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Post #574 865
GiftFREI-Leben.de ❗️ACHTUNG - Unsere Website ist aktuell nicht erreichbar Nachdem wir nach einer Woche Feinarbeit zur Systemsicherung den Wartungsmodus am Wochenende aufgehoben haben, kam es heute leider zu einer weiteren Störung mit der Folge, dass unsere Seite nicht nur…
😅ENTWARNUNG - Unsere Netzseite ist wieder da 🙏

Es freut uns sehr, Dir mitteilen zu dürfen, dass unsere Website nun endlich wieder online ist.

Wir haben nun zehn Tage intensiv daran gearbeitet, diesen mehrfachen Angriff auf unsere Internetseite abzuwehren und ein neues, wesentlich verschärftes Sicherheitskonzept aufzusetzen.

Und wir haben dabei viel über die unterschiedlichen Risiken und Schadelemente gelernt und wir werden diesbezüglich ab sofort besser aufpassen: Email, Website, Hoster, ebenso die strengere Überprüfung unserer eigenen Rechner.

Und dabei fragen wir uns ernsthaft:

📌Was sind das für Menschen, die nur das Schädigen anderer Menschen oder Firmen/Organisationen als Ziel haben?

Und vor allem, wenn es um etwas Wichtiges für alle Menschen geht, nämlich giftfrei erzeugte Lebensmittel verfügbarer zu machen! Sind solche Angreifer nicht einfach nur krank im Kopf?

Nun gut - wir bitten hiermit nochmals um Entschuldigung und Nachsicht für derartige Störungen und falls es in den nächsten Tagen vielleicht auf unserer Website noch etwas holprig sein sollte.
Wir hoffen, jetzt unsere eigentliche Absicht und Aufgabe wieder konzentriert verfolgen zu können.

Du bist herzlich dazu eingeladen, dabei mitzuwirken.
Wie? Das erfährst Du hier bei "Mitmachen"...


Liebe Grüße,
Team Giftfrei-Leben
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Post #573 913
GiftFREI-Leben.de ❗️Website "Giftfrei-Leben.de" im Wartungsmodus Aufgrund eines Hackerangriffs mussten wir unsere Website kurzfristig offline stellen, um in Ruhe entsprechend erforderliche Wartungsarbeiten durchzuführen. Falls Du dennoch Inhalte siehst und lesen willst,…
❗️ACHTUNG - Unsere Website ist aktuell nicht erreichbar

Nachdem wir nach einer Woche Feinarbeit zur Systemsicherung den Wartungsmodus am Wochenende aufgehoben haben, kam es heute leider zu einer weiteren Störung mit der Folge, dass unsere Seite nicht nur offline ist, sondern dass wir selbst im Moment keinen Zugriff auf unser Backoffice unseres Content-Management-Systems haben.

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Lösung dieses ernsthaften technischen Problems und bitten diese Störung abermals zu entschuldigen.

Team Giftfrei-Leben.
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Post #572 1.4K
❗️Website "Giftfrei-Leben.de" im Wartungsmodus

Aufgrund eines Hackerangriffs mussten wir unsere Website kurzfristig offline stellen, um in Ruhe entsprechend erforderliche Wartungsarbeiten durchzuführen.

Falls Du dennoch Inhalte siehst und lesen willst, dann stammen diese aus dem Speicher (Cache) Deines Rechners. Falls ja, empfehlen wir, diese Seite nicht zu aktualisieren.

Wir sind bald zurück und bitten, diese Störung zu entschuldigen.

Bei dringenden Fragen bitte einfach per Email melden: info@giftfrei-leben.de


Team Giftfrei-Leben
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Post #571 1.64K
Post #569 1.14K
Post #567 945
Unter uns:

Während wir beginnen, die Aussagen der Bäuerin aus unserem Beitrag
❗️Leises Höfesterben - Zum Nachdenken - Was ist Deine Idee?
intern und für Dich systemisch zu analysieren, möchten wir Dir noch Gelegenheit geben, über die Aussagen der Bäuerin und über unsere Fragen nachzudenken.

