten“ und zur Entfesselung eines Weltkriegs führen.
 
▪️ Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation wendet sich an die Vereinten Nationen, internationale parlamentarische Organisationen und die Parlamente ausländischer Staaten mit dem Aufruf, die Blockade der Stadt Leningrad durch die Besatzungstruppen Nazi-Deutschlands und seiner Helfershelfer als Akt des VÖLKERMORDES am sowjetischen Volk anzuerkennen, die von den Staaten des kollektiven Westens betriebene Politik der Rehabilitierung des Nazismus zu verurteilen sowie sich gegen die Unterstützung des verbrecherischen Regimes in der Ukraine und gegen die Anstachelung zu einem neuen Weltkrieg auszusprechen.
 
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#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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Post #18448 1.55K
📃 Anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns der Blockade von Leningrad veröffentlichen wir die Ausstellung „Ohne Verjährungsfrist. Der Völkermord am sowjetischen Volk“

✍️ Die Ausstellung dokumentiert die Verbrechen der Nazis und ihrer Kollaborateure gegen die Zivilbevölkerung. Sie erinnert unter anderem an die Opfer der Blockade von Leningrad.
 
◾️ Im Jahr 2022 erkannte das Stadtgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und Truppen sowie deren Handlanger — der bewaffneten Einheiten, die auf dem Territorium Belgiens, Italiens, Spanien, der Niederlande, Norwegens und Finnlands gebildet worden waren, und einzelne freiwillige Österreicher, Letten, Polen, Franzosen und Tschechen umfasst hatten — als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid an den nationalen und ethnischen Gruppen anerkannt, die die Bevölkerung der UdSSR, also die Völker der Sowjetunion darstellten.
 
💬 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
 
„Die Blockade von Leningrad zählt zu den ungeheuerlichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit – ebenso wie der Holocaust, die Vernichtungslager und die Strafaktionen von Nazi-Kollaborateuren gegen die Zivilbevölkerung.“


📌 Russland hat die deutsche Seite schon mehrfach dazu aufgerufen, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
 
Die Erinnerung an die Opfer der Blockade von Leningrad und an die Verbrechen des Nazismus darf nicht verblassen.
 
🔗 Link zur digitalen Ausstellung
 
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Post #18447 5.43K
📅 Der 8. September markiert den 83. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den Nazi-Invasoren

🎖 An diesem Tag vor 83 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.

🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.

🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.

🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.

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#Geschichte #Donbass #Befreiung
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Post #18442 10.1K
🕯 Heute jährt der Beginn der Blockade von Leningrad zum 85. Mal
 
▪️ Am 8. September 1941 begann die Blockade von Leningrad – eines der schrecklichsten und tragischsten Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges und des gesamten Zweiten Weltkriegs.
 
Die Blockade dauerte 872 Tage und forderte rund eine Million Todesopfer unter der Stadtbevölkerung. Mehr als 600.000 Menschen starben an den Folgen des Hungers.
 
Die Nazis und ihre Helfershelfer planten, Leningrad vom Erdboden zu tilgen und seine Bevölkerung vollständig zu vernichten. Dies sollte unter anderem durch die gezielte Herbeiführung einer Hungersnot, die Vernichtung von Lebensmittelvorräten und die Unterbrechung der Versorgungswege erreicht werden.
 
Anfang September 1941 wurde Leningrad von den Landverbindungen abgeschnitten. Am 8. September nahmen die deutschen Truppen Schlüsselburg ein. Damit war der Blockadering um die Stadt geschlossen.
 
Die deutschen Truppen standen zu diesem Zeitpunkt bereits praktisch vor den Toren Leningrads. Tag für Tag wurde die Stadt vom Feind mit Artillerie beschossen.
 
❗️ Doch Leningrad lebte und kämpfte weiter.
 
Selbst unter unerträglichen Bedingungen setzten die Industriebetriebe der Stadt ihre Arbeit fort. Während der Blockade wurden rund 2.000 Panzer, 1.500 Flugzeuge sowie 850 Kriegsschiffe und andere Schiffe verschiedener Klassen hergestellt oder instand gesetzt. Darüber hinaus wurden 225.000 Maschinenpistolen, 12.000 Mörser sowie 7,5 Millionen Granaten und Minen produziert.
 
