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Matrifokal - Wir haben alle eine Mutter

Matrifokal - Wir haben alle eine Mutter

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Dieser Kanal ist eine Sammlung verschiedener Texte und Quellen über die menschenartgerechte Fürsorgegemeinschaft * Vom Mythos über den jagenden Höhlenmenschen * Es gab eine Zeit ohne Gewalt und ohne Angst * Female Choice [von Anfang an]
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Post #72 107
Heute, 28.09.2026 ist kostenlos ein Interview im Onlinekongress "Mutterschaft im Patriarchat" mit Gabriele Uhlmann verfügbar.

https://maikeg.clicksummits.com/mutterschaft-im-patriarchat/mitgliederbereich/gabriele-uhlmann/

Gabriele Uhlmann
8200 Jahre patriarchale Prägung und die Erinnerung an unsere wahre Natur
War das Patriarchat schon immer die selbstverständliche Form menschlichen Zusammenlebens? Mit der Patriarchatsforscherin und Autorin Gabriele Uhlmann blicken wir auf matrifokale Gemeinschaften, in denen Mütter, Kinder und mütterliche Verwandtschaft im Zentrum standen. Ein Gespräch über weibliche Wahlfreiheit, unterstützende Netzwerke und neue Perspektiven auf Familie, Vaterschaft und Gesellschaft.
Mutterschaft im Patriarchat Zwischen Überforderung, Heilung und spiritueller Rückverbindung Ein kostenloser Online-Kongress für alle, die Mutterschaft neu verstehen, alte Muster erkennen und neue Wege für sich und kommende Generationen gestalten möchten.
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Post #71 62
Elterliches Investment und weibliche Partnerwahl
 
Nach Robert Trivers umfasst der Begriff elterliches Investment
 
alles, was ein Vater oder eine Mutter tut, um die Überlebenschancen des Nachwuches zu erhöhen,
 
was aber gleichzeitig auf Kosten der Fähigkeit geht, in weitere Kinder zu investieren.


Bei den meisten Tieren – und für Säugetiere gilt dies in besonderem Maße – ist das elterliche Investment von Müttern und Vätern alles andere als gleich verteilt.

In der Regel besteht der Beitrag des Männchens aus einer Ejakulation,
der des Weibchens dagegen aus Ovulation, Schwangerschaft, Laktation – eine lange Abfolge biologisch kostenträchtiger Prozesse, die die weitere Fortpflanzung einer Mutter auf lange Zeit behindert.
 
Das Männchen kann sich dagegen – nach erfolgreicher Verrichtung – umgehend weiteren Taten auf diesem Gebiet zuwenden.

Aus dem Buch "Mutter Natur" von Sarah Blaffer Hrdy.

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Post #69 561
Matrifokalität - Eventreihe zur Rückkehr des Weiblichen Prinzips in drei Veranstaltungen

1. Termin:
Sonntag, 25. Oktober 2026
15 - 18 Uhr in Neckarsulm


Perspektivvortrag und Gespräch mit Kati Renatestochter. Kati forscht seit 8 Jahren über die vor langer Zeit existierenden, menschenartgerechten Fürsorgegemeinschaften, in der es keine Angst und Gewalt gab. Wir erfahren, warum sie aus den Geschichtsbüchern gestrichen wurde und wie wir sie aufleben lassen können. (Preis auf Spendenbasis)

2. Teil der Eventreihe: Samstag, 07. November 2026 von 11 - 19 Uhr
mit Erika Glink und Christine Norman (Preis 120 €)

3. Teil der Eventreihe: Samstag, 13. bis Sonntag, 15. November 2026 je von 14.30 - 17.30 Uhr mit Evi Böhringer-Kerner

Die drei aufeinander aufbauenden Veranstaltungen können einzeln oder zusammen besucht werden.

Ort: Atelier Evi, Beethovenstraße 13, 74235 Neckarsulm
Anmeldung: Evi@atelier-evi.de

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Post #67 224
„…Die Kette der Frauen ist eine Kette des Mißbrauchs, über Jahrtausende zurück. Von Generationen von Müttern weitervererbt an ihre Töchter.