Übrigens, hast Du Dich eigentlich schon in unseren Newsletter eingetragen?

Und gleich im Anschluss ein Lied zum Nachdenken - zu einem Thema, das uns auch berührt und das interessante systemische Erkenntnisse enthält.

Team Giftfrei-Leben
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Post #566 1.19K
❗️Leises Höfesterben - Zum Nachdenken - Was ist Deine Idee?

Bevor wir dies systemisch analysieren - was ist Deine Meinung?

Hat diese Bäuerin recht?
Übersieht sie etwas?
Wie siehst Du das?

Was wären/sind die Folgen für Dich?
Was sagen andere Bauern dazu?

Was könnte Dein, was könnte unser gemeinsamer Lösungsansatz sein?

Quelle:
https://youtube.com/shorts/a3d0TNjl8BU?si=EwGwUu6SqwpPmuVb


Team Giftfrei-Leben

#Höfesterben #Bauernunterstützen #gesundeLandwirtschaft
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Post #565 931
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt

TEIL 5 — Green Farming als Chance

Green Farming ist kein Systemwandel – aber es ist ein Moment, der Fragen öffnet: Wenn Händler schon auf dem Dach erzeugen, warum nicht giftfrei? Warum nicht transparent? Warum nicht konsequent?

Wenn LEH wirklich Verantwortung übernehmen will, könnte er giftfreie Erzeugung fördern – und Bauern unterstützen, die umstellen wollen. Das wäre ein echter Wandel: Weg von industrieller Logik, hin zu stabilen, giftfreien Systemen.

Für Verbraucher und Erzeuger ist das eine Chance: Sie können jetzt klar zeigen, welche Art von Landwirtschaft sie wirklich wollen.

👉 Die vollständige Analyse:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

👉 Hier zum Newsletter anmelden:
https://giftfrei-leben.de/newsletter-anmeldung/

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Team Giftfrei-Leben
Telegram GiftFREI-Leben.de 🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt (SERIE‑INTRO) Green Farming wirkt modern, frisch und regional. Doch hinter dem Glasdach über dem Supermarkt steckt ein industrielles System, das Nähe simuliert und echte Regionalität verdrängen kann.…
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Post #564 847
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt

TEIL 4 — Wer ist wirklich unverzichtbar?

In einem stabilen Ernährungssystem gibt es nur zwei unverzichtbare Rollen: Verbraucher und Erzeuger.

Alle anderen Rollen – LEH, Großhandel, Logistik, Zertifizierer – sind entstanden, weil sie bequem waren. Doch Bequemlichkeit hat Macht erzeugt. Und Macht hat die direkte Beziehung zwischen Erzeugern und Verbrauchern zerstört.

Green Farming zeigt, wie weit diese Entwicklung gegangen ist: Ein Händler wird zum Erzeuger – und übernimmt damit eine Rolle, die eigentlich nicht seine ist.

Echte Regionalität entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen, nicht dort, wo Konzerne neue Rollen besetzen.

👉 Mehr dazu:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

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Post #563 877
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt

TEIL 3 — Abhängigkeit der Bauern

Viele Bauern stellen erst dann auf giftfrei um, wenn LEH oder Großhandel es verlangen. Das ist ein Zeichen von Abhängigkeit – nicht von Souveränität.

Green Farming verstärkt diese Abhängigkeit: Wenn Händler selbst erzeugen, können sie Standards setzen, Preise drücken und Bauern weiter in die Defensive bringen. Doch genau hier liegt auch eine Chance: Wenn LEH giftfreie Erzeugung als Qualitätsmerkmal entdeckt, könnten Bauern profitieren – vorausgesetzt, sie sind vorbereitet.

