🚨🔍 Verbotener Weichmacher im Urin von Kita-Kindern – Ursache Sonnencreme?
Erneut wurde 2025 in Urinproben von Kindern und Jugendlichen ein seit 2019 in Kosmetik verbotener Weichmacher nachgewiesen – und die Belastung steigt seit Jahren.
Was steckt dahinter?
🔸 Der Weichmacher DnHexP (bzw. sein Abbauprodukt MnHexP) ist fortpflanzungsgefährdend.
🔸 Er kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, Fehlbildungen der Geschlechtsorgane verursachen und sogar unfruchtbar machen.
🔸 Als wichtige Quelle gelten Sonnenschutzmittel mit dem UV-Filter DHHB (Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate). Dieser Filter kann mit dem verbotenen Weichmacher verunreinigt sein.
🔸 Besonders betroffen: Kita-Kinder. In Studien war der Großteil der Proben belastet – einzelne überschritten sogar den gesundheitlichen Beurteilungswert.
🔸 Hausstaub, PVC-Spielzeug und billige Kinderkleidung aus Asien können ebenfalls mögliche Quellen sein.
Was können Eltern tun?
🔸 Sonnenschutz vor allem durch Kleidung und Schatten.
🔸 Produkte mit DHHB meiden (steht in der Inhaltsstoffliste).
🔸 Auf zertifizierte Naturkosmetik achten (dort sind chemische UV-Filter wie DHHB verboten).
Erst ab 2027 soll es einen verbindlichen Grenzwert für den Weichmacher in Sonnencreme geben. Bis dahin bleibt die Verantwortung bei den Verbrauchern.
Ein weiterer Hinweis, wie problematisch viele Alltagsprodukte für die Kleinsten sein können.
Quelle
Passend dazu:
🔹 Giftcocktail Kinder-Körperpflege: Zahnpasta, Shampoo, Sonnenschutz & Co
🔹 Was ist wirklich drin im Babygläschen?
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