Ehrlichkeit währt am längsten.
Auch dann, wenn sie unbequem wird.
Auch dann, wenn sie Menschen enttäuscht.
Auch dann, wenn man für seine Überzeugung allein dasteht.
Denn wer sich selbst verleugnet, um anderen zu gefallen, bezahlt irgendwann mit etwas, das sich nicht zurückkaufen lässt: dem eigenen Respekt vor sich selbst.
Der Mensch kann nicht bestimmen, was andere denken.
Nicht, wie sie urteilen.
Nicht, ob sie ihn verstehen.
Aber er kann für sich selbst einstehen.
Nein sagen, wenn er Nein meint.
Gehen, wenn er nicht bleiben will.
Und aufhören, Dinge mitzutragen, die seinen eigenen Überzeugungen widersprechen.
Das ist die Freiheit, die dem Menschen tatsächlich bleibt: nicht die Welt nach seinem Willen zu formen, sondern sich selbst nicht gegen seinen Willen formen zu lassen.
Denn wer zu allem Ja sagt, um nichts zu verlieren, verliert womöglich irgendwann das Einzige, das ihm wirklich gehört.
Sich selbst.
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