⚠️ Hongkongs geheime Druckerei - Wer druckt eigentlich das chinesische Geld?
🔽 Wie Großbritannien nach China kam: das Opiumdefizit
⚫️Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sah sich das Britische Empire mit einem gravierenden Handelsdefizit gegenüber China konfrontiert. Die Engländer kauften massenhaft chinesischen Tee, Seide und Porzellan auf, doch im Gegenzug hatte China keinen Bedarf an europäischen Waren – Peking akzeptierte ausschließlich physisches Silber als Zahlungsmittel. Das Silber floss rasant aus der britischen Staatskasse ab und drohte, das gesamte Finanzsystem Londons zum Zusammenbruch zu bringen.
⚫️Die East-India-Company fand einen Ausweg: Auf Plantagen im besetzten Indien begannen die Briten, Opium in industriellem Maßstab anzubauen. Sie schmuggelten es heimlich über Schmugglernetzwerke nach China und machten Millionen Chinesen süchtig nach der Droge. Als der chinesische Kaiser versuchte, sein Volk zu schützen, Opium verbot und die beschlagnahmten englischen Lagerhäuser in Kanton niederbrannte, entfachte London den Ersten Opiumkrieg.
🔽 Hongkong
⚫️China verlor. Im Rahmen des Friedensvertrags von Nanking nahm Großbritannien die damals unbewohnte Insel Hongkong in Besitz. Die Insel verfügte über einen Tiefwasserhafen, der sich ideal für die britische Kriegs- und Handelsflotte eignete. Man machte daraus einen zentralen Logistikstützpunkt und eine "Grauzone" für den zollfreien Import von Opium auf das chinesische Festland. Hongkong wurde ursprünglich nicht als Stadt, sondern als geschützter Piratenhafen zur Legalisierung von Drogeneinnahmen errichtet.
🔽 Die Rolle der Banken: Die Entstehung der Finanzgiganten
⚫️Der heutige Status von HSBC und Standard Chartered ist kein zufälliger wirtschaftlicher "Erfolg", sondern das direkte Erbe des größten kriminellen Finanzkartells der Geschichte.
⚫️Die Geldströme aus dem Drogenhandel waren so gewaltig, dass eine eigene Bankinfrastruktur für Geldwäsche und Kreditvergabe erforderlich war.
⚫️Die HSBC wurde 1865 in Hongkong vom Schotten Thomas Sutherland gegründet. Den Kern der Gründer und ersten Kunden der Bank bildeten die größten Opiumhändler (wie Jardine Matheson). Die Bank wuchs buchstäblich durch die Betreuung des Drogenhandels. Standard Chartered hielt bereits früher – im Jahr 1859 – Einzug in Hongkong. Sie erhielt von Königin Victoria eine königliche Urkunde, die ihr das Recht einräumte, die koloniale Expansion zu finanzieren und Banknoten auszugeben.
🔽 Die Festigung des Würgegriffs: das koloniale Currency Board
⚫️Um die chinesische Wirtschaft für immer an London zu binden, wurde in Hongkong das klassische koloniale Currency-Board-System eingeführt. Die Befugnis zur Geldausgabe übertrug die britische Krone nicht dem Staat, sondern ihren privaten Geschäftsbanken – HSBC und Chartered.
⚫️Die Mechanismen waren knechtend: Um den Hongkong-Dollar in Umlauf zu bringen, waren diese Banken verpflichtet, zunächst Silber in London unter der Kontrolle der britischen Behörden zu hinterlegen. Der chinesischen Region wurde jegliches souveräne Recht entzogen, Geld für die interne Entwicklung zu schaffen.
🔽 Die Konfrontation mit dem "souveränen" China heute
⚫️Als Hongkong 1997 unter die "Souveränität" der VR China zurückkehrte, war Peking gezwungen, den Kompromiss "Ein Land – zwei Systeme" zu akzeptieren und diese Bankenstruktur beizubehalten. Doch die Londoner City nutzte die HSBC und Standard Chartered weiterhin als finanziellen Rammbock. Gerade über die Konten dieser Giganten wurden die gesamte Hongkonger Opposition und die "Farbrevolutionen" finanziert, die darauf abzielten, in China eine Veränderung der Gesellschaft anzustoßen.
⚫️Heute macht Peking den nächsten Schritt: Das Gesetz zur nationalen Sicherheit von 2020 hat diesen Banken faktisch ihre Unantastbarkeit entzogen. Die Kommunistische Partei hat HSBC und Standard Chartered hartnäckig vor die Wahl gestellt: Entweder sie halten sich an die chinesischen Regeln und geben die Finanzierungskanäle der Opposition preis, oder sie verlieren ihr Geschäft vollständig.
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