Die Erfahrung des Mißbrauchs steckt in den Zellen jeder Frau.

Es gibt keine Frau, die nicht von Mißbrauch betroffen ist. Jede hat es direkt oder indirekt erfahren oder geerbt, durch ihre Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Ururgroßmutter… Sie geben ihre Verletzung an ihre Kinder weiter. Keine Frau ist unberührt geblieben. Auf der heutigen Erde eine unbefleckte Frau zu finden, ist so schwierig wie die Suche nach dem Einhorn.
…
Ich fühle alle Frauen in mir, spüre nach, ob eine heil geblieben ist und kann keine finden.
…
Ich sehe Bilder des Mißbrauchs an der Erde, ihre Verletzungen durch zahlreiche Wunden. Zerrissene Schönheit. Verrostete Industrieanlagen. Schwarze Bohrtürme, umgepfügte Wälder, aufgerissene Ebenen, aufgerissene Haut, schwarze Öllachen…“ Zitat, Seite 28


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Post #66 164
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" ... Das Matrifokal ist die Schutzsphäre für alle, aber insbesondere für den Nachwuchs.

Unter einem Matrifokal verstehen wir die gemeinsame, also auf Gegenseitigkeit beruhende, Versorgungseinrichtung für den einzelnen Sippling von seiner Geburt bis zu seinem Ableben – direkt, unmittelbar und verlässlich.

...


* die verlässliche gegenseitige, generationsübergreifende Fürsorge

* einen (starken) Drang zur Zugehörigkeit (für die/den Einzelne/n gleichzeitig die benötigte Identifikation mit den, auf die Mutter verweisenden, Angehörigen) und daher eine lebenslange Geschwisterlichkeit

* die Einbettung der Bindungseinheit von Mutter und Kind in den Schutz einer Matrifokalsippe.


Ach, das gibt es so gar nicht in unserer modernen Welt? Warum wohl? Denkt mal drüber nach…"


https://marthastochter.wordpress.com/2020/05/15/matrifokale-ergaenzung/


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#Matrifokalitätsforschung
#Patriarchatskritik
#FeminismusIstPatriarchat
Matrifokale Gegenwart Matrifokale Ergänzung …in einem Druko wurde das „fremde Individuum, das nicht Teil des Matifokals ist“ angesprochen … Nun, sagen wir es einmal so – ein „fremdes“ Individuum ist natürlich Teil sei…
Post #65 269
Charlotte Kaufmann schreibt:

"Historische Quellen wurden immer von denjenigen geschrieben, die schreiben konnten.

Über die längste Zeit des Patriarchats war das eine sehr kleine Gruppe an Männern, die aktiv verhinderten, dass der Rest der Bevölkerung schreiben oder lesen lernte.

Diese Männer gaben ihr „Wissen“ weiter und mit dem Buchdruck konnten sie es vervielfältigen. Auch dahinter lag wieder der Zugang zu Geld.

Gleichzeitig war derjenige, der das Buch veröffentlichen konnte auch ein angesehener Mann. Weshalb es gelesen wurde und weitergetragen.

Das Aufbewahren von Büchern wiederum war auch nur jenen vorenthalten, die große Familienbünde etablieren und halten konnten, ihre Nachfahren nutzten diese Werke wiederum, um ihren eigenen Status zu erhöhen.

Verloren sie ihr Haus, verstarben sie, nahmen die Nachfahren die Schriften nicht mit oder gab es keine, dann war auch diese Quelle verloren.
Ich möchte damit deutlich machen, dass nichts von dem, was wir in historischen bekannten Quellen lesen, dem entspricht das dem Leben der Mehrheit entsprach, geschweige denn der Frauen.

Und das ist eine Grundproblematik mit der ich wiederum beim Schreiben konfrontiert bin: ich soll letztlich auf Quellen von Männern aus der Oberschicht referieren.

Da noch heute viele Männer glauben, dass eine Frau keine eigenen Gefühle und Empfindungen hat und viele Frauen sich so verhalten, erklärt sich der Irrsinn mit dem ich beim Beschreiben einer Zeit in der Frauen gesetzlich offiziell als Eigentum eines Mannes betrachtet worden ist, konfrontiert bin, wenn ich nur annäherungsweise beschreiben möchte, was das für das weibliche geborene Leben hieß.