Souveränität entsteht nicht durch Druck, sondern durch Beziehung: zwischen Erzeugern und Verbrauchern, nicht zwischen Erzeugern und Konzernen.

👉 Mehr dazu:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

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Post #562 1.13K
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt

TEIL 2 — Industrie wird Erzeuger

Wenn der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) selbst Lebensmittel erzeugt, müsste er sich an denselben Maßstäben messen lassen wie Bauern. Doch auf die Frage nach giftfreier Erzeugung antworten viele Händler nur: „Wir halten uns an die EU‑Gesetze.“ oder „Wir halten uns an die Regeln unseres Bio‑Verbands.“

Beides sind Mindeststandards, keine Qualitätsstandards. Bio‑Verbände sind Vereine, keine Gesetzgeber.

Und EU‑Recht? Die EU‑Richtlinie 2009/128/EG (Anhang III) sagt klar: Nicht‑chemische Verfahren sind vorzuziehen. Chemische Verfahren sind nur nachrangig erlaubt — wenn andere Methoden nicht funktionieren. Diese giftfreien Verfahren existieren, sind wissenschaftlich bewiesen und seit rund 2000 publiziert – werden aber kaum genutzt.

Wenn LEH wirklich nachhaltig wäre, würde er giftfrei erzeugen – und giftfrei einkaufen.

👉 Systemische Analyse:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

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Post #560 1.15K
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt

TEIL 1 — Symbol vs. Realität

Dachfarmen wirken modern, frisch und regional. Doch systemisch sind sie vor allem eines: ein starkes Bild.

Die Fläche auf Supermarktdächern ist minimal.
Die Wirkung auf Verbraucher dagegen enorm.
Green Farming erzeugt den Eindruck, dass ein Händler „nah“ und „qualitätsbewusst“ arbeitet – ohne zu zeigen, wie industriell der Rest des Sortiments entsteht.

Echte Regionalität entsteht nicht durch Bilder, sondern durch Beziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern. Und durch giftfreie Methoden, die Böden, Pflanzen und Menschen schützen.

👉 Mehr Hintergründe:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

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Post #559 1.21K
🍀Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt (SERIE‑INTRO)

Green Farming wirkt modern, frisch und regional. Doch hinter dem Glasdach über dem Supermarkt steckt ein industrielles System, das Nähe simuliert und echte Regionalität verdrängen kann.

In dieser Mini‑Serie beleuchten wir fünf systemische Hebel, die zeigen, warum Green Farming kein echter Wandel ist – und warum Verbraucher und Erzeuger jetzt besonders wichtig sind.

- Teil 1: Symbol vs. Realität
- Teil 2: Industrie wird Erzeuger
- Teil 3: Abhängigkeit der Bauern
- Teil 4: Wer ist wirklich unverzichtbar?
- Teil 5: Green Farming als Chance

👉 Zum vollständigen Artikel:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/

Bild: Symbolbild, KI‑unterstützt erstellt


Team Giftfrei-Leben
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Post #558 10.8K
🔎 Warum dein Einkauf entscheidet,
welche Landwirtschaft überlebt.
🍀

Green Farming wirkt regional – ist es aber nicht. Es ist ein industrielles Marketing‑Signal, das Nähe simuliert und das bestehende System stabilisiert. Doch genau darin liegt eine Chance: Echte Erzeuger können sich klar abgrenzen, ihr Profil mit giftfreien Verfahren schärfen und gemeinsam mit Verbrauchern neue, stabile Wege gehen – unabhängig vom bisherigen System.

📌 Und auch Erzeuger stehen an einem Wendepunkt:
Giftfrei, transparent und regional zu arbeiten braucht Menschen vor Ort, die genau das suchen – und bereit sind, echte Beziehungen aufzubauen.

Wichtig ist dabei:
EU‑Recht schreibt vor, dass nicht‑chemische Verfahren Vorrang haben (Richtlinie 2009/128/EG, Anhang III).
Giftfreie Erzeugung ist also nicht nur möglich, sondern vorgesehen – sie wird nur nicht genutzt.

