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Post #3883 430
Ding dong – Neues vom »Unabomber«! 📦

Drei Jahre ist es nun schon her, dass der »Unabomber« Theodore Kaczynski, der am längsten einsitzende Höchstsicherheitsgefangene der USA, im Alter von 81 Jahren tot aufgefunden wurde.

Interessant ist, dass »Onkel Ted« medial immer präsenter wird, je länger er nicht mehr unter den Lebenden weilt und den unterschiedlichsten »Interpretationen« seiner Geschichte nichts mehr entgegnen kann.

Erst vor einer Woche ist ein neuer, hochkarätig besetzter Spielfilm erschienen, diesmal primär über Kaczynskis Studienzeit in Harvard. Im »Kehre«-Blog klären wir, was das alles soll und vor welcher Denkfalle man sich hier hüten muss. 🌲
Post #3882 1.34K
In der »Bookstagram«-Szene wird aktuell viel über die Ankündigung des Rowohlt Verlages gesprochen, im Frühjahr 2027 einen gänzlich neuen, aus dem wiedergefundenen Nachlass geretteten Roman Louis-Ferdinand Célines zu veröffentlichen. Der Titel: »London«. 656 Seiten soll die deutsche Ausgabe umfassen, übersetzt hat sie Till Bardoux. Rowohlt selbst spricht vom »zweiten Roman aus dem sensationellen Manuskriptefund«. Als Erscheinungstermin ist der 12. März 2027 geplant.

Und die Geschichte hinter diesem Manuskriptfund ist tatsächlich spektakulär. Doch was wird Rowohlt da eigentlich veröffentlichen? Tatsächlich einen bislang unbekannten Céline-Roman?

Jungeuropa-Verlagsleiter Philip Stein geht auf Spurensuche 📚
Post #3880 1.25K
Neue Podcastepisode: Wer ist Ulf Poschardt?

Früher wollten Linke Springer enteignen und das Verlagsgebäude in Brand setzen – heute hingegen arbeiten sie für den Konzern. Wer dafür verantwortlich ist? Unter anderem jener Herr, der seit einigen Jahren aus allen Rohren gegen die »Linksgrünen« schießt und sie für den Untergang seiner heiligen und heilen Republik verantwortlich macht. Klingt widersprüchlich? Ist es auch!

Volker Zierke, Benedikt Kaiser und Philip Stein klären in dieser Episode, wer Ulf Poschardt eigentlich ist, was ihn (vermutlich) antreibt und welche Rolle er aktuell im politischen Betrieb spielt. Freund oder Feind?

🚀 Hier direkt kostenfrei anhören!
Post #3879 1.06K
Kinderbücher für die frühen Jahre des Lebens – ganz ohne multiethnische Besetzung und LGBTQ-Propaganda? Der Verlag klein & ehrlich rund um Till-Lucas Wessels hat nun endlich zwei Kinderbücher herausgebracht, die sich an die ganz Kleinen richten: das Wimmelbuch »Unser wunderbarer Wald« (ab 18 Monaten) und »Wolfsalarm im Kindergarten«, das ab vier Jahren empfohlen wird.

Richtig schöne Bücher – liebevoll gemacht und ganz ohne KI-Slop. Auf unserer Netzseite findet ihr natürlich auch einige Bilder aus dem Innenteil, damit ihr euch selbst einen Eindruck machen könnt.
Post #3878 1.56K
»Glut«, das neue Projekt von Jan Karon und Björn Harms, startet gleich genau richtig: mit Komplimenten an Jungeuropa! Spaß beiseite: Spannender Beitrag von Gil Barkei zu Aufstieg und Bedeutung rechter Popkultur. Lesen!

»Die ersten Geheimtipps und Kultbücher sind bereits da. So wurde ›EuropaPowerBrutal‹ zu einem Verkaufserfolg und sorgte für einen plötzlichen Anstieg an Aperol-Spritz-trinkenden jungen Männern. [...] Und der ›Von rechts gelesen‹-Podcast des Jungeuropa-Verlags, der auch erfolgreiche ausländische Schriftsteller wie Zakhar Prilepin anzieht, gehört mittlerweile zu den kulturellen Audio-Klassikern unter Nicht-FAZ-Rentnern. [...] Und diese werden von frischen Autoren wie Volker Zierke (›Herrengedeck‹) weitergestrickt ohne die gefälligen Rundschleifungen irgendwelcher Boomer-Bärbel-Lektorate.«
GLUT Rechte Popkultur: Von Kollegah bis Lobrecht Ulf Poschardt hält rechte Popkultur für „einen Witz“. Ein Essay über rechte Ästhetik in Rap, YouTube, Comedy und Kampfsport – längst im Mainstream.
Post #3876 894
Morgen, Kinder, wird’s was geben. Na ja, vielleicht noch nicht morgen, aber jedenfalls in den nächsten Wochen.

