📚 Bei seinem Besuch in Hemer, wo sich früher ein Denkmal für Alexander Puschkin befand, äußerte sich der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, zur Schließung des Russischen Hauses:
💬 Bei weitem nicht alle begrüßen es, dass die deutschen Behörden das Russische Haus für Wissenschaft und Kultur in Berlin an der Friedrichstraße geschlossen haben. Denn gerade das Russische Haus an der Friedrichstraße war jener Mittelpunkt, der die Deutschen und die breite Öffentlichkeit mit der russischen Kultur und der russischen Sprache vertraut machte sowie zahlreiche Russischkurse anbot.
Am 6. Juni, dem Geburtstag Puschkins, wurde traditionell der Tag der russischen Sprache begangen, an dem wir Blumen an den zahlreichen Puschkin-Denkmälern und -Büsten niederlegten, die auf deutschem Boden stehen. Ich bin mir sicher, dass seine Werke auch in Deutschland lebendig sind und allen unvergleichliche Freude bereiten.
Ebenso wie die deutschen Dichter, die wir in Russland verehren und auf die wir nicht verzichten. Bei uns kennt jeder Schüler sowohl Goethe als auch Schiller und Heine. Ganz zu schweigen von den Märchen über die Bremer Stadtmusikanten, von Hoffmann, Hauff und anderen bekannten deutschen Persönlichkeiten aus Literatur und Kunst.
☝️ Die Kultur hat unsere Völker schon immer einander nähergebracht und uns über Jahrhunderte hinweg gegenseitig bereichert. Deshalb ist es kein gutes Unterfangen, Denkmäler abzureißen und Kulturzentren zu zerstören.
🌐 Web | X | Facebook | VK | YouTube | Instagram | WhatsApp | Newsletter
@RusBotschaft
Post #18473
4.17K