Heizspiegel 2026: Öl- und Pelletpreise explodieren – Gas wird vorerst günstiger
Die Heizkosten für deutsche Haushalte entwickeln sich 2026 extrem unterschiedlich. Während fossile Gasheizungen leicht entlastet werden, müssen Besitzer von Öl- und Pelletheizungen mit massiven Mehrkosten rechnen.
Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (130 qm) prognostiziert der neue Heizspiegel folgende jährliche Kosten:
●Heizöl: Steigt um 28 Prozent auf 2.745 Euro (Vorjahr: 2.145 Euro).
●Holzpellets: Steigen um 23 Prozent auf 1.740 Euro (Vorjahr: 1.415 Euro).
●Erdgas: Sinkt um 5 Prozent auf 1.930 Euro (Vorjahr: 2.040 Euro).
Wohnung (70 qm)
●Heizöl: Steigt um 24 Prozent auf 1.275 Euro (Vorjahr: 1.030 Euro).
●Holzpellets: Steigen um 17 Prozent auf 860 Euro.
●Erdgas: Sinkt im Schnitt um 4 Prozent.
Die Ursachen im Überblick
Irankrieg: Die angespannte weltweite Versorgungslage treibt den Rohölmarkt stark an.
Knappheit: Höhere Pelletpreise gehen auf den stark verknappten Holzmarkt zurück.
CO₂-Preis: Der neue Preiskorridor von 55 bis 65 Euro je Tonne Kohlendioxid sorgt für einen Aufschlag von bis zu 20,70 Cent pro Liter Heizöl.
Die leichte Entlastung beim Erdgas resultiert vor allem aus dem Wegfall der Gasspeicherumlage. Experten warnen jedoch, dass gestiegene Großhandelspreise diese Ersparnis bald wieder zeitverzögert auffressen könnten.
♻️ Quelle
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