Eine hydraulische Widderpumpe kann Wasser ohne Strom, Benzin oder Motor bergauf befördern. Sie nutzt allein die Energie von fließendem Wasser und den sogenannten Wasserschlag: Ein plötzlicher Druckstoß presst einen Teil des Wassers durch eine Leitung in höhere Lagen.
Je nach Anlage sind Förderhöhen von weit über 100 Metern möglich. Dafür muss jedoch ein Teil des zufließenden Wassers wieder abfließen – die Pumpe erzeugt keine Energie, sondern nutzt die vorhandene Fallhöhe.
Das Prinzip ist seit dem späten 18. Jahrhundert bekannt und bis heute praktisch: In abgelegenen Höfen, Bergdörfern oder bei Bewässerungsanlagen kann eine solche Pumpe dauerhaft arbeiten, solange genügend Wasser zufließt und ein Höhenunterschied vorhanden ist.
Wenig Technik, kaum Wartung und keine laufenden Energiekosten: Die Widderpumpe zeigt, wie wirkungsvoll einfache Physik sein kann.
Netzfund
@Philopappos_24
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