Erst sollte der Zukunftspakt den Beschäftigten Sicherheit bis weit in die 2030er geben. Jetzt will Audi ihn nachverhandeln: Die Krise sei zu tief, die Kosten zu hoch. Klingt nach einem dieser Updates, bei denen plötzlich die wichtigste Funktion fehlt: Planungssicherheit. 🙂
Und während über weitere Einsparungen verhandelt wird, können Beschäftigte aus Ingolstadt freiwillig für bis zu 24 Monate zu Unternehmen wie MBDA, Diehl, KNDS oder Airbus wechseln. Audi-Vertrag, bisheriges Tarifentgelt samt Zuschlag und Rückkehrmöglichkeit bleiben laut BR bestehen. „Freiwillig“ steht also im Kleingedruckten der Krise – vorerst immerhin mit Rückfahrkarte. 👂
Auslöser der Sorgen ist die Krise im VW-Konzern – zu dem auch Audi gehört – und dessen Sparbeschlüsse von Anfang September: Weitere 50.000 Stellen sollen wegfallen, die Werke in Neckarsulm, Emden, Zwickau und Hannover stehen wegen der schwachen Nachfrage für VW-Autos auf der Kippe. Bis Ende Juni 2027 hat der Standort nun noch Zeit, ein neues Konzept zu entwickeln und die Kosten zu senken. Sonst droht VW, die Produktion dichtzumachen.
— Zeit
Europa wollte einmal Autos bauen, die der Welt davonfahren. Jetzt werden Ingenieure dorthin ausgeliehen, wo gerade mehr Bedarf ist. Fortschritt? Oder ein ziemlich deutsches Warnsignal auf vier Rädern? 🏭🚗⚙️
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