🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
Im März 2022, einen Monat nach Beginn der militärischen Sonderoperation, bat die Ukraine um Verhandlungen und legte nach mehreren Konsultationsrunden in Belarus und in der Türkei eigene Grundsätze zur Beilegung des Konflikts vor.
⚠️ Die russische Seite unterstützte diese Grundsätze. Beide Seiten – wir wie die Ukrainer – paraphierten das Dokument, das die Grundlage für einen rechtlich bindenden Vertrag war. Doch Europa mischte sich ein. Den Ukrainern wurde untersagt, dieses bereits de facto abgestimmte Dokument umzusetzen, das beiden Seiten bestimmte Rechte eingeräumt hätte.
Der damalige Leiter der ukrainischen Delegation Dawid Arachamija, heute Vorsitzender der Fraktion „Diener des Volkes“ in der Werchowna Rada, sagte danach: „Russland war bereit, den Krieg zu beenden, wenn wir uns verpflichtet hätten, der NATO nicht beizutreten.“ In einem Fernsehinterview erzählte er später, der damalige britische Premierminister Boris Johnson sei angereist und habe ihnen genau das verboten.
☝️ Alle erinnern sich an die Worte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan – ich zitiere: „Wir haben in diesen Verhandlungen aufrichtig alle Schritte unternommen … Wir arbeiteten zusammen, bis Boris Johnson die Friedensbemühungen aufgab.“ So beschrieb er diplomatisch die Rolle des damaligen britischen Premierministers.
🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen
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