📅 Am 14. Juli 1941 kam der legendäre Raketenwerfer BM-13, die unter dem liebevollen Namen „Katjuscha“ in die Geschichte eingegangen ist, zum ersten Mal im Kampf zum Einsatz.
In der Nähe des Bahnhofs Orscha versetzte die Batterie von Hauptmann Iwan Flerow einer Ansammlung deutscher Truppen, Fahrzeuge und Munition einen schweren Schlag. Die Wirkung war so überwältigend, dass die neue Waffe schon bald zu einem der Symbole der Roten Armee wurde.
Die „Katjuscha“ zeichnete sich nicht nur durch ihre enorme Feuerkraft, sondern auch durch ihre hohe Mobilität aus. Eine vollständige Salve aus 16 Raketen dauerte nur 7–10 Sekunden, woraufhin die Anlage sofort ihre Position wechseln konnte, ohne dem Feind Zeit für einen Gegenschlag zu lassen. Das ohrenbetäubende Heulen der fliegenden Raketen übte eine starke psychologische Wirkung auf den Feind aus, und die deutschen Soldaten nannten diese Waffe wegen ihres charakteristischen Klangs und der Ähnlichkeit der Führungsschienen mit Orgelpfeifen „Stalins Orgel“.
Während des Großen Vaterländischen Krieges produzierte die sowjetische Industrie Tausende von Raketenwerfern verschiedener Ausführungen. Sie kamen bei allen großen Schlachten zum Einsatz – von der Verteidigung Moskaus über die Schlacht von Stalingrad bis hin zum Sturm auf Berlin.
Auch nach 85 Jahren ist die „Katjuscha“ nicht nur ein Beispiel für herausragende Ingenieurskunst, sondern auch eines der bekanntesten Symbole des Großen Sieges und verkörpert die Stärke, den Mut und die Aufopferungsbereitschaft des sowjetischen Volkes.
📸 ФГАУ «Центральный парк «Патриот» Минобороны России
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