Rosacea aus psychosomatischer Sicht: Ursachen und Lösungsansätze
Viele Menschen kämpfen mit Rosacea und erfahren oft, dass es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Aber was steckt dahinter, und wie können wir aus psychosomatischer Sicht damit umgehen?
Aus dieser Perspektive betrachtet, gibt es zwei zentrale emotionale Faktoren, die Rosacea begünstigen:
1. Schamgefühl: Jeder kennt das Gefühl, rot anzulaufen, wenn wir uns schämen. Die Blutzirkulation wird sofort angeregt, und das Gesicht errötet – ein natürlicher Mechanismus, der uns trifft, wenn wir das Bedürfnis haben, uns zu verstecken oder „unsichtbar“ zu werden. Menschen mit Rosacea könnten in Situationen, die Scham auslösen, eine übermäßige Reaktion in dieser Form zeigen. Zudem schwingt Scham in der sogenannten Hawkins-Skala, auf einer der niedrigsten Schwingungsfrequenzen und liegt mit einer Energie von etwa 20-50 auf der Skala ganz unten. Solche tief schwingenden Emotionen können stark entkräftend wirken und sowohl das Selbstbewusstsein als auch das körperliche Wohlbefinden erheblich beeinflussen.
2. Selbstwertgefühl: Unser Gesicht ist unsere „Visitenkarte“ und das, was wir der Welt zeigen. Wenn wir selbstsicher sind, begegnen wir anderen mit offenem Blick und akzeptieren uns so, wie wir sind. Zweifel an uns selbst oder die Angst, abgelehnt zu werden, können jedoch das Gesicht unter Stress setzen und Rosacea begünstigen.
Bei der psychosomatischen Arbeit suchen wir nach belastenden Situationen, die möglicherweise der Auslöser für die Rosacea waren. Welche Erlebnisse, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, lösen Scham oder Unsicherheit aus? Gibt es alte Gefühle, die nie vollständig verarbeitet wurden?
Der Schlüssel zur Heilung liegt darin, diese festgehaltenen Emotionen zu erkennen und anzunehmen. Gefühle wollen gefühlt werden – sie sind nicht „falsch“. Wenn wir ihnen Raum geben, können sie endlich abfließen und der Körper kann beginnen, loszulassen.
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