Insofern es überhaupt überlebte und die Mutter die horrende sexuelle und sonstige physische Gewalt überlebt hat, um das Kind überhaupt zu gebären.

Erst durch die Flüchtlingshilfe und das tiefe Eintauchen in eine Welt, die ausschließlich Testosteron gesteuert ist und in der Mädchen abgetrieben werden oder zum Schweigen verurteilt, habe ich eine Vorstellung jener Lebensbedingungen der Norm vor 200 Jahren hier erhalten können.

Dafür musste ich mich zunächst komplett traumatisieren lassen, um es anschließend zu ordnen. Was ich verstanden habe: viele Traumaopfer sprechen nicht, da das Erlebte zu beschreiben, die akute Todesangst wieder reaktiviert wenn es in Worte gefasst wird.

Abgesehen davon, dass Trauma mit voller Härte auf die Fähigkeit geht, linear denken zu können. Eine Voraussetzung, um Dinge überhaupt in Worten und Satzstrukturen zu beschreiben.
Und deswegen ist dieses Buch eine Herausforderung sondergleichen. www.das-patriarchat.de

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Post #64 149
Was den Wenigsten nämlich bewusst ist, ist die Tatsache, dass die Institution der Vaterschaft allein auf der Macht über die Frauen beruht, wobei Männer Frauen zwingen müssen, sich ihnen unterzuordnen und anzupassen, damit sie von ihrer Vaterschaft überhaupt erfahren. Oberflächlich passiert das im Rechtsstaat nicht mit Gewalt, sondern mit der Gewalt des Gesetzes und der patriarchalen Tradition seit der unnatürlichen Entstehung des Patriarchats.

Im Moment der Zerrüttung der Partnerschaft auf Augenhöhe erst wird die Gewalt spürbar und sichtbar. Keine Frau kann wissen, zu was sich der „Märchenprinz“ und spätere Vater ihrer Kinder einmal entpuppt, sollte die Beziehung in Schieflage geraten. Die meisten Frauen schlagen im Namen der Romantik alle Warnungen in den Wind, ein traditionell erwartetes Verhalten, dass den Vätern, denen sie sich mit der Bekanntgabe der Vaterschaft ausliefern, in die Hände spielt.


... Bitte unbedingt hier weiterlesen!

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Gabriele Uhlmann Buchbesprechung – Sorgerecht und väterliche Gewalt – Ein Plädoyer gegen die Gleichwertigkeit der Elternschaft von Mutter und Vater… Cover: Sorgerecht und väterliche Gewalt – Ein Plädoyer gegen die Gleichwertigkeit der Elternschaft von Mutter und Vater (Fragen an das Bundesverfassungsgericht) von Ilka Schnaars erschienen 2025 im Christel Göttert Verlag...
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Post #63 124
Dieser Beitrag ist nur für diejenigen zu verstehen, die schon tief in das Thema eingestiegen sind. Allen anderen rate ich davon ab, ihn jetzt schon zu lesen. Fangt lieber ganz vorne an.

Buchbesprechung - Sorgerecht und väterliche Gewalt - Ein Plädoyer gegen die Gleichwertigkeit der Elternschaft von Mutter und Vater (Fragen an das Bundesverfassungsgericht) - Gabriele Uhlmann

„Das Kind braucht keine Mutter, solange es einen Vater hat“.

Diese Überzeugung ist nicht nur die der Leihmutterschaftsindustrie, der Erfinder der künstlichen Gebärmutter oder der Vaterrechtler. Sie ist im Kern die Haltung des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG), das im Jahre 2010 ein dementsprechend wirksames Urteil sprach, das für die Familiengesetzgebung wegweisend wurde.

Zu dieser bedrückenden und zugleich wachrüttelnden Bilanz kommt die Juristin und Sozialpädagogin Ilka Schnaars, die mit ihren Fragen an das BVerfG eine nachhaltige Wende im gegenwärtigen Denken über das Elternrecht anmahnt.

