20. Juli vor 15 Jahren
„Bild“ schrieb dazu auf der Titelseite:
„Die Bestatter kamen nachts um 4 Uhr auf den Friedhof in Bayern, gruben 1,50 Meter tief – und holten die Gebeine von Rudolf Heß (+ 93), dem Stellvertreter von Adolf Hitler, aus der Erde. Die Überreste wurden verbrannt . Grund der heimlichen Exhumierung: Das Grab soll keine Pilgerstätte für Neonazis mehr sein -
Seite 12“
In dieser pietätlosen Nacht- und Nebel-Aktion der Störung der Totenruhe durch die Evangelische Kirche wurden auch die Gebeine des Ritterkreuzträgers Erwin Rauch (1889-1969, Foto im Kommentar) entweiht, aus dem Boden geholt und an einen unbekannten Ort gebracht. Der in Berlin geborene Generalleutnant war Kommandeur der 123. und danach der 353. Infanterie Division und Ehemann der Schwester Margarethe des Reichsministers. Auch die Gebeine von Margarethe Rauch (1908 geboren, Todeszeitpunkt unbekannt) und der Witwe Ilse Heß, geborene Pröhl (1900-1995) wurden geschändet.
Das einzige Kind des im Alter von 92 Jahren vom britischen Geheimdienst kurz vor seiner geplanten Entlassung ermordeten Rudolf Heß (1894-1987), Wolf Rüdiger Heß (1937-2001) starb mit 63 Jahren, weil ihm eine lebensnotwendige Transplantation verweigert wurde. Er hatte drei Kinder.
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