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Wilfried Schmitz privat Wilfried Schmitz privat @rawilfriedschmitz · 3.67K subscribers
Post #4796 553
Genau so ist es (Zitat):
„Der Filter ist das System selbst. Wer in einer Partei wie der heutigen CDU etwas werden will, muss jahrelang Plakate kleben, sich in Delegiertenversammlungen hochdienen und vor allem eines: nach oben nicken. Wer eigene Überzeugungen hat und aneckt, fliegt raus. Ich habe das hier vor einigen Wochen ausführlich beschrieben (meinen Text über diese negative Selektion finden Sie hier: „Warum die Falschen regieren – und wie ich fast selbst einer von ihnen wurde“). Wer in der freien Wirtschaft Optionen hat, tut sich das nicht an. Nicht wegen der Häme. Sondern weil die Ochsentour Rückgrat bestraft und Unterwürfigkeit belohnt. Die Häme ist nicht die Ursache der Negativauslese. Sie ist die Reaktion der Bürger auf deren Ergebnis.“
Quelle:
https://t.me/reitschusterde/13824

Genau deshalb werde ich nie einer Partei beitreten.
Denn das Einzige, was man in einer Partei hören will, ist Zustimmung zu dem, was die Parteiführung vertritt. Das darf jeder unterstützen, wenn er in einer solchen Partei „was werden“ will, sonst darf er nichts.
Genau das ist mit dem Ideal des freien Bürgers, das durch den Fraktionszwang (und die Mitgliedschaft von führenden Mitgliedern in Logen und elitären Clubs wie dem WEF) dann zusätzlich noch geköpft wird, vollkommen unvereinbar. Ganz zu schweigen davon, dass die üppige Versorgung, die pol. Mandate bietet, zwangsläufig viele aus den falschen Gründen "in die Politik" - d.h. in die Aussicht auf eine sagenhafte Selbstversorgung - treibt. Wer aber primär nur dem Geld und der Bühne zur Selbstdarstellung hinterherläuft, der ist leicht zu korrumpieren. Wenn der Wahlkampf in Wahrheit vorrangig darauf beschränkt ist, dass man angepassten Selbstversorgern zur Sicherung ihrer Pfründe verhelfen darf (so dass jeder Konkurrent im Kampf um Mandante schon deshalb als Todfeind wahrgenommen wird, weil er diese Selbstversorgung gefährden könnte), dann machen Wahlen überhaupt keinen Sinn mehr.
Echte Demokratie funktioniert eben nur, wenn die Spielregeln so gemacht sind, dass jeder freie Bürger seinen Willen auch frei und nicht manipuliert zum Ausdruck bringen kann.
Das gilt ganz unabhängig davon, dass Demokratie ohnehin nur möglich ist, wenn alle Teilnehmer an demokratischen Prozessen auch demokratisch gesinnt sind.
Wenn Demokratie also möglich werden soll, dann wäre das m.E. nur denkbar in einem Modell der direkten Demokratie, wo jeder Mensch in diesem Land bei allen wichtigen Fragen, die alle betreffen, zwingend beteiligt werden muss.

Aber auch ein solches Modell stößt sofort an seine Grenzen, solange Menschen durch Propaganda getäuscht werden dürfen, die jeden vom Diskurs ausschließt, dessen Wahrheiten als unbequem empfunden werden.
Wie tröstet mich doch meine Glaubensgewissheit, dass das Jüngste Gericht kein „demokratisches Event“ sein kann, weil hier nur EIN Wesen zu entscheiden hat, DAS wohl kaum eine Zustimmung der Betroffenen braucht.

https://t.me/RAWilfriedSchmitz
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