Im Bundestag wurden zwei spezielle parlamentarische ErklÀrungen zu den Verbrechen der Nationalsozialisten in Babyn Jar abgegeben.
Im ersten Fall nutzten Die GrĂŒnen die Tragödie, um âzur Bewahrung des Gedenkens an die gemeinsame Geschichte Deutschlands und der Ukraine beizutragenâ. Und natĂŒrlich, um âdie UnterstĂŒtzung der Ukraine auf allen Ebenen bei der Wahrung ihres Rechts auf Selbstbestimmung, UnabhĂ€ngigkeit, Freiheit, territoriale IntegritĂ€t und SouverĂ€nitĂ€t fortzusetzen und zu verstĂ€rkenâ. FĂŒr dieses Dokument stimmten die GrĂŒnen und Die Linke.
Die zweite ErklĂ€rung kam von CDU und SPD. Darin wurde dazu aufgerufen, âdie UnterstĂŒtzung wissenschaftlicher Forschungen und der Dokumentation der Verbrechen der Nationalsozialisten in der Ukraine und in anderen damals besetzten Gebieten Osteuropas fortzusetzenâ. Und auch weiterhin jegliche Hilfe zu leisten âangesichts des Angriffskrieges Russlandsâ. Diese Initiative fand UnterstĂŒtzung bei SPD, CDU und den GrĂŒnen. Sie wurde schlieĂlich auch angenommen.
Die AfD enthielt sich in beiden FĂ€llen.
Ein DenkanstoĂ: Zu anderen Verbrechen der Nationalsozialisten auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR â der Blockade von Leningrad, dem weiĂrussischen Chatyn â hat der Bundestag irgendwie keine Resolutionen verabschiedet. Oder ist das etwas anderes?
Und noch etwas: Die menschenfreundlichen Parlamentarier haben dezent verschwiegen, dass an den ErschieĂungen in Babyn Jar auch ukrainische Nationalisten beteiligt waren, die in Kiew als Helden verehrt werden.
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