Die völlige Verdrehung der Tatsachen – als sei es die Mutter, die zu viel Macht habe und ihrem Kinde schade – ermöglichte es moralisch, den Vater als von den Gesetzen diskriminiert hinzustellen.
In dieser Moral, so legt es Ilka Schnaars frei, hat sich das BVerfG von einem vorangegangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) überzeugen lassen, nämlich, dass die Ungleichbehandlung von nichtehelichen und ehelichen Vätern eben jene Diskriminierung darstelle, und ihm im Namen der Gleichberechtigung auch gleiches Elternrecht zuzugestehen sei.

Diese Haltung folgt der Überzeugung von der Richtigkeit der völligen Gleichbehandlung generell von Müttern und Vätern, welche wiederum von der verfassungsgemäßen Gleichbehandlung von Frauen und Männern abgeleitet wurde.

War das Urteil nicht eine nicht zu beanstandende, ja sogar überfällige Herstellung von Gerechtigkeit? Ilka Schnaars zeigt, wie schädlich es sich in Wirklichkeit für Mutter und Kind ausgewirkt hat.

Die verheerenden Folgen beweisen: es handelte sich um einen Kurzschlussgedanken, der sogar zum Fremdschämen ist. Denn ein Vater ist nicht einfach nur ein Mann mit Kind und eine Mutter ist nicht einfach nur eine Frau mit Kind.
Die Differenzierung mag vordergründig fein oder gar belanglos für die Gleichberechtigung sein, doch in der Realität hat ihre Entdifferenzierung nicht nur für die betroffenen, alleinerziehenden Mütter und Kinder verheerende Konsequenzen, sondern für alle Mütter und Kinder, und damit auch perspektivisch für alle Frauen.

Das leichtfertig positive Vaterbild des Bundesverfassungsgerichts

Mutter und Vater kommen auf völlig unterschiedliche Weise zu ihrem Eltern-Status: die Mutter durch die Geburt, der Vater durch das Gesetz. 

Blind für diese Realität, die nach Auffassung von Ilka Schnaars zu einer rechtlich ungleichen Gewichtung der juristischen Bewertung der Elternschaft von Mutter und Vater führen müsste, und auch blind für die zunehmende oft tödlich endende Gewalt der Väter gegenüber Müttern und Kindern ist das BVerfG dabei von einem ausschließlich positiven Vaterbild geleitet, von der Überzeugung der unendlichen Güte des Vaters und der vollkommenen Redlichkeit seiner Absichten, die er auf der Basis des Vaterrechtes ausüben können muss. Wer es nicht glauben will, Ilka Schnaars präsentiert die entsprechenden Gesetzeskommentare, die einen fassungslos zurücklassen.

Der einfältige Vater-Mythos, der auch dem sog. Neuen Vater den Weg bereitet hatte, wurde niemals im großen Stil von der Realität bestätigt, und wird es auch niemals werden können.

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Post #62 295
Gabriele Uhlmann schreibt in ihrem Buch "Der Gott im 9. Monat" über das Matrifokal:


In der Zeit der Mutterschaft durfte eine Frau schwach sein, ohne dass ihr das als immanente Schwäche ausgelegt wurde.

Dafür wurde die Last der Versorgung nicht dem Sexualpartner aufgebürdet, sondern die Sippe, die Schwestern, Brüder, Tanten und Onkel kümmerten sich gemeinschaftlich um die Beschaffung des Nötigen und nahmen der Mutter bei Bedarf die Kinder ab.

Die ältere Frau gab zurück, was sie in jungen Jahren bekam, und arbeitete sehr viel. Sie war hochgeachtet, denn sie hatte in ihrem Leben auch immer Zeit, ihr Wissen zu vergrößern.

Diese Lebensweise wurde von Sarah Blaffer Hrdy an echten Naturvölkern nachgewiesen.

Im Patriarchat dagegen müssen schon junge Mädchen hart arbeiten, ebenso die Mütter.

