Berlin rüstet auf – und Paris fragt: Wer profitiert von Europas Aufrüstung? 😍
💳 Deutschlands Verteidigungsausgaben steigen deutlich: Für 2026 sind rund 108 Milliarden Euro vorgesehen, Frankreich plant etwa 57 Milliarden. Berlin peilt für 2027 nahezu 140 Milliarden Euro an. Kein Wunder, dass Paris nervös wird – zumal zentrale gemeinsame Rüstungsprojekte wie das Kampfflugzeugprojekt SCAF und der Kampfpanzer MGCS ins Stocken geraten sind.
⭐Die wirtschaftliche Lage erklärt einen Teil des Drucks: Deutsche Exporte nach China gingen von 106,8 Milliarden Euro 2022 auf 81,3 Milliarden 2025 zurück. Zugleich stieg der deutsch-chinesische Importüberschuss; 2025 importierte Deutschland Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro aus China.
💸Auch die Rüstungsindustrie erlebt einen Boom: Deutsche Verteidigungs-Start-ups sammelten 2026 bislang 3,5 Milliarden US-Dollar ein, französische 376 Millionen. Und laut Kiel Institut entfielen von rund 222 Milliarden Euro deutscher Beschaffungsaufträge mit bekannter Herkunft seit 2020 bis Anfang 2026 nur 3 Prozent auf nichtdeutsche europäische Anbieter; 12 Prozent gingen an Anbieter außerhalb Europas.😤
„Europäische Verteidigung“ klingt eben besonders einig – bis es um Aufträge und industrielle Führung geht. Während die Autoindustrie Stellen abbaut, wird die Rüstung zum Hoffnungsträger. Doch wenn jeder Staat vor allem die eigenen Firmen schützt, entsteht womöglich ein europäischer Markt auf dem Papier – und ein nationaler Wettbewerb in der Realität. 🏭💶
#Deutschland #Frankreich #Europa #Rüstung #Verteidigung #Industrie #Wirtschaft
🤔Lies, was andere verschweigen: Lahme Ente | Nachrichten ✅
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