🪖 Keiner kommt davon: Regierung plant Zwangsdienst für Kriegsdienstverweigerer!
🤔 Was tun mit den Kriegsdienstverweigerern? Diese Frage beschäftigt anscheinend mitten im Sommerloch die Bundesregierung, welche nun einen verpflichtenden Ersatzdienst für diese Gruppe plant. Der geplante Zwangsdienst für junge Menschen wird dabei natürlich im Tenor eines ,,sozialen Jahres" im Sozialbereich verkauft, obwohl selbige Bundesregierung durch ihre ruinöse Kürzungspolitik den Sozialstaat bis zur Unkenntlichkeit ausgehöhlt hat. Und natürlich geht es der Bundesregierung bei diesem Vorhaben nicht um ein Engagement der jungen Menschen für die Gesellschaft, sondern vielmehr sollen diese durch die Hintertür zum Kriegsdienst motiviert werden.
🗣 Die Sprecherin der Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht, Bela Breitner, befürchtet zudem einen Missbrauch des geplanten ,,zivilen Ersatzdienstes" für militärische Zwecke, wie sie es gegenüber der Zeitung ,,junge Welt" bekundete:
,,Ein Wehrersatzdienst ist nicht einfach die friedliche Alternative zum Wehrdienst, sondern Teil der Kriegstüchtigkeit, die in diesem Land hergestellt werden soll. Wir rechnen damit, dass die Aufgaben, die dann in diese Dienste fallen, stärker auf Zwecke ausgerichtet werden, die die Regierung für notwendig erachtet, um kriegstauglich zu werden. Wir rechnen mit einer inhaltlichen Umorientierung der bisher bestehenden Dienste und keiner reinen Namensänderung."
☝️ Sind diese Bedenken etwa abwegig? Schon längst kursieren nämlich in der Regierung im Rahmen des "Operationsplan Deutschland" Pläne, wie etwa auch zivile Bereiche von der Infrastruktur bis zum Gesundheitssystem "kriegstüchtig" gemacht werden können. Auch die zunehmenden Propagandaveranstaltungen der Bundeswehr an den Schulen vermittelt nicht den Eindruck, dass diese Politik Platz für ziviles Engagement lässt.
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