Leitfähigkeit und elektrischer Widerstand von Wasser
Zur Leitfähigkeit gehört also unweigerlich auch der elektrische Widerstand im Wasser. Je höher dieser ist, desto geringer ist die Leitfähigkeit. Was im Umkehrschluss bedeutet, je niedriger die Leitfähigkeit ist, desto reiner ist auch das Wasser…
Destilliertes Wasser ist mit einer Leitfähigkeit von höchstens 20 µS/cm somit kaum leitfähig, während es im deutschen Leitungswasser etwa 300 bis 800 µS/cm sind. Mit handelsüblichen Wassertestern können Sie die Leitfähigkeit mittlerweile unkompliziert zu Hause untersuchen…
Bis 2013 verlangte die EU-Norm, was die Leitfähigkeit von Trinkwasser angeht, die Einhaltung eines Leitwertes von 400 µS, um gesundheitliche Unbedenklichkeit zu gewährleisten. Nun kommt es oft vor, dass handelsübliche Mineralwasser oder das deutsche Leitungswasser diese Norm nicht annähernd einhalten und eher Werte von 500 bis 1.000 µS aufweisen.
Die Trinkwasserverordnung betrachtet den Leitwert des Trinkwassers in erster Linie als Indikatorparameter in Bezug auf eine korrosive Wirkung des Wassers damit Leitungen nicht beschädigt werden. Daher ist der Grenzwert laut TrinkwV Anl. 3, Nr. 12 bei 2790 bei 25 °C.
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