Chabad-Sekte weiht Campus in Berlin ein
„Der Pears Jüdischer Campus (PJC) in Wilmersdorf bietet auf 8000 Quadratmetern Platz für Kita und Schulräume, Kunstateliers und einen Musikraum. Auch sind ein Kino mit etwa 100 Sitzplätzen, eine 600 Quadratmeter große Sport- und Veranstaltungshalle und ein koscheres Deli integriert.
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Dass dem neuen Campus eine herausragende Bedeutung zugemessen wird, davon zeugten schon die mehr als 35 schwarzen Limousinen, die sich in der schmalen Westfälischen Straße aufreihten – die Autos von Gästen der Einweihungszeremonie. Und auch die Gästeliste, aus der der Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Yehuda Teichtal, einige Namen vorlas, deutete an, dass die Eröffnung des Campus als ein historisches Ereignis wahrgenommen wurde.
Der Oberrabbiner in Israel, Jitzchak Josef, und der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, reisten an, auch der israelische Botschafter Ron Prosor war anwesend, aber ebenso Präsidiumsmitglieder des Bundestags, ein eine Reihe von Staatsministern, der Regierende Bürgermeister, fast der gesamte Senat und die Polizeipräsidentin. Darüber hinaus waren viele Menschen da, die weite Strecken auf sich genommen hatten, um der Zeremonie beizuwohnen – darunter elf Rabbiner aus der ganzen Welt.
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Das Haus solle ein Leuchtturm sein des Lichtes und der Toleranz, sagte Rabbiner Yehuda Teichtal. Es läute eine Zeitenwende für jüdisches Leben in Deutschland ein. „Nur Miteinander können wir Zukunft gestalten.“ Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sagte, das Haus sei „ein Glück, ein Geschenk“, es stehe für friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Glaubensrichtungen.
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Namensgeber des für 40 Millionen Euro errichteten Pears Jüdischer Campus ist der Hauptsponsor, die britische Pears Stiftung. Geldgeber sind aber auch der Bund, das Land Berlin und andere. Träger ist eine Stiftung. Im Kuratorium sitzen unter anderem Zentralrats-Präsident Schuster, die Schauspielerin Iris Berben und der ehemalige Bild-Chefredakteur Kai Diekmann.“
Als Kuratoriumsmitglieder wurden unterschlagen: Springer-Chef Mathias Döpfner und Alexander Otto, Sohn des Hamburger Versandhausgründers Werner Otto und Chef der ECE Gruppe.
https://www.morgenpost.de/berlin/article238785765/Deutschlands-groesstes-juedisches-Zentrum-in-Berlin-eingeweiht.html
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