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Post #61 259
Leid fühlt sich für jeden von uns unterschiedlich an.
Es kann oft gar nicht
als Leid identifiziert werden. Aber immer ist es erkennbar an den Worten:
 
Ich wünsche mir.
Es muss sich etwas tun.
So, wie es ist, ist es nicht gut.
So, wie es ist, fühlt es sich nicht gut an.


Manchmal ist der Schmerz so groß, dass es für das Überleben wichtig ist, ihn zu betäuben.
Manchmal ist der Schmerz sogar so groß, dass es einfacher ist, wütend zu werden und anzugreifen, oder sich zurückzuziehen. Ich finde, wir sind noch nicht genug wütend!

Uns darf klar sein, dass es dabei nur um das Überleben und Aushalten geht, um Notprogramme.

Vorsicht mit Wünschen für Andere! Aufgaben, Missionen,
sie entstehen aus Deinem eigenen Leid! Es sind Deine Lösungen, nicht die der Anderen!

Niemand kann fühlen, was Du fühlst und jeder ist auf der Erkenntnisstraße woanders.
Wer will, dass andere etwas verstehen, ist übergriffig.

Du kannst nur absichtslos Angebote machen, einladen und ermutigen und dann gelassen weiterziehen.
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Post #60 331
Charlotte Kaufmann schreibt:

"... Das Wirtschaftssystem belohnt bis heute vor allem jene Tätigkeiten, die der Machterweiterung übergeordneter Strukturen dienen.

Wer einmal in höheren Unternehmensebenen gearbeitet hat, wird häufig feststellen: Vieles wirkt irrational.

Es geht oft weniger um sinnvolle Lösungen als um Rechthaberei, Hierarchien und Dominanzkämpfe. „Infantil“ nannte ich das früher, heute nenne ich es „männlich“.

Deshalb werden existenzielle Tätigkeiten wie Landwirtschaft, Fürsorge, Kinderförderung, Pflege oder Wohnraumschaffung vergleichsweise schlecht bezahlt.

Diese Bereiche dienen nicht unmittelbar der Machtakkumulation der oberen Ebenen.

Dort existiert meist kein echter Mangel mehr – sondern die Frage, wie sich Einfluss und Kontrolle weiter ausbauen lassen.

Daraus entstehen absurde gesellschaftliche Dynamiken: Menschenhandel, Gewaltfantasien, mediale Dauerprovokation, künstlich erzeugte Konflikte, politische Symboldebatten, Medikamente gegen Symptome statt Lösungen für Ursachen, permanente Stressproduktion bei gleichzeitiger Vermarktung von „Entlastung“.

Gleichzeitig wundert man sich darüber, dass Menschen erschöpft, aggressiv oder orientierungslos werden.

Das Wirtschaftssystem dient daher nicht primär dem fairen Austausch von Waren und Arbeitskraft.

Es wurde historisch vor allem zur Ausweitung männlicher Machtstrukturen entwickelt. Es geht ums Gewinnen.

Und Frauen übernehmen dabei oft dieselben Rollen: pflegen, motivieren, tragen, erklären, Hoffnung spenden, emotional stabilisieren – und Kinder bekommen, damit das System weiterbesteht.

Mittlerweile ist dieses System so überkomplex und instabil geworden, dass ein einziger großer Ausfall – Strom oder Internet – reichen würde, um weite Teile kollabieren zu lassen.

Viele Menschen wären völlig orientierungslos.

Dabei könnten lokale Gemeinschaften mit Landwirtschaft, Wohnraum, Versorgung und gegenseitiger Unterstützung deutlich stressfreier funktionieren.

Hunderttausend Menschen könnten sich auf regionaler Ebene relativ problemlos versorgen.

Die Arbeit hätte wieder einen sichtbaren Sinn, soziale Beziehungen würden sich entspannen und der Alltag wäre weniger entfremdet.

Will man also verstehen, warum wir in einer Welt leben, die oft grotesk wirkt – in der Menschen Entscheidungen treffen, die Millionen betreffen, obwohl sie emotional unreif erscheinen –, dann muss man die Verbindung aus männlichem Allmachtsstreben, weiblicher Traumatisierung und patriarchaler Kontrolle erkennen.

