✍️ Die Ausstellung dokumentiert die Verbrechen der Nazis und ihrer Kollaborateure gegen die Zivilbevölkerung. Sie erinnert unter anderem an die Opfer der Blockade von Leningrad.
◾️ Im Jahr 2022 erkannte das Stadtgericht St. Petersburg auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Russlands die Handlungen der deutschen Besatzungsbehörden und Truppen sowie deren Handlanger — der bewaffneten Einheiten, die auf dem Territorium Belgiens, Italiens, Spanien, der Niederlande, Norwegens und Finnlands gebildet worden waren, und einzelne freiwillige Österreicher, Letten, Polen, Franzosen und Tschechen umfasst hatten — als Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid an den nationalen und ethnischen Gruppen anerkannt, die die Bevölkerung der UdSSR, also die Völker der Sowjetunion darstellten.
💬 Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin:
„Die Blockade von Leningrad zählt zu den ungeheuerlichsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit – ebenso wie der Holocaust, die Vernichtungslager und die Strafaktionen von Nazi-Kollaborateuren gegen die Zivilbevölkerung.“
📌 Russland hat die deutsche Seite schon mehrfach dazu aufgerufen, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.
Die Erinnerung an die Opfer der Blockade von Leningrad und an die Verbrechen des Nazismus darf nicht verblassen.
🔗 Link zur digitalen Ausstellung
@RusBotschaft
