Das staatliche Geldmonopol: Der größte Treibstoff für Kriege
Die Geschichte zeigt immer wieder: Das staatliche Geldmonopol ist das mächtigste Werkzeug, um Kriege überhaupt erst möglich zu machen. In diesem Video wird das anhand der Mefo-Wechsel im Nationalsozialismus erklärt.
Durch diese versteckte Parallelwährung wurde Geld aus dem Nichts geschaffen, um die gigantische Aufrüstung am offiziellen Haushalt vorbeizufinanzieren. Die logische Folge – massive Preissteigerungen – vertuschte das Regime kurzerhand durch Preiskontrollen, Lohnstopps und Rationierungen.
Der einzige Unterschied zu anderen Kriegsparteien?
Deutschland verlor den Krieg. Erst die Währungsreform von 1948 machte den totalen Wertverlust der Reichsmark für jeden Sparer radikal sichtbar (aus 100 Reichsmark wurden 6,50 DM). Bei den Währungen der Gewinnerstaaten – der US-Dollar vorneweg – hielt diese schleichende Entwertung dagegen bis heute an: Ein staatliches Schneeballsystem durch die kontinuierliche Ausweitung der Geldmenge, das bis heute unbemerkt weiterläuft.
Die gigantischste Geldfälschung der Geschichte
Im Rahmen der geheimen „Operation Bernhard“ zwang die SS jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen, britisches Pfund in perfekter Qualität zu fälschen.
Der ursprüngliche Plan, die gefälschten Banknoten massenhaft per Flugzeug über England abzuwerfen, um die britische Wirtschaft zu destabilisieren, wurde zwar nie umgesetzt. Stattdessen kaufte das NS-Regime mit den perfekten „Blüten“ im Ausland im großen Stil echte Waffen und Devisen.
Die zeitlose Lektion daraus: Vermögen, das komplett vom Wohlwollen und der Druckerpresse eines staatlichen Systems abhängt, ist zu jedem Zeitpunkt verwundbar.
Vor den Folgen dieses staatlichen Geldmonopols warnen Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie schon seit über 100 Jahren. Wer dieses System besser verstehen will, dem kann ich als Einstieg in das Thema das Buch „Geld, Gold und Gottspieler“ von Roland Baader wärmstens empfehlen.
https://www.youtube.com/watch?v=LemzCQ4UjEk
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