Erst wenn immer mehr Menschen beginnen, diese Mechanismen zu durchschauen, ihren Kindern erklären und sich innerlich wie äußerlich aus diesen Strukturen lösen, entsteht langfristig die Möglichkeit echter Veränderung.

Viele der destruktiven und perversen Dynamiken, die uns medial, kulturell und gesellschaftlich begegnen, können erst aufgelöst werden, wenn man erkennt: Diese Systeme sind konstruiert.

Und sie konnten nur entstehen, weil Männer über lange Zeiträume die Macht an sich rissen. ..."
https://www.facebook.com/das.patriarchatsbuch

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#Matrifokalitätsforschung
#Patriarchatskritik
#FeminismusIstPatriarchat
Post #59 139
Durch eine ideologische Selbststabilisierung schützt sich das gewaltvolle System selbst:

Es erklärt die eigene Gegenwart zur Norm und die eigene Geschichte zur Natur.

Es macht aus einer gewordenen Ordnung eine angeblich ewige Tatsache.

Genau deshalb ist das Nachdenken über matrifokale Ursprünge für Viele so störend. Man sollte doch nicht immer in der Vergangenheit graben, schließlich leben wir im Hier und Jetzt.

Jedoch sind Lösungen für ein friedliches Menschenleben innerhalb des patriarchösen Systems nicht vorgesehen. Wir brauchen das Wissen um unsere Wurzeln.

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Post #58 127
Das patriarchale System reproduziert sich nicht nur über Macht, Institutionen und Sprache, sondern auch über das, was es unsichtbar macht.

Eine seiner wirksamsten Strategien besteht darin, die ursprüngliche Muttersippe, also die mütterliche Verwandtschaft als soziale Basis von Fürsorge, Zugehörigkeit und Reproduktion, kleinzureden oder aus dem kollektiven Denken herauszulösen.

Was nicht mehr als historisch mögliche Ordnung erscheint, kann auch gesellschaftlich nicht mehr als Gegenentwurf gedacht werden.

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Post #57 162
https://www.frauenmuseum-wiesbaden.de/de/node/36

"Der Begriff Parthenogenese bedeutet Jungfrauengeburt und kommt aus dem Griechischen: Parthenos = Jungfrau, Genesis = Ursprung, Entstehung, Werden.

Bei der Parthenogenese handelt es sich um die Fähigkeit weiblicher Pflanzen, Tiere und Menschen, sich eingeschlechtlich, d.h. ohne die Beteiligung eines anderen Geschlechtes aus sich selbst heraus fortzupflanzen. In der Biologie werden zwei Arten dieser Reproduktion unterschieden, die sogenannte "spontane“ und die "experimentelle“ Parthenogenese.

Dabei bedeutet „spontane Parthenogenese“ die nicht von Menschen kontrollierte, eingeschlechtlich entfaltende Entwicklung eines Embryos im Mutterleib."

In diesem Buch geht es um Überlegungen, wie #Parthenogenese unsichtbar und unmöglich gemacht wurde. Dank der Beispiele aus indigenen und sogenannten zivilisierten Völkern werden patriarchöse Traditionen in ganz anderem Licht gesehen.

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Post #56 197
Das Wort "Gleichbe~RECHT~igung":

Wer Rechte vergibt, kann sie auch nehmen.

Daran ist zu erkennen, dass es eine Über~Macht gibt, die sich anmaßt, darüber zu bestimmen, was wer darf und was nicht. Siehe
Sumer, Antike und das alte Rom sowie das durch die Römer kolonialisierte und christianisierte Europa.

Stattdessen könnte es Gleichwürdigkeit und Gleichwertigkeit für alle Menschen, egal, ob männlich oder weiblich und egal ob alt oder jung heißen.


https://www.youtube.com/watch?v=g0MCgM9ai4Q


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YouTube Waren Frauen NIEMALS gleichberechtigt? | Stimmt es, dass ...? | ARTE Von einem großen Frauenstreik in Island zurück zu den Wikingerinnen – und bis zu den ersten Siedlungen der Menschen, wo es vielleicht egalitärer zuging als wir denken. Manche glauben auch, es gab früher ein Matriarchat. Tatsächlich existieren Kulturen, in…
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Post #53 189
https://www.das-patriarchat.de/
~Charlotte Kaufmann~


Das erste Buch, das nichts aussen vorlässt - Für Frauen, die das patriarchale System verstehen möchten.

