🎙Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Sergej Rjabkow mit dem Informationsportal „News.ru“ vom 21. August 2026
⚡️ Die Handlungen des sogenannten „kollektiven Westens“, die darauf abzielen, russische souveräne Vermögenswerte zu blockieren und zu beschlagnahmen, stellen im Kern eine Eskalation wirtschaftlicher Aggression und ein Element des hybriden Krieges gegen unser Land dar. Sie verstoßen unmittelbar gegen den in der UN-Charta verankerten Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten sowie gegen eine Reihe weiterer Bestimmungen des Völkerrechts. Der Versuch, eine scheinjuristische Grundlage für die Konfiskation russischer Vermögenswerte oder für die Verwendung der Erträge aus der Verwaltung unserer Währungsreserven zu schaffen, ändert nichts am kriminellen Charakter dieser Handlungen. Sie dienen dazu, die Haushalte westlicher Staaten zu füllen und das Kiewer Regime zu finanzieren, das diese Mittel offen auch zur Verübung von Terroranschlägen gegen Zivilisten in Russland und anderen Staaten einsetzt.
🇷🇺 Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat solche Manipulationen eindeutig als Raub bewertet. Einen rechtmäßigen Weg, sich fremdes Vermögen anzueignen, gibt es nicht. Russland verteidigt seine Interessen, insbesondere auf gerichtlichem Wege, und verlangt dabei eine Entschädigung für den entstandenen Schaden.
👉 Russland hält ausreichende Gegenmaßnahmen für den Fall bereit, dass die „eingefrorenen“ Vermögenswerte beschlagnahmt werden, und behält sich das Recht auf jedwede Gegenmaßnahmen unter uneingeschränkter Wahrung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit vor. Dies wäre ein unerwünschtes Szenario. Sollte der Westen jedoch den Weg der Eskalation beschreiten, wird Russland entsprechend reagieren.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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