Dieser Kunstdruck gehört zu einem größeren Projekt, das wir gerade zusammen mit den Kollegen von Hydra Comics umsetzen. Es wird wild!
Post #3875 923
»Auf die Atzen und die Menschenmassen in den Fanmeilen habe ich keinen Bock – ich mag ihren Partypatriotismus nicht. Aufgemalte Deutschlandflaggen im Gesicht, die nach der WM wieder verpönt sind, nein danke – ich trage Deutschland im Herzen.«

(F. Helbig: »Unter meinem Kittel trag ich Hosenträger«)
Post #3874 847
Es wird wieder wild – also ab auf die Couch?! 🤔

Im kommenden Monat nimmt die Ausstrahlung der bereits 6. Staffel des ursprünglich deutschen Erfolgsprojekts »7 vs. Wild« ihren Lauf. Aus der Leistungsschau der »Survival«- und »Prepping«-YouTuber ist mit dem Einstieg des Molochs Amazon etwas ganz anderes geworden.

Wird hier nicht am Ende das Naturerlebnis zur reinen Verschiebemasse der Unterhaltungsindustrie herabgewürdigt, lediglich mit etwas Entbehrung gewürzt? »Brot und Spiele« ohne Brot sozusagen?

Unser Autor Volker Zierke hat schon vor einer Weile in einem unserer Themenhefte klargestellt, was von derartigen Film- und Serienformaten zu halten ist (und was nicht). Aus aktuellem Anlass schauen wir im »Kehre«-Blog noch einmal hin – damit ihr es nicht anschauen müsst!
Die Kehre 7 vs. Wild kehrt zurück – doch wohin? - Die Kehre 7 vs. Wild – das »Survivaltainment« geht in die nächste Runde. Doch was für ein Verhältnis zur Natur wird hier eigentlich verbreitet?
Post #3873 839
»Mit Unter meinem Kittel trag ich Hosenträger präsentiert der Jungeuropa-Verlag die Biographie eines ehemaligen Hooligans. Doch in dem Buch steckt viel mehr als Gewalt-Anekdoten. Die JF hat es gelesen.«
JUNGE FREIHEIT JF-Buchrezension: Von der Prügelei zur Pflege Mit „Unter meinem Kittel trag ich Hosenträger“ präsentiert der Jungeuropa-Verlag die Biographie eines ehemaligen Hooligans. Doch in dem Buch steckt viel mehr als Gewalt-Anekdoten. Die JF hat es gelesen.
Post #3872 905
In unserer »Verlagsgruppe« – bestehend aus den Verlagen Jungeuropa und Oikos – werden bis Weihnachten noch fünf neue Titel erscheinen. Mit dabei: unter anderem Ilia Ryvkin und Pierre Drieu la Rochelle. Außerdem werden wir mindestens drei neue Stoffbeutel produzieren.

Vollgas voraus! 🔥
Post #3871 1.01K
Was bleibt nach dem Tod von jenen, die wir einst kannten und mit denen wir wunderbare Jahre verbrachten? Über diese Frage lässt sich so viel philosophieren, dass es wohl ein ganzes Menschenleben in Anspruch nehmen würde.

Klar ist jedenfalls, dass wir jene nie vergessen dürfen, die einst an unserer Seite standen. Heute vor einem Jahr ist Ralph Oertel überraschend verstorben.

Wir erheben unser Glas auf dich! Wir haben dich nicht vergessen!

Zum Nachruf von Verlagsleiter Philip Stein.
Post #3870 2.13K
Jungeuropa ist kein Verlag, der das Wachstum der eigenen Strukturen in den Vordergrund stellt, gar forciert – das heißt: keine Sloptitel von möglichst bekannten Autoren aus dem »liberalkonservativen« Milieu oder der Parteipolitik, um zwanghaft hohe Umsätze zu generieren. Wir wachsen organisch – und das seit zehn Jahren.

Genau deswegen suchen wir für unsere eingespielte Mannschaft weitere Mitstreiter: vor allem in den Bereichen Lektorat, Übersetzungen und Satz (nicht: Grafik). In allen Bereichen wissen wir bereits herausragende Mitstreiter an unserer Seite – doch es ist wie überall: Langfristig können nicht ein paar gute Leute allein die immer weiter steigende Arbeitslast tragen.