"DAS PATRIARCHAT – Die Entstehung eines männlich geprägten Machtsystems richtet sich an Frauen, die das patriarchale System, seine Historie („his story“) und die damit verbundene Patriarchose* verstehen wollen.

Das Buch beschreibt nicht nur die historischen und gegenwärtigen Lebensumstände von Frauen, sondern analysiert auch die PTBS, die sich aus über Jahrhunderte erzwungenen Lebensrealitäten entwickelt haben – als notwendige Anpassungsleistung, um in einem männerdominierten System zu überleben.

Wenn du verstehen möchtest, warum Angst ein ständiger Begleiter ist, warum Frauen hart miteinander konkurrieren oder warum Aufstieg selbst dann häufig blockiert bleibt, wenn du talentierter und intelligenter bist als deine männlichen Kollegen, findest du hier die strukturellen Ursachen.

Und vor allem zeigt dieses Buch, wie aus Belastung Handlungsfähigkeit entsteht.

Das Patriarchat hat Frauen über Jahrtausende massives Leid zugefügt.

In den letzten Jahren eröffnet es jedoch erstmals auch einen paradoxen Spielraum: Frauen können innerhalb des Systems Zugang zu erheblichem Vermögen erlangen – und sich zugleich vom System distanzieren.

Eine Realität, von der unsere Mütter nicht einmal hätten träumen können."

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www.das-patriarchat.de Das Patriarchat Die Entstehung eines männlich geprägten Machtsystems – und wie du seine Mechanismen heute zu deinem Vorteil nutzt, um dich daraus zu befreien.
Post #52 245
🌱🌿🌱🌿🌱🌿🌱🌿🌱🌿🌱🌿

Der Weg zurück in den Frieden und die Nicht-Notwendigkeit von Krieg ist ein Rückübersetzen von Bedeutung.

Heute wird Schutz oft als Fähigkeit verstanden, Bedrohung abzuwehren – im Extremfall durch Zerstörung.

In der ursprünglichen Logik des Lebensprinzips wäre Schutz jedoch das Ermöglichen von Leben: Ernährung, Heilung, Bindung, Geburt, Entwicklung.

Ein Schritt bestünde darin, den Begriff „Sicherheit“ systematisch umzudefinieren – weg von Abschreckung, hin zu Lebensfähigkeit.

Strukturen würden sich daran ausrichten, wie gut sie Leben hervorbringen und erhalten, nicht daran, wie effektiv sie es verteidigen können.

Ein weiterer Ansatz ist die Wiederverankerung im Körperlichen.

Je abstrakter Leben gedacht wird, desto leichter wird es, es zu opfern.

Wenn hingegen Geburt, Verletzlichkeit und Abhängigkeit wieder stärker als gemeinsame menschliche Grundlage erlebt werden, verändert sich die Schwelle für Gewalt.


Das ist kein rein individuelles Thema, sondern kulturell: in Bildung, Ritualen, Kunst, Medizin. Das Dreieck als Symbol würde hier nicht theoretisch erklärt, sondern erfahrbar gemacht – als Erinnerung daran, dass jedes Leben aus demselben Ursprung hervorgeht.

Wichtig ist auch die Auflösung von Entfremdung.

Kriegsführung wird oft dadurch möglich, dass das Gegenüber nicht mehr als Träger desselben Lebensprinzips wahrgenommen wird. An dieser Stelle müssen auch die Religionen mit ihrer Überhöhung über Andere unter die Lupe genommen werden.

Eine Rückführung bedeutet daher, Mechanismen zu schaffen, die diese Trennung erschweren: Austausch, gegenseitige Wertschätzung, transparente Beziehungen zwischen Gesellschaften.

Nicht als Idealismus, sondern als konkrete Struktur – weil Verbundenheit Gewalt unpraktisch macht.