👉 Sprich mit Menschen in deiner Umgebung über dieses Thema. Knüpfe Kontakte zu Erzeugern, die anders arbeiten wollen. Teile den Artikel mit Leuten, die echte Regionalität stärken möchten.

So entsteht das, was Green Farming niemals leisten kann:
eine lebendige Gemeinschaft aus Verbrauchern und Erzeugern.

Siehe auch unseren einführenden Beitrag "Green Farming oder echte Regionalität?"

Siehe auch "Mini‑Serie: Green Farming – was wirklich dahinter steckt (SERIE‑INTRO)"


Team Giftfrei-Leben
Telegram GiftFREI-Leben.de 🔎Green Farming oder echte Regionalität? REWE baut Salat auf dem Supermarktdach an – 2700 m² unter Glas, verpackt in 100‑g‑Beuteln für rund 500 Märkte. Das wirkt frisch. Es klingt regional. Es sieht modern aus. Doch systemisch ist es etwas anderes: Green Farming…
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Post #557 20.5K
🔎Green Farming oder echte Regionalität?

REWE baut Salat auf dem Supermarktdach an – 2700 m² unter Glas, verpackt in 100‑g‑Beuteln für rund 500 Märkte.
Das wirkt frisch. Es klingt regional. Es sieht modern aus.

Doch systemisch ist es etwas anderes:
Green Farming simuliert Nähe – und kann echte regionale Erzeuger verdrängen.
Es zeigt nicht, wie industriell Lebensmittel erzeugt, gelagert und vermarktet werden.

Und es verschweigt einen wichtigen Punkt:
📌EU‑Recht verlangt, dass nicht‑chemische Verfahren Vorrang haben (Richtlinie 2009/128/EG, Anhang III).
🍀Diese giftfreien Verfahren existieren, sind wissenschaftlich bewiesen und seit rund 2000 publiziert – werden aber kaum genutzt.

Echte Regionalität entsteht dort, wo Menschen miteinander sprechen, Verantwortung übernehmen und giftfrei erzeugen – nicht unter Glasdächern über Supermärkten.

Bild: Symbolbild, KI‑unterstützt erstellt

👉 Hier der vollständige Artikel:
https://giftfrei-leben.de/agrar/greenfarming-oder-echte-regionalitaet/


Team Giftfrei-Leben
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Post #555 1.79K
❓Wie viel Vertrauen hast du in Daten, deren Herkunft du nicht kennst?

Ein aktueller Beitrag (siehe Link unten) diskutiert, dass ein Wetterdienst Daten aus Modellpunkten genutzt hat, die wie reale Messstationen wirken.
Das Beispiel ist ein guter Anlass, eine systemische Frage zu stellen:

📌 Wie viele Entscheidungen in unserem Alltag basieren auf Daten, die nicht gemessen, sondern modelliert, geschätzt oder ergänzt wurden?

Das ist kein Vorwurf an einzelne Institutionen.
Es ist ein Hinweis auf eine grundlegende Systemlogik:

- Modelle füllen Lücken
- Modelle glätten Werte
- Modelle ersetzen fehlende Messpunkte
- Modelle beeinflussen Entscheidungen

Problematisch wird es erst dann, wenn für die Öffentlichkeit nicht klar ist, welche Daten gemessen sind und welche Daten modelliert wurden.

📌 Systemische Parallele zur Landwirtschaft

Und das betrifft dich direkter, als es auf den ersten Blick scheint.

