🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit RIA „Nowosti“
💬 Wir haben keine Probleme mit dem deutschen Volk. Die Mehrheit der Bürger Deutschlands erkennt, dass es notwendig ist, von Konfrontation und schriller militaristischer Rhetorik abzurücken. Sie spricht sich für eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland, die Wiederaufnahme eines konstruktiven Dialogs und eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit aus, was den nationalen Interessen Deutschlands entspricht.
💬 Ein Kurs, der den Interessen der Brüsseler Bürokratie, der Rüstungsmagnaten, Lobbyisten und Vermittler dient, die durch das Anheizen des Ukraine-Konflikts Milliarden Euro unter sich aufteilen, findet immer weniger Zustimmung. Diese Tendenz ist auch in vielen anderen europäischen Ländern zu beobachten.
💬 Die einfachen Menschen wollen nicht mehr zusehen, wie Wirtschaft, Industrie und Sozialsysteme ihrer Länder weiter zerstört werden. Sie wollen sich nicht erneut auf einen „Marsch nach Osten“ vorbereiten und schenken den Parolen von einer angeblichen russischen Bedrohung immer weniger Glauben. Das ist offensichtlich.
💬 Besorgniserregend ist, dass eine ganze Reihe europäischer Staaten offenbar in einem Bezugsrahmen denkt, der mit der Realität wenig zu tun hat: Einerseits soll Russland angeblich einen Angriff auf die NATO planen, andererseits werde es immer schwächer und rücke damit einer „strategischen Niederlage“ immer näher. Es entsteht der Eindruck, dass man in Brüssel und den europäischen Hauptstädten nichts von dem hört, was unser Präsident, der Außenminister und andere offizielle Vertreter regelmäßig sagen, sondern sich stattdessen auf die Einschätzungen von Boulevardmedien und Pseudoexperten stützt. Eine solche Ignoranz ist gefährlich.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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