Der Wert einer Gesellschaft zeigt sich dort, wo niemand etwas zurückgeben kann.
Nicht in ihren Wolkenkratzern.
Nicht in ihren Technologien.
Nicht in ihrem Reichtum.
Sondern im Umgang mit den Alten, den Kranken, den Kindern und jenen, die am Rand zurückbleiben.
Denn solange ein Mensch nur etwas wert ist, wenn er leistet, verdient oder funktioniert, ist Menschlichkeit an Bedingungen geknüpft.
Wir nennen es Fortschritt, wenn Maschinen immer mehr können.
Wir nennen es Wohlstand, wenn Zahlen steigen.
Wir nennen es Erfolg, wenn Menschen immer mehr erreichen.
Doch was sagt all das über den Zustand einer Gesellschaft aus, wenn ausgerechnet diejenigen übersehen werden, die ihre Hilfe am dringendsten benötigen?
Vielleicht haben wir vergessen, dass eine Gemeinschaft nicht dadurch stark wird, dass sie ihre Schwächsten aussortiert.
Sondern dadurch, dass ihre Schwächsten nicht um ihren Platz kämpfen müssen.
Eine Gesellschaft, die ihre Menschlichkeit an Leistung bindet, sollte sich nicht fragen, wie weit sie gekommen ist.
Sondern:
Was ist unser ganzer Fortschritt wert, wenn ein Mensch erst etwas leisten muss, um als Mensch etwas wert zu sein?
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