Denn auch in der Landwirtschaft basieren viele Bewertungen auf Modellwerten, Annahmen und Einzelstoffprüfungen – während die reale Praxis deutlich komplexer ist:

- Wirkstoffe werden stoffweise bewertet
- Kombinationen werden nur begrenzt berücksichtigt
- reale Einsatzsituationen sind vielschichtig
- Entscheidungen beruhen oft auf Modellannahmen, nicht auf vollständigen Messdaten
- giftfreie Alternativen werden systemisch nicht berücksichtigt, weil die bestehenden Bewertungsmodelle ausschließlich Stoffe prüfen – nicht Produktionsweisen oder Systemalternativen

Wenn Systeme nicht transparent machen, wie Daten entstehen oder welche Lücken und Annahmen darin stecken, entsteht leicht ein Vertrauensproblem — selbst dann, wenn die Daten technisch korrekt erzeugt wurden.

📌 Warum Giftfrei‑Leben einen anderen Weg geht

Giftfrei‑Leben setzt bewusst auf:

- Transparenz statt Modelllogik

- messbare Realität statt angenommener Werte

- direkte Beziehungen statt abstrakter Datenketten

- gesundheitliche Vorsorge statt systemischer Abverkaufslogik

- Systemklarheit statt Systemlücken

Vertrauen entsteht nicht durch Modelle — sondern durch Nachvollziehbarkeit, Klarheit und echte Verantwortung.

-> Originalbeitrag...

Team Giftfrei-Leben
Telegram Dr. Maria Hubmer-Mogg - MAHUMO MA HU MO - MAke HUmans MOre aware, more conscious, more empowered
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Post #554 8.78K
📌Nachtrag zu unserer Mängelanfrage an ALDI‑SÜD aufgrund unseres Verbraucherschutz-Beitrags "Biozide in Arbeitssocken"

ALDI‑SÜD hat uns auf unsere Rückmeldung zu den „antibakteriellen“ Arbeitssocken wie folgt geantwortet:
„Der Artikel ist vollumfänglich geprüft und verkehrsfähig. Der Wirkstoff wurde am 03.07.2026 auf die Liste für nicht genehmigte Wirkstoffe gesetzt. Für behandelte Waren gilt gemäß Biozidverordnung eine Übergangsfrist von 180 Tagen nach der betreffenden Entscheidung.“


Diese Antwort ist formal korrekt – zeigt aber eine systemische Besonderheit, die für Verbraucher wichtig ist.

👉 Was bedeutet das für Verbraucher?

Eine gesetzliche Übergangsfrist erlaubt den Verkauf eines Produkts, obwohl die gesundheitliche Bewertung unvollständig ist.
Die Übergangsfrist schützt vor allem:
- Lieferketten
- Lagerbestände
- Abverkaufsprozesse

Sie schützt nicht automatisch die Gesundheit.

👉 Warum dieser Fall exemplarisch ist

Um die Logik sichtbar zu machen, hier zwei Varianten im direkten Vergleich:

🔹 Variante 1 – So funktioniert das aktuelle System (gesetzliche Logik)

- Einzelbewertung von Stoffen
→ In der EU werden Wirkstoffe nach geltendem Recht stoffweise geprüft und zugelassen.
→ Die Bewertung konzentriert sich auf den einzelnen Stoff – nicht auf mögliche Kombinationen mit anderen Stoffen.

- Kombinierter Einsatz in der Praxis
→ In Textilien, auf Feldern und in Alltagsprodukten werden Wirkstoffe jedoch häufig gemeinsam eingesetzt, z.B. als Tankmischungen oder Mehrfachbehandlungen.
→ Die möglichen Wechselwirkungen solcher Kombinationen sind wissenschaftlich relevant, werden aber im Zulassungsverfahren nur begrenzt berücksichtigt.

- Übergangsfristen und Abverkaufslogik
→ Auch nicht genehmigte Stoffe dürfen noch Monate verkauft werden.
→ Vorrang hat die Stabilität von Lieferketten und Lagerbeständen.

- Ergebnis
→ Ein Produkt kann „verkehrsfähig“ sein, obwohl die gesundheitliche Bewertung unvollständig ist.