Eine tiefere Ebene betrifft die Umgestaltung von Narrativen.

Geschichten darüber, was „notwendig“ ist, prägen Realität.

Wenn über Generationen hinweg erzählt wird, dass Konflikt und Krieg unvermeidlich sind, werden entsprechende Strukturen immer wieder reproduziert.

Eine Rückbewegung würde bedeuten, andere Geschichten stark zu machen:

Kooperation als Überlebensstrategie, Fürsorge als Stärke, Lebenserhalt als höchste Form von Organisation.

Schließlich braucht es eine Verschiebung im Umgang mit Konflikt selbst.

Konflikt verschwindet nicht – auch nicht in einem fürsorgebasierten System.

Der Unterschied liegt darin, ob Konflikt als Bruch verstanden wird, der „beendet“ werden muss, oder als Spannung innerhalb eines gemeinsamen Lebensraums.

Verfahren zur Konfliktlösung müssten darauf ausgerichtet sein, Beziehung zu erhalten statt zu zerstören.

Das ist aufwendig, langsamer, weniger spektakulär – aber näher am ursprünglichen Prinzip.

All das läuft auf eine Kernbewegung hinaus:

Nicht das „Abschaffen“ von Krieg als isoliertes Phänomen, sondern das Wiederzentrieren des gesamten Systems auf Leben statt auf Kontrolle.

Solange Strukturen primär darauf ausgelegt sind, Bedrohung zu managen, bleibt Krieg logisch.
Sobald Strukturen darauf ausgelegt sind, Leben hervorzubringen und zu erhalten, verliert er seine Funktion.

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Post #51 178
Bis heute wird Kriegsführung als notwendiger Teil der Staaten angesehen. Wie könnte man ihn zurück in den friedlichen Ursprung führen?

Wenn man konsequent bei der Deutung bleibt, dass das ursprüngliche Symbolsystem auf Fürsorge, Gebären und dem Schutz von Leben basiert, dann wirkt Kriegsführung nicht wie ein „notwendiger Teil“, sondern wie eine stabilisierte Fehlentwicklung – etwas, das sich über lange Zeit verfestigt hat, weil es in bestehende Strukturen eingebettet wurde.

Der Weg zurück wäre entsprechend kein plötzlicher Bruch, sondern ein Rückübersetzen von Bedeutung.

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Post #50 167
Stephanie Ursula Gogolin schreibt:

"Nun denken ja manche, dass die Kultur-Familie für das Menschenkind da ist, aber hier besteht ein grundlegender Irrtum.

Familie gibt es, weil sich eines Tages der Mann im Zuge seiner Machtbestrebung zum Vater kürte, sich Privilegien nahm oder nach Gutdünken vergab und sich eine Hausgemeinschaft hielt.

Hier partizipiert er von der Tatsache, dass er das Kind als seinen Besitz deklarierte.

Familie ist ein Interessenverband, wobei der vorstehende Mann ein Interesse hat, sich eine ihm Geborgenheit stiftende Gruppe zu sichern, zu der er sich zugehörig fühlen kann.

Das ist keine natürliche Entwicklung, sondern ein durch Zwang und Gewalt geschaffenes kulturelles Konstrukt und damit Desaster.

Die unter patrikratischen Bedingungen geschaffene Androkultur ist und bleibt ein alchemistisches, also zerstörerisches Konzept.

Und auch wenn man durch die Machenschaften des Patriarchösen Mann in unserer Zeit es kaum noch wahrnimmt, wird die Muttersippe, als Entstehungsort und Hort der einst Naturbasierten menschlichen Kultur, immer unsere Basis bleiben!"

https://marthastochter.wordpress.com/2025/04/16/kultur-eine-nebenwirkung-von-natur/

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Matrifokale Gegenwart Kultur, eine Nebenwirkung von Natur Der Beginn von Kultur – eine philosophische BetrachtungDas Naturwesen Mensch als KulturwesenUnsere naturentstandene Spezies Die Mensch, ist inzwischen untrennbar mit dem verknüpft, was wir Ku…
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