Bienensterben in Hessen: Labor findet verbotenen Wirkstoff
Zwei Monate nach dem Bienensterben in Nordhessen gibt es neue Laborbefunde – und weiter offene Fragen zur Ursache.
Zwei Monate nach dem Bienensterben in Hofgeismar, bei dem rund 80 Völker von etwa 17 Imkern verendet waren, gibt es neue Erkenntnisse. Weil der Landesverband Hessischer Imker e. V. (LHI) die Laboruntersuchung des Julius-Kühn-Instituts (JKI) anzweifelt, gab der Verband eine Gegenanalyse bei einem anderen Labor in Auftrag.
Das Ergebnis: In allen Bienenproben soll das Herbizid Metribuzin nachgewiesen worden sein, das in der EU seit 2025 verboten ist – so der LHI in seiner Pressemitteilung.
Das JKI hatte als zuständige Bundesbehörde ebenfalls in einer Probe Metribuzin gefunden und keine bienentoxischen Wirkstoffe nachweisen können.
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