🔹 Variante 2 – So funktioniert die giftfreie Alternative (Verbraucher‑Erzeuger‑Logik)

- Keine chemischen oder biologischen Pestizide
→ Keine Einzelstoffzulassungen nötig.
→ Keine Kombinationen, keine Wechselwirkungen.

- Transparente Erzeugung
→ Verbraucher wissen, wie Lebensmittel entstehen. → Erzeuger arbeiten ohne systemische Zwänge.

- Keine Übergangsfristen
→ Es gibt keine Stoffe, die „trotz fehlender Daten“ noch verkauft werden müssen.
→ Gesundheit und Verantwortung stehen im Mittelpunkt.

- Ergebnis
→ Lebensmittel entstehen ohne vermeidbare Belastungen — wissenschaftlich belegt seit rund dem Jahr 2000.

👉 Warum Giftfrei‑Leben diesen Weg geht

Der Fall zeigt deutlich:
Das aktuelle System schützt vor allem den Markt. Die giftfreie Alternative schützt vor allem die Menschen.


Genau deshalb setzt Giftfrei‑Leben auf:

- giftfreie Erzeugung (gut für Erzeuger und Verbraucher)
- regionale Beziehungen
- Transparenz
- gegenseitigen Schutz
- wissenschaftliche Fundierung

Nicht auf Übergangsfristen.

Hinweis: Dieser Beitrag bezieht sich ausschließlich auf die EU‑Regelung und deren Bedeutung für Verbraucher – nicht auf das konkrete Produkt oder den Händler.

Team Giftfrei-Leben
Telegram GiftFREI-Leben.de ❗️Biozid in Arbeitssocken entdeckt Heute brachte meine Frau Arbeitssocken von ALDI‑Süd mit – beworben als „antibakteriell“. Auf dem Etikett: ein Wirkstoff aus der Gruppe der Dimethyloctadecyl‑Verbindungen. Laut EU‑Durchführungsbeschluss (EU) 2026/1424…
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Post #553 1.91K
❓Warum wir solche Fälle systemisch betrachten

Der Fund eines nicht genehmigten Biozids in Arbeitssocken ist kein Einzelfall, sondern ein Hinweis auf etwas Grundsätzliches:

Verbraucher und Erzeuger treffen Entscheidungen oft unter Zeitdruck, mit unvollständigen Informationen und in komplexen Märkten, in denen viele Faktoren gleichzeitig wirken.

Genau deshalb arbeiten wir bei Giftfrei Leben mit einer systemischen Sichtweise. Sie hilft zu verstehen, warum solche Situationen entstehen – und wie man sich als Verbraucher oder Erzeuger unabhängiger machen kann.

Wenn Du - z.B. im Bereich Lebensmittel bzw. private oder gewerbliche Lebensmittelerzeugung - die Mechanik hinter Kreisläufen, Pufferzonen, Stressfaktoren und Entscheidungen kennst, wird es schwieriger, Dir ein „X für ein U“ vormachen zu können.

Systemisches Wissen schafft Orientierung:
Es zeigt, wo Risiken entstehen, wo Stabilität verloren geht und wie man im Alltag bessere, eigenständige Entscheidungen treffen kann – ob beim Einkauf oder im eigenen Betrieb.

Genau dafür gibt es die Systembibliothek, die Akademie und unsere Erzeuger-Seite und Erzeuger-Sonderseite: Wissen, das unabhängig macht.

👉Siehe auch: Nachtrag zu unserem Verbraucherschutz-Beitrag "Biozide in Arbeitssocken" und zu unserer Mängelanfrage an ALDI‑SÜD...

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Telegram GiftFREI-Leben.de ❗️Biozid in Arbeitssocken entdeckt Heute brachte meine Frau Arbeitssocken von ALDI‑Süd mit – beworben als „antibakteriell“. Auf dem Etikett: ein Wirkstoff aus der Gruppe der Dimethyloctadecyl‑Verbindungen. Laut EU‑Durchführungsbeschluss (EU) 2026/1424…
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