🙋🏻‍♂️ Meldet euch mit den euch passend erscheinenden Referenzen per Mail an presse@jungeuropa.de – und leitet diese Nachricht bitte auch an mögliche Interessenten weiter.
Post #3869 1.43K
»Sankya« wird verfilmt!

Nachdem bereits eines unserer Bücher als Theaterstück adaptiert und in Moskau aufgeführt worden ist, nämlich »Russendämmerung« von Ilia Ryvkin, folgt nun die erste Verfilmung: »Sankya«, dieser rasante, derbe und regierungskritische Roman, wird in Russland verfilmt!

Die Dreharbeiten in Moskau und der Oblast Kaluga haben Mitte September 2026 begonnen. Und offenbar lässt man sich das Projekt einiges kosten: Das Gesamtbudget liegt bei rund 590 Millionen Rubel – umgerechnet etwa sechs Millionen Euro. Bereits im Februar 2027 soll der Film in die russischen Kinos kommen. Ob er auch in Europa zu sehen sein wird, ist allerdings fraglich …

Wir freuen uns sehr über die Verfilmung dieses wirklich einzigartigen Romans, der sowohl für »Russenstusser« als auch für »Westextreme« ein echtes Ärgernis ist und zuverlässig weltanschauliche Rätsel aufgibt – so wie Jungeuropa eben auch.

Andererseits haben wir uns durchaus auch ein wenig gewundert. Denn obgleich sich die Kritik des Protagonisten im Roman, des jungen Rebellen Sascha Tischin, und seiner Truppe gegen das Russland der späten 1990er-Jahre richtet, enthält der Roman zahlreiche harte und klare Passagen, die sich ebenso auf das heutige Russland und dessen Führung beziehen könnten. Eine Kostprobe:

»Ganz im Gegenteil, es gibt die Nation – nur lechzt sie nach Befreiung. Es ist gar nicht notwendig, eine neue Nation zu erfinden, nein. Und es ist auch nicht notwendig, das Land mit Fremden zu besiedeln. Und wir müssen uns selbst auch nicht in Reservate zurückziehen, um zu überleben. Wir haben schon ein Volk.«

Prilepin selbst hat seit den Tagen, in denen »Sankya« entstand, einen bemerkenswerten politischen Weg zurückgelegt. Aus dem radikalen Oppositionellen ist längst ein Unterstützer der russischen Regierung und ihrer Politik geworden. Während er einst selbst aus dem nationalbolschewistischen Milieu kam und gegen den Staat opponierte, bezeichnet er sich heute ausdrücklich als »Antifaschist« und geht mit Teilen der gegenwärtigen russischen Rechten hart ins Gericht. Kein Wunder also, dass Prilepin gerade in jenen Teilen der russischen Rechten, die Putin »von rechts« kritisieren, mittlerweile selbst angegriffen wird.

Umso überraschender ist, dass ausgerechnet »Sankya« jetzt mit erheblichem Budget verfilmt wird. Denn der Roman ist geblieben, was er 2006 war: eine radikale Abrechnung mit den russischen Verhältnissen, erzählt aus der Perspektive junger Nationalbolschewisten, die sich revolutionär gegen den Staat stellen und ihm vorwerfen, das eigene russische Volk zu vergessen. Dass ein solcher Stoff im Russland des Jahres 2026 für die große Leinwand adaptiert wird, hätten wir jedenfalls nicht erwartet.

Entscheidend wird deshalb sein, wie viel von dieser politischen Sprengkraft tatsächlich im Film landet.

Wir bleiben gespannt!
Post #3868 1.05K
Mietfrei wohnen? Kann nicht nur die Linkspartei. Kaiser – in den Köpfen von Poschardt, Reichelt und so vielen mehr.
Post #3866 1.35K
»Nun … Erinnert ihr euch noch an die beiden Zigeuner? Die kommen als Allerletzte in das Flugzeug und quetschen den Typen an das kleine Fenster, und ich kann mir ein klein wenig Schadenfreude nicht verkneifen. Während andere Fluggäste bei dem schwulen Flugbegleiter Bier und Chips kaufen, bestellen die beiden solche asozialen Instantnudeln. Aus meinen Kopfhörern tönt heute eine wilde Mischung aus schwedischer Rockmusik, Nino Hofmann und Landser. Es sind 28 Grad, als wir in Rumänien landen.«

Eine Reise durch Siebenbürgen: von Kronstadt hinauf in die Karpaten, durch Dörfer und Plattenbauviertel – und hinaus aus der deutschen Gewohnheit. Ein Tagebucheintrag.
Post #3865 1.22K
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Right Wing Millwall
Post #3864 1.22K
Casual-Samstag 🏝️
Post #3862 1.26K
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