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Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn

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Offizieller Informationskanal des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Bonn

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Forwarded from Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

Am 15. September 2026 fand in Bonn die Zeremonie zur offiziellen Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation statt
 
🇷🇺 Zu den Klängen der russischen Nationalhymne wurde die Staatsflagge der Russischen Föderation eingeholt. Anschließend wurde auch das Schild des Generalkonsulats abgenommen.
 
An der Zeremonie nahmen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Diplomaten der Botschaft und des Generalkonsulats, Landsleute sowie Journalisten teil. Viele der Anwesenden konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.
 
💬 In seiner Ansprache erklärte Botschafter Sergej Netschajew:
 
„Wir beenden unsere diplomatische Präsenz am Rhein. Jeder weiß, dass wir hier 80 Jahre lang vertreten waren. In all diesen Jahren wurden durch die Bemühungen sowjetischer und russischer Staats- und Regierungsvertreter, Politiker und Diplomaten neue Nachkriegsbeziehungen zur Bundesrepublik Deutschland aufgebaut, die sich später zu gutnachbarschaftlichen, partnerschaftlichen und von Zusammenarbeit geprägten Beziehungen entwickelten. Damit wurde der Weg zu einer historischen Aussöhnung eingeschlagen – ein Schritt, der unserem Volk nach all den erlittenen Entbehrungen und Opfern keineswegs leichtfiel. Dennoch haben wir den Deutschen die Hand gereicht. Unsere Zusammenarbeit entwickelte sich in einer Weise, wie mit keinem anderen Land.“

 
Der Botschafter und der Generalkonsul dankten den Mitarbeitern des Generalkonsulats für ihre langjährige gewissenhafte Arbeit. Dabei wurde betont, dass die russischen Diplomaten Deutschland mit dem Gefühl verlassen, ihre Pflicht erfüllt zu haben, sich von der Region jedoch nicht verabschieden. Beide Redner äußerten die Hoffnung, dass die russische diplomatische Präsenz hier künftig wiederhergestellt werden kann. In diesem Zusammenhang unterstrich der Botschafter:
 
"Ich glaube, dass wir hierher zurückkehren werden. Die Frage ist nur: wann? Ich hoffe, dass diese Frage gemeinsam mit besonnenen deutschen Politikern im Interesse beider Länder erfolgreich gelöst werden kann."

 
📃 Die Geschichte der russischen diplomatischen Vertretung in Bonn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte. Sie begann im Jahr 1975, zwanzig Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland, als die sowjetische Botschaft in der Bundesrepublik von Rolandseck an diesen Standort umzog. Die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes der diplomatischen Vertretung wurde anlässlich des offiziellen Besuchs des Generalsekretärs des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow, in der Bundesrepublik Deutschland vom 12. bis 15. Juni 1989 vorgenommen.
 
Nach dem Umzug der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands nach Berlin wurde beschlossen, an diesem Standort das Generalkonsulat der Russischen Föderation zu eröffnen, das am 1. September 1999 seine Tätigkeit aufnahm.
 
Nach der Schließung der russischen Generalkonsulate in Frankfurt am Main und München Ende 2023 wurde der Zuständigkeitsbereich der Vertretung in Bonn erheblich erweitert. Seit dem 21. Dezember 2023 umfasste ihr Konsularbezirk sechs Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
 
👉 Das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn wurde im Laufe der Jahre von Alexander Petrow (1999–2000), Sergej Netschajew (2001–2003), dem heutigen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Georgij Gerodes (2003–2006), Fjodor Chorochordin (2006–2010), Ewgenij Schmagin (2010–2015), Wladimir Sedych (2015–2021), Alexey Dronov (2021–2024) und Oleg Krasnitskiy (2024–2026) geleitet.
 
❗️Infolge der unfreundlich gesinnten Entscheidung der deutschen Behörden wurde das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn gezwungen, seine Tätigkeit einzustellen. Damit ging die mehr als acht Jahrzehnte währende diplomatische und konsularische Präsenz unseres Landes in dieser Region zu Ende.

@RusBotschaft
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Ansprache des Generalkonsuls Oleg Ju. Krasnitskiy anlässlich der Schließung des Generalkonsulats Russlands in Bonn

Sehr geehrte Freunde des Generalkonsulats!

Aufgrund der Forderung der deutschen Seite soll das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn bis spätestens 18. September d.J. geschlossen werden. Alle Mitarbeiter, einschließlich meiner Person, sollen bis zu diesem Zeitpunkt das Hoheitsgebiet Deutschlands verlassen haben.