Die bekannteste Gedenkstätte für die Opfer der Blockade ist der Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in Sankt Petersburg. Er ist zugleich eine der größten Kriegsgräberstätten des Zweiten Weltkriegs. Dort ruhen mehr als 420.000 Einwohner Leningrads sowie 70.000 Soldaten, die bei der Verteidigung der Stadt ums Leben kamen.
 
🎖 Die Blockade wurde am 27. Januar 1944 im Zuge der Leningrad-Nowgoroder Operation vollständig aufgehoben.

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#GroßerSieg #Befreiung #Blockade
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Post #18441 9.8K
📆 Am 8. September wird der Internationale Solidaritätstag der Journalisten begangen.

Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.

Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.

Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.

Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.

Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.

Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.

Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.

Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.

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#Solidarität #Journalist
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Post #18439 4.84K
🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Ben Berndt im Podcast ungeskriptet
 
📌 Zu dem Inzident in Leipzig und Sanktionen gegen Russland
 
💬 Den Vorfall in Leipzig betrachten wir als eine gezielte Provokation gegen Russland, für die keine richtigen Beweise vorgelegt wurden. Die daraufhin gegen uns eingeführten Maßnahmen sind drastisch und außergewöhnlich streng. Dies bringt das deutsch-russische Verhältnis auf einen historischen Tiefpunkt. Das gegenseitige Vertrauen ist zerstört. Das aktuelle Vorgehen betrachtet man in Russland als einen schweren politischen Fehler, der nicht ohne Reaktion bleiben wird.
 
📌 Zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen
 
💬 Wir haben Deutschland nichts angetan. Im Gegenteil: Während der gesamten Nachkriegsgeschichte haben wir uns darum bemüht, mit vernünftigen deutschen Politikern aller Parteien eine gemeinsame Sprache zu finden, unabhängig davon, welcher politischen Richtung sie angehörten. Gute Nachbarschaft, partnerschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit waren das Motto des deutsch-russischen Verhältnisses. Deutschland war Partner Nummer eins, zum Beispiel in Wirtschaft und Handel. Dazu kamen Partnerschaften zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Dialog der Zivilgesellschaften und eine sehr intensive kulturelle Zusammenarbeit.
 
📌 Zur Wahrnehmung Russlands in Deutschland
 
💬 Wenn der Bevölkerung auf allen Ebenen und in allen Medien immer wieder vermittelt wird, die Russen seien schlecht, Russland sei der Aggressor und Putin sei schlecht, während andere Informationen kaum zugänglich sind, dann prägt das natürlich die Wahrnehmung. Die Menschen hören die andere Perspektive nicht.
 
💬 Russische Informationsquellen sind blockiert, Russia Today ist nicht mehr zugänglich, und auch einige Journalisten sind ausgewiesen worden. Wenn den Menschen jeden Tag nur eine bestimmte Sichtweise präsentiert wird, beginnen viele, diese irgendwann zu übernehmen. Genau darin liegt das Problem.
 
📌 Zum Ursprung des Ukraine-Konflikts
 
💬 Der Konflikt begann schon in den 1990er Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion. Es gab in einigen westlichen Staaten Anstrengungen, die Ukraine so weit wie möglich von Russland zu entfernen und sie zu einem Bollwerk gegen Russland zu machen. Die zweite Schiene war die NATO-Erweiterung. Im Zuge der deutschen Einheit wurde uns versprochen, dass die NATO keinen Zentimeter nach Osten gehen würde. Später folgten mehrere Erweiterungswellen und die militärisch-technische Infrastruktur rückte immer näher an unsere Grenzen.
 
💬 Wir wollen keinen Krieg mit der NATO. Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland. Aber unsere Geduld ist auch nicht grenzenlos. Wenn westliche Waffen eingesetzt werden, um Ziele tief auf russischem Territorium anzugreifen, entsteht natürlich eine sehr gefährliche Situation.
 
📌 Zu den Voraussetzungen für Frieden
 
💬 Für Frieden braucht es guten Willen der ukrainischen Führung und eine vernünftige Position der europäischen Staaten. Ultimaten, die uns auf verschiedenen Ebenen gestellt werden, werden wir nicht ernsthaft behandeln.
 
💬 Eine provisorische Waffenruhe reicht nicht. Es geht um einen dauerhaften Frieden, um Sicherheitsgarantien und um die Bedingungen, die Präsident Putin und unser Außenminister mehrfach genannt haben. Nichts mehr – aber auch nichts weniger.
 
🔗 Das ganze Interview  

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YouTube Wir wollen keinen Krieg mit euch - Russischer Botschafter Gast: Sergej J. Netschajew, Botschafter der Russischen Föderation „Wir wollen keinen Krieg mit Deutschland.” Wir schreiben das Jahr 2026 und - man kann es nicht anders sagen - es sind verrückte Zeiten. Eine Drohne am Leipziger Flughafen eskaliert eine ohnehin…
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Post #18437 7.25K
⚡️ Zu den Gegenmaßnahmen gegen die unfreundlichen Handlungen der deutschen Behörden

Aufgrund der unfreundlichen Maßnahmen der deutschen Seite zur Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und des Russischen Hauses für Wissenschaft und Kultur in Berlin am 7. September 2026 wurden dem Geschäftsträger a. i. der Bundesrepublik Deutschland in Russland die folgenden Gegenmaßnahmen angekündigt.

❗️ Die russische Seite widerruft ihre Zustimmung zum Betrieb des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Sankt Petersburg, das seine Tätigkeit spätestens am 18. September 2026 einstellen muss. Alle seine Mitarbeiter müssen das Hoheitsgebiet der Russischen Föderation spätestens zu diesem Zeitpunkt verlassen.

Die deutschen Goethe-Institute in der Russischen Föderation müssen ihre Tätigkeit einstellen. Ihren entsandten Mitarbeitern wurde angeordnet, Russland spätestens am 13. September 2026 zu verlassen.

Dem Leiter der diplomatischen Vertretung wurden entsprechende Noten des russischen Außenministeriums überreicht.

☝️ Es wurde darauf hingewiesen, dass gerade die deutschen Behörden erneut eine weitere Eskalationsstufe in den bilateralen Beziehungen verursacht haben. Die gesamte Verantwortung für die Folgen liegt voll und ganz bei der deutschen Regierung.
 
@RusBotschaft

#Russland #Deutschland

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Post #18436 2.3K
🗓 Am 22. September 2026 findet im Nationalen Zentrum „Rossija“ in Moskau das Forum „Dialog über Fakes 4.0“ statt, das mehr als 2.000 Teilnehmer aus 80 Ländern zusammenbringen wird.

🌐 Im Rahmen des Forums werden internationale Experten, Regierungsvertreter sowie Vertreter der Medien und der Wirtschaft über die Bekämpfung von Desinformation diskutieren und sich über Best Practices austauschen.

🎥 Die Sitzungen werden auf der Website in zwei Sprachen live übertragen:

● 🇷🇺 Russisch
● 🇬🇧 Englisch

Die Veranstaltung wird von der Organisation „Dialog Regiony“ mit Unterstützung des Außenministeriums der Russischen Föderation organisiert. Zu den Partnern gehören:

● Global Fact-Checking Network (GFCN) — eine internationale Fact-Checking-Vereinigung, die Journalisten und Experten aus aller Welt im Kampf gegen Desinformation zusammenbringt.

● TASS — die führende staatliche Nachrichtenagentur Russlands, die seit 1904 tätig ist.

● „Masterskaja nowych media“ (New Media Workshop) — ein Ausbildungsprogramm für Fachkräfte im Medien- und PR-Bereich der Präsidentenplattform „Russland — Land der Möglichkeiten“.

Das Forum „Dialog über Fakes“ zählt zu den weltweit größten internationalen Plattformen im Bereich Fact-Checking und findet seit 2023 jährlich in Moskau statt. Im vergangenen Jahr wurde es unter der Schirmherrschaft der UNESCO Global Media and Information Literacy Week abgehalten.

🎯 Hauptthemen 2026:

● Wahlprozesse: Ergebnisse der Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation und Abwehr von Desinformationsversuchen im Zusammenhang mit dem Wahlprozess.

● Einfluss von Fakes auf die Gesellschaft: wirtschaftliche, politische und geschäftliche Bedrohungen.

● Künstliche Intelligenz: aktuelle Trends in der KI-Entwicklung und ihr Einsatz in der Kunst.

● Kindersicherheit im Netz: Bekämpfung von Betrug an Minderjährigen und der Einbindung von Jugendlichen in Cyberkriminalität sowie Präsentation exklusiver Studien von „Dialog Regiony“ zur Nutzung von KI-Tools durch Kinder.

📌 Forumsprogramm (auf Englisch)

📥 Die Anmeldung ist bis 17. September möglich

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