🎙 Aus dem Interview des Sonderbeauftragten des Außenministers der Russischen Föderation für Klima Sergej Kononutschenko gegenüber der Nachrichtenagentur „Rossija Sewodnja“ (8. Oktober 2026)
💬 Die Führung der EU-Staaten verliert bei ihrem Streben nach einer drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen oftmals die sozioökonomischen Folgen ihrer eigenen Entscheidungen aus dem Blick, die letztlich zulasten der Bevölkerung gehen und diese finanziell erheblich belasten. Man kann die Erdgaslieferungen einstellen, doch dafür muss eine stabile und zuverlässige Alternative zur Verfügung stehen, die auch finanziell erschwinglich ist.
💬 Der Verzicht auf emissionsarmes russisches Erdgas durch die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines sowie die Abschaltung von Kernkraftwerken – all dies ergibt eine „explosive Mischung“ aus dem Bestreben, Russland zu „bestrafen“, und dem Versuch, die „ökologische Trasfrormation“ der eigenen Volkswirtschaften im Eiltempo voranzutreiben.
💬 Sobald die Bevölkerung jedoch angesichts steigender Preise und der Inflation kritische Fragen zu stellen beginnt und damit die politische Zukunft der EU-Führung unmittelbar gefährdet, werden hektisch Gegenmaßnahmen ergriffen. Dazu gehören insbesondere die Verlängerung der Laufzeiten von Kohlekraftwerken sowie der verstärkte Einsatz von Brennholz und Holzpellets.
Quelle
@RusBotschaft
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