In den letzten Tagen haben wir zahlreiche Schreiben von Vertretern der Politik, der Öffentlichkeit, der Wirtschaft, der Kultur Deutschlands sowie von einfachen deutschen Bürgern erhalten, in denen sie ihre Unterstützung und Solidarität zum Ausdruck bringen und sich gegen diese beispiellose unfreundliche Entscheidung der Bundesregierung aussprechen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns derzeit unterstützen, sowie all jenen, die über viele Jahre hinweg ihre Bereitschaft zum gleichberechtigten Dialog und Offenheit für gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit gezeigt haben.

Besonderer Dank gilt den Vertretern der konsularischen und diplomatischen Vertretungen der freundlich gesinnten Länder sowie den Mitarbeitern der in Bonn ansässigen UN-Organisationen, mit denen wir intensive Kontakte gepflegt haben.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen gute Gesundheit und viel Erfolg und hoffe, dass Sie Ihre konstruktive Arbeit fortsetzen und weiter an gute Nachbarschaft und partnerschaftliche Beziehungen glauben werden.

Auf Wiedersehen!
 
 
Oleg Ju. Krasnitskiy
Generalkonsul
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Post #5351 655
🎓 Tag des Wissens

📚Am 1. September beginnt in Russland traditionell das neue Schul- und Studienjahr. Nach den Sommerferien kehren Schülerinnen und Schüler sowie Studierende in ihre Bildungseinrichtungen zurück. Für Erstklässler und Erstsemester beginnt an diesem Tag ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Einheitlich war der Beginn des Schuljahres allerdings nicht immer. Bis Mitte der 1930er-Jahre konnten Schulen und Bildungseinrichtungen den Beginn des Unterrichts je nach örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich festlegen. Erst 1935 wurde der 1. September als einheitlicher Beginn des Schuljahres an allen sowjetischen Schulen eingeführt.

Zum offiziellen Tag des Wissens wurde der 1. September 1984 durch einen Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR. Seitdem gehört der Tag fest zum Schulkalender Russlands sowie anderer postsowjetischer Staaten.

🔔Traditionell finden an diesem Tag feierliche Schulveranstaltungen statt. Besonders herzlich werden die Erstklässler begrüßt. Ein bekanntes Symbol des Tages ist die „erste Glocke“: Ein älterer Schüler trägt dabei eine Erstklässlerin auf der Schulter, die zum Beginn des neuen Schuljahres die Schulglocke läutet. Seit 2022 gehören an den Schulen auch das Hissen der Staatsflagge und das Singen der Nationalhymne zum feierlichen Beginn.

Auch an Hochschulen und Fachschulen werden die neuen Studierenden feierlich begrüßt.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Lehrkräften und Dozenten einen erfolgreichen Start ins neue Studienjahr, interessante Entdeckungen und natürlich viele gute Noten!
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Post #5350 548

Forwarded from Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

🎙 Aus dem Interview des Botschafters Russlands in Deutschland Sergej Netschajew mit dem russischen Sender RT DE (25. August 2026)
 
❓Die deutschen Behörden zeigen kein aufrichtiges Interesse an der Aufklärung der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines. Wer steckt dahinter, und wie beurteilen Sie die Situation?

💬 Wir gehen davon aus, dass die Wahrheit über die Terroranschläge auf die zentralen Objekte der kritischen Infrastruktur Europas, die enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden verursacht haben, nicht verheimlicht werden kann. Die anfänglichen Versuche, den Sabotageakt als eine Tat ukrainischer Hobbytaucher darzustellen, sind gescheitert.

Es liegt auf der Hand, dass staatliche Strukturen der Ukraine an den Anschlägen beteiligt waren. Ebenso offensichtlich ist, dass das Kiewer Regime eine derartige Operation in internationalen Gewässern nicht allein hätte durchführen können, ohne dabei bemerkt zu werden.

Die deutschen Behörden müssen eine Reihe unbequemer Fragen beantworten und den Handlungen des Kiewer Regimes eine Bewertung geben. Kiew fordert einerseits von Berlin fortwährend weitere Milliarden Euro, andererseits aber fügt es der deutschen Wirtschaft und Industrie bewusst enormen Schaden zu.

Dieses Thema wird sich nicht totschweigen lassen. Wir bestehen auf einer Aufklärung der Frage, wer den Terroranschlag auf die internationale Energieinfrastruktur verübt und wer ihn in Auftrag gegeben hat.

📰 Das ganze Interview lesen

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Post #5349 504
🇷🇺 Tag der Nationalflagge der Russischen Föderation

Am 22. August wird in Russland der Tag der Nationalflagge begangen. Der Feiertag wurde 1994 durch Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation eingeführt. Die Staatsflagge gehört neben dem Wappen und der Hymne zu den offiziellen Symbolen Russlands und steht für seine Souveränität und Unabhängigkeit sowie für die Kontinuität der Generationen des multinationalen russischen Volkes.

Die Geschichte der weiß-blau-roten Trikolore reicht mehr als drei Jahrhunderte zurück. 1693 ließ der junge Peter I. in Archangelsk erstmals die Trikolore als persönlichen Standarten hissen. 1705 ordnete er an, die weiß-blau-rote Flagge auf russischen Handelsschiffen zu führen. 1896, kurz vor der Krönung Nikolaus’ II., wurde die Trikolore zur Staatsflagge erklärt.

In der neueren Geschichte wurde die weiß-blau-rote Flagge am 22. August 1991 offiziell als Staatsflagge der RSFSR bestätigt. Seitdem ist dieses Symbol ein fester Bestandteil des modernen russischen Staates.

Eine offizielle Deutung der drei Farben gibt es nicht. Nach einer verbreiteten symbolischen Auslegung steht Weiß für Edelmut und Aufrichtigkeit, Blau für Treue und Ehrlichkeit und Rot für Mut, Tapferkeit und Großherzigkeit.

🇷🇺 Wir wünschen allen Landsleuten einen schönen Tag der Staatsflagge Russlands!
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Post #5348 381

Forwarded from Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

🏆WM 2026 in Frankfurt am Main: Russland sichert sich Mannschaftsgold

🥇 Bei der Weltmeisterschaft 2026 in Rhythmischer Sportgymnastik in Frankfurt am Main belegte das russische Team in der Mannschaftswertung den ersten Platz.

In der Einzelwertung gingen Maria Borissowa und Sofia Ilterjakowa an den Start. In den Gruppenübungen trat das Team aus Sankt Petersburg an: Agata Bareksai, Alissa Jeremejewa, Arina Lawrenowa, Anna Nikolajewa, Sofia Solonskaja und Darja Melnik.

🎉 Mit starken Leistungen in den Einzel- und Gruppenübungen sicherten die Athletinnen gemeinsam den Mannschaftssieg. Wir gratulieren den Sportlerinnen, Trainerinnen und Trainern sowie dem gesamten Betreuerteam der russischen Nationalmannschaft zu diesem Erfolg.

📸 Foto

@RusBotschaft
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Post #5343 336
🏙Städteporträt: Omsk

Omsk ist eine der ältesten Städte Sibiriens, die 2026 ein besonderes Jubiläum feiert: 310 Jahre seit seiner Gründung. Die Stadt wurde 1716 als Festung am Zusammenfluss von Irtysch und Om gegründet. Ihre Entstehung stand im Zusammenhang mit der Erschließung Sibiriens und der Sicherung der südlichen Grenzen des Russischen Reiches.

🏰 Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Bedeutung eines russischen Stützpunkts an der Om-Mündung erkannt. Unter Peter dem Großen gewann die weitere Erkundung und Erschließung Sibiriens besondere Bedeutung. Dabei ging es nicht nur um die Sicherung neuer Gebiete und Handelswege nach China und Indien, sondern auch um die Suche nach Erz- und Goldvorkommen in den Regionen Zentralasiens. Aus der ursprünglichen Festung entwickelte sich im Laufe der Zeit eine bedeutende Stadt.

Im 20. Jahrhundert wurde Omsk zu einem der wichtigsten Industriezentren Westsibiriens. Heute ist die Stadt mit mehr als 1,1 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Sibiriens. Zugleich ist Omsk ein bedeutendes Kultur- und Sportzentrum: Theater, Museen und Ausstellungshäuser prägen das Stadtleben, außerdem finden hier große landesweite und internationale Festivals und Sportveranstaltungen statt.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört das Omsker Akademische Theater, eines der ältesten Theater Sibiriens und ein wichtiges Kulturzentrum der Stadt. Die Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale (Uspenski-Kathedrale), die zu den Wahrzeichen Omsks zählt, beeindruckt mit ihrer monumentalen Architektur. Ein weiterer historischer Ort ist das Tara-Tor, ein erhaltenes Bauwerk der ehemaligen Omsker Festung, das an die militärische Vergangenheit der Stadt erinnert.

Auch das Literarische Dostojewski-Museum erinnert an die Jahre, die der große russische Schriftsteller in Omsk verbrachte. Im Wrubel-Museum der Schönen Künste wird dagegen das künstlerische Erbe der Region präsentiert; benannt ist es nach dem berühmten Maler Michail Wrubel, der in Omsk geboren wurde.

🇷🇺🇩🇪Omsk ist zudem eng mit der Geschichte der Russlanddeutschen in Sibirien verbunden. Deutsche Siedlungen entstanden in der Region bereits im 19. Jahrhundert, und Omsk entwickelte sich zu einem der wichtigen Zentren ihrer Ansiedlung. Nach den Ergebnissen der Volkszählung von 2020 leben in der Region Omsk bis heute rund 30.000 Russlanddeutsche.

📷Yandex.Travel

